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Drohende Zahlungsunfähigkeit

Kann ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen trotz einer Zahlungserinnerung gegenüber einem Gläubiger nicht mehr erfüllen, spricht man von Insolvenz oder Konkurs. Doch bevor ein Schuldner wirklich pleite ist, durchlebt er in der Regel diverse Liquiditätsengpässe. Rechnungen werden verspätet gezahlt und Zahlungserinnerungen erst nach mehreren Wochen ernst genommen. Nach und nach wird der Schuldenberg immer grösser.

Ein Kunde kann kurzzeitig oder auch langfristig zahlungsunfähig sein. Grund dafür können besondere persönliche Umstände, wie Scheidung oder Krankheit sein. Aber auch Fehlkalkulationen und eine unvollständige Buchführung können dazu führen, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Man unterscheidet drei unterschiedliche Arten von Zahlungsengpässen:

Im Gegensatz zur akuten Zahlungsunfähigkeit ist der Schuldner bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit „voraussichtlich“ nicht in der Lage, die offenen Forderungen fristgerecht zu begleichen. Damit daraus keine akute Zahlungsunfähigkeit entsteht, sollte frühzeitig auf eine drohende Insolvenz eingegangen werden. Schuldnerberater helfen Konsumenten und Unternehmen dabei, ihre Finanzen zu sortieren und durch einen strikten Plan die eigene Liquidität wieder zu erreichen.

Ausbleibende Zahlung – was nun?

Ausbleibende Zahlungen können Gläubiger selbst in Zahlungsnot bringen. Darum sollten Gläubiger auf Zahlungsverzögerungen oder Zahlungsausfälle umgehend reagieren. Artikel 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG besagt, dass ein Gläubiger sofortiges Konkursgesuch stellen kann, wenn der Schuldner seine Zahlung eingestellt hat. Durch Pfändung wird versucht, zumindest einen Teil der offenen Forderungen einzutreiben.

Ist der Schuldner zahlungsunfähig oder droht eine Zahlungsunfähigkeit, so kann der Schuldner auch selbst beim zuständigen Gericht Konkurs über sich beantragen. Im Falle der drohenden Zahlungsunfähigkeit besteht für den Gläubiger jedoch immer noch die Chance, eine aussergerichtliche Inkassolösung zu finden. Schliesslich kann der Konkurs möglicherweise auch abgewendet werden, indem dem Schuldner ein Zahlungsaufschub gewährt wird.Die Vereinbarung über eine Ratenzahlung oder ein Vergleich können in diesen Fällen unterm Strich mehr bringen, als die Einleitung eines Betreibungsverfahrens. Ein professionelles Inkassobüro wie die inkassolution AG ist in diesen Fällen der richtige Ansprechpartner und bietet die maximale Chance auf Inkassoerfolg.

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