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Gläubiger

Der Begriff „Gläubiger“ hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache und wird von dem Wort „credere“ (=glauben) abgeleitet. Demnach „glaubt“ der Gläubiger, dass der Schuldner seine Schulden begleichen wird.

Als Gläubiger werden Personen bezeichnet, die von ihren Schuldnern die Begleichung einer erbrachten Leistung einfordern. Werden in der Schweiz offene Rechnungen nicht in der vereinbarten Höhe und Frist beglichen, gibt es die Möglichkeit für den Gläubiger, ein offizielles Betreibungsverfahren einzuleiten. Im Zuge dessen spricht man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von dem Gläubiger, sondern von dem Betreibenden.

In einem Insolvenzverfahren bilden alle Gläubiger eine Gemeinschaft, in der die Interessen gemeinsam vertreten werden. Man spricht von der sogenannten Gläubigerversammlung. Zusätzlich kann die Gläubigerversammlung noch einen Gläubigerausschuss bestimmen, der den Insolvenzverwalter in seinem Tun und Handeln unterstützt und kontrolliert.

Als Kreditor bezeichnet man einen Gläubiger aus Lieferungen und Leistungen. Mit der Erbringung seiner Dienstleistungen oder der Lieferung seiner Produkte übernimmt der Kreditor das Risiko eines Kreditgebers. Den Kreditnehmer bezeichnet man auch als Debitor.

Sie suchen nach einer Erklärung für den Begriff Schuldner im Allgemeinen? Als Schuldner wird eine natürliche oder juristische Person bezeichnet, die eine Leistung in Anspruch genommen hat, aber ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen ist. Diese Person oder Firma hat sich aufgrund eines Vertragsverhältnisses der Zahlung verpflichtet und steht demnach in der Schuld des Gläubigers. Er muss eine Leistung erbringen. Die Auseinandersetzung mit einem zahlungsunwilligen Schuldner oder mehreren Schuldnern kostet den Gläubiger wertvolle Zeit und selbstverständlich auch sein Geld.

Die inkassolution GmbH bietet mit ihrer Inkassohilfe eine wertvolle Unterstützung für den Gläubiger. Ob nun eine Ratenzahlung vereinbart wird oder ob es letztlich doch zur Betreibung kommen muss, all dies erledigt inkassolution in Absprache mit dem Gläubiger zuverlässig und kompetent.

Häufig  ist es nicht die Zahlungsunwilligkeit des Schuldners, warum Aussenstände wachsen. Manchmal stehen einfach persönliche Schicksale hinter einem Schuldverhältnis. Soweit dies in Zusammenarbeit mit dem Schuldner möglich ist, wird inkassolution CH immer versuchen eine Einigung zu finden, mit der sowohl Schuldner als auch Gläubiger gut leben können. Getreu dem Motto: „Der zahlungsunfähige Kunde von heute, kann der Stammkunde von morgen sein“.

Inkassolösungen aussergerichtlich und gerichtlich

Um mit einem zahlungsunwilligen oder zahlungsunfähigen Schuldner auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist Kommunikation das A und O. Ein intensives Inkassogespräch öffnet Türen und schafft Missverständnisse aus der Welt. Geschulte Inkassosachbearbeiter mit jahrelanger Erfahrung im Forderungseinzug kennen die unterschiedlichen Gründe der Nichtzahlung. Zahlungsausfälle können unterschiedliche Gründe haben. Es gilt, individuell und flexibel auf offene Forderungen und unbezahlte Rechnungen zu reagieren.

Unser kompetentes Inkassobüro wird zahlungsunwillige Schuldner konsequent, aber fair an ihre Leistungspflicht erinnern. Es kann meist eine vertragliche Vereinbarung über Ratenzahlungen getroffen werden, bevor der gerichtliche Weg eingeschlagen wird. Denn auch ein Schuldner weiss, dass ein vertragliches Abkommen eines Schuldverhältnisses zur Zahlung bzw. zur Leistung verpflichtet:

  • Pflicht aus vertraglichen Schuldverhältnissen
  • Pflicht aus dem gesetzlichen Schuldverhältnis

Sie benötigen die Hilfe unserer Schweizer Inkassofirma als Lieferant, als Dienstleister oder als Serviceunternehmen? Wir setzen uns für Ihre Rechte ein. Schuldet ein Kunde Ihnen Geld? Ist eine Forderung gegenüber einer anderen Firma seit Monaten offen? Warten Sie auf Geld von Ihrem Arbeitgeber? Wir bieten Ihnen kompetenten Support in alle Fragen rund um ein erfolgreiches Mahnsystem.

 

Zahlungsbefehl

Unter dem Begriff „Zahlungsbefehl“ versteht man die offizielle Aufforderung an einen Schuldner, seine offenen Forderungen zu begleichen. Genau genommen, handelt es sich hierbei nicht um einen Befehl, der ausgeführt werden muss, sondern eher um einen Mahnbescheid. Bei dieser amtlichen Zahlungsaufforderung wird der Schuldner gleichzeitig darüber informiert, dass er Rechtsvorschlag bestreiten kann. Der Rechtsvorschlag kann innerhalb von 10 Tagen nach Zustellung des Zahlungsbefehls erhoben werden.

Es kann nicht verhindert werden, dass eine Zahlungsaufforderung zugestellt wird. Im Ernstfall kann diese sogar von der Polizei erzwungen werden. Wehren kann sich der Schuldner letztlich gegen den Zahlungsbefehl nur mit dem Rechtsvorschlag. Mit diesem Mittel kann er sich sogar sehr einfach und wirksam dagegen wehren, dass er vom Gläubiger betrieben wird.

Im Zahlungsbefehl müssen alle nötigen Angaben gemacht werden, damit der Betriebene erkennen kann, wer dieses Betreibungsverfahren in die Wege geleitet hat und warum. Daraufhin kann der Betriebene entscheiden, ob er diese Forderung als rechtmässig anerkennen möchte. Eine Zustellung des Zahlungsbefehls muss immer persönlich erfolgen. Wird die betriebene Person zu Hause oder auf der Arbeit nicht angetroffen, erfolgt die Übergabe meist auf dem Betreibungsamt. In Ausnahmefällen kann die betriebene Person auch eine andere Person zur Entgegennahme der Betreibungsurkunde ermächtigen.

Rechtsvorschlag einreichen

So einfach, wie für den Gläubiger die Einleitung einer Betreibung ist, so leicht kann der Betriebene ein Betreibungsverfahren stoppen. Er kann einfach Rechtsvorschlag erheben, wenn ihm die Aufforderung zur Zahlung zugestellt wird. Das kann er zum einen direkt mündlich beim Überbringer des Zahlungsbefehls oder beim zuständigen Betreibungsamt tun, wenn er mit der Zahlungsaufforderung nicht einverstanden ist.

Der Rechtsvorschlag bedarf keiner bestimmten Form, doch eine Frist muss beachtet werden: innert 10 Tagen kann man beim Betreibungsamt Rechtsvorschlag erheben. Eine Betreibung auf Pfändung oder Konkurs wird auf diese Weise erst einmal wirksam gestoppt (Art. 78 SchKG). Ob der Kunde nun die Forderung für nicht rechtmässig ansieht oder unverzüglich seine Schulden bezahlen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier. Möchte der Gläubiger dennoch eine Betreibung auf Pfändung oder Konkurs durchsetzen, muss er ein Fortsetzungsbegehren beim zuständigen Betreibungsamt einleiten.

In diesem Fall werden sämtliche Beweismittel zusammengetragen, um herauszufinden, ob es sich um eine rechtmässige Forderung handelt. Betreibungen und alles, was mit der gerichtlichen Geldeintreibung zu tun hat, wird in CH im SchKG, dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs geregelt.

Bestreitungsfrist ✓ Tipps zum Betreibungsbegehren ✓ Recht auf Geld ✓ Kosten  ✓ Zahlungsbefehl ✓ Rechtsöffnungsverfahren ✓ Betreibungsbeamter 

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