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Zahlungsausfall

Schon ein einziger Zahlungsausfall kann ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Meist sind aber gleich mehrere Zahlungsausfälle, die einen Unternehmer treffen. Um sich vor einem Zahlungsausfall zu schützen, kann der Unternehmer schon im Vorfeld Massnahmen treffen, die das Risiko eines Zahlungsausfalles minimieren. Das Forderungsmanagement eines Unternehmens in erfahrene Hände abgeben, kann das Risiko Zahlungsausfall wesentlich verkleinern.

Doch was genau bedeutet eigentlich Forderungsmanagement? Zum Forderungsmanagement gehört unter anderem die Bonitätsprüfung vor Beginn einer Geschäftsbeziehung. Der Zahlungsausfall kann damit schon im Vorfeld minimiert werden, wenn der mögliche Kunde bereits in anderen Geschäftsbeziehungen Unregelmässigkeiten aufgewiesen hat. Ist der Zahlungsausfall eingetreten, kann das Inkassobüro in Zusammenarbeit mit seinen Kunden besprechen, welche weiteren Schritte eingeleitet werden sollen.

Ein Zahlungsausfall lässt sich nicht leider nicht immer vermeiden, aber der Unternehmer kann den Schaden begrenzen, in dem er sich vertrauensvoll an inkassolution wendet und zeitnah seine offenen Forderungen verfolgt. Ob einzelne Schritte oder gesamtes Forderungsmanagement, inkassolution arbeitet kundenfreundlich und lösungsorientiert.

Zahlungsbefehl

Unter dem Begriff „Zahlungsbefehl“ versteht man die offizielle Aufforderung an einen Schuldner, seine offenen Forderungen zu begleichen. Genau genommen, handelt es sich hierbei nicht um einen Befehl, der ausgeführt werden muss, sondern eher um einen Mahnbescheid. Bei dieser amtlichen Zahlungsaufforderung wird der Schuldner gleichzeitig darüber informiert, dass er Rechtsvorschlag bestreiten kann. Der Rechtsvorschlag kann innerhalb von 10 Tagen nach Zustellung des Zahlungsbefehls erhoben werden.

Es kann nicht verhindert werden, dass eine Zahlungsaufforderung zugestellt wird. Im Ernstfall kann diese sogar von der Polizei erzwungen werden. Wehren kann sich der Schuldner letztlich gegen den Zahlungsbefehl nur mit dem Rechtsvorschlag. Mit diesem Mittel kann er sich sogar sehr einfach und wirksam dagegen wehren, dass er vom Gläubiger betrieben wird.

Im Zahlungsbefehl müssen alle nötigen Angaben gemacht werden, damit der Betriebene erkennen kann, wer dieses Betreibungsverfahren in die Wege geleitet hat und warum. Daraufhin kann der Betriebene entscheiden, ob er diese Forderung als rechtmässig anerkennen möchte. Eine Zustellung des Zahlungsbefehls muss immer persönlich erfolgen. Wird die betriebene Person zu Hause oder auf der Arbeit nicht angetroffen, erfolgt die Übergabe meist auf dem Betreibungsamt. In Ausnahmefällen kann die betriebene Person auch eine andere Person zur Entgegennahme der Betreibungsurkunde ermächtigen.

Rechtsvorschlag einreichen

So einfach, wie für den Gläubiger die Einleitung einer Betreibung ist, so leicht kann der Betriebene ein Betreibungsverfahren stoppen. Er kann einfach Rechtsvorschlag erheben, wenn ihm die Aufforderung zur Zahlung zugestellt wird. Das kann er zum einen direkt mündlich beim Überbringer des Zahlungsbefehls oder beim zuständigen Betreibungsamt tun, wenn er mit der Zahlungsaufforderung nicht einverstanden ist.

Der Rechtsvorschlag bedarf keiner bestimmten Form, doch eine Frist muss beachtet werden: innert 10 Tagen kann man beim Betreibungsamt Rechtsvorschlag erheben. Eine Betreibung auf Pfändung oder Konkurs wird auf diese Weise erst einmal wirksam gestoppt (Art. 78 SchKG). Ob der Kunde nun die Forderung für nicht rechtmässig ansieht oder unverzüglich seine Schulden bezahlen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier. Möchte der Gläubiger dennoch eine Betreibung auf Pfändung oder Konkurs durchsetzen, muss er ein Fortsetzungsbegehren beim zuständigen Betreibungsamt einleiten.

In diesem Fall werden sämtliche Beweismittel zusammengetragen, um herauszufinden, ob es sich um eine rechtmässige Forderung handelt. Betreibungen und alles, was mit der gerichtlichen Geldeintreibung zu tun hat, wird in CH im SchKG, dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs geregelt.

Bestreitungsfrist ✓ Tipps zum Betreibungsbegehren ✓ Recht auf Geld ✓ Kosten  ✓ Zahlungsbefehl ✓ Rechtsöffnungsverfahren ✓ Betreibungsbeamter 

Eine Zahlungserinnerung ist als freundlicher Service eines Gläubigers zu werten, den Kunden vor der Entstehung von eventuellen Mehrkosten zu schützen. Die Erinnerung gehört zum Mahnwesen und ist der erste Schritt im Mahnverfahren. In der Regel werden dem säumigen Kunden in der ersten Zahlungserinnerung noch keine zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt. Daher sollte man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man an die Begleichung einer Rechnung erinnert. Grundsätzlich gilt natürlich immer: Der Ton macht die Musik! Eine freundliche, aber bestimmende Tonlage lässt den Erfolg einer Geldzahlung stark ansteigen.

In der Zahlungserinnerung sollte der Kunde einerseits freundlich zur Geldzahlung innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert werden. Andererseits sollte der Gläubiger in seiner Zahlungserinnerung bzw. Mahnung auch darüber informieren, ab wann Verzugszinsen bzw. Mahngebühren fällig werden und in welcher Höhe.

In der Praxis wird meist vor der ersten Mahnung eine freundliche Zahlungserinnerung verschickt. Inkassoexperten empfehlen, erst dann rechtliche Schritte gegen den zahlungsunwilligen Kunden einzuleiten, wenn eine Zahlungserinnerung sowie die erste und zweite Mahnung erfolglos im Sande verlaufen sind.

Hilfe bei der vorgerichtlichen Geldeintreibung

Kunden zur Zahlung zu bewegen, erfordert manchmal psychologisches Fingerspitzengefühl und Zeit. Vor allem mittelständischen Firmen, aber auch Selbstständigen und Privatpersonen fehlt es häufig an den notwendigen Kapazitäten für ein erfolgreiches Forderungsmanagement. Wenn Rechnungen unbezahlt sind, lohnt es sich in diesen Fällen Experten mit dem Forderungseinzug zu beauftragen. Wenn eine Rechnung offen bleibt und Zahlungserinnerungen nicht fruchten, überzeugen ausgebildete Experten den Kunden häufig beim Telefoninkasso.

Natürlich können Sie auch selbst Zahlungserinnerungen versenden und Ihren Inkassofall erst dann an unser externes Inkassobüro übertragen, wenn die Zahlung auch nach gesetzter Zahlungsfrist ausbleibt. Sie tun sich schwer mit der richtigen Formulierung? Sie sind sich unsicher, wieviele Tage bis zum Zahlungstermin Sie vorgeben können bzw. sollten? Vorlagen für Zahlungserinnerungen finden Sie ausreichend im Internet. Suchen Sie hierzu am besten einfach nach

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Zahlungserinnerungen müssen im Gegensatz zu Mahnungen jedoch keiner vorgeschriebenen Form entsprechen. Sie erhalten natürlich auch das Datum, die Rechnungsnummer, die Höhe des fälligen Betrages und ggfs. eine konkrete Zahlungsfrist, damit der Empfänger weiss, worum es überhaupt geht. Sie können direkt per Mail oder per Post versendet werden. Mit der richtigen Software können Sie in Ihrem Unternehmen Zahlungserinnerungen und Mahnungen auch automatisch erstellen lassen. So sparen Sie sich Zeit und Kosten. Unsere Inkassofirma übernimmt Ihre Inkassofälle gerne auch erst dann, wenn auch nach der zweiten Mahnung kein Zahlungseingang verzeichnet werden kann. Wichtig ist nur, dass Sie Erinnerungen und Mahnschreiben zeitnah versenden. Nur so besteht eine reelle Chance auf einen Zahlungseingang.

Übertragung an Inkassobüro

Wenn Sie unser Inkassounternehmen mit Ihrem Forderungseinzug beauftragen, stellen Sie sich möglicherweise die Fragen nach dem Datenschutz. Wir nehmen das Thema Datenschutz sehr ernst. Wie sensibel und diskret wir mit den Daten Ihrer Kunden umgehen, halten wir in der Datenschutzerklärung fest. Die Datenschutzerklärung ist Bestandteil Ihrer Inkassovollmacht, die Sie uns zu Beginn einer Zusammenarbeit erteilen.

Sie haben eine offene Rechnung? Wir versenden gerne für Sie die Zahlungserinnerung bei Verzug der Geldzahlung. Unsere individuellen Inkassotarife ermöglichen es, jedem Auftraggeber die passende Inkassodienstleistung anzubieten. So nutzen viele Unternehmen unseren Inkassoservice kostenlos für Mitglieder innerhalb der gesamten Schweiz. Wenn der Kunde im Ausland sitzt, greifen die günstigen Konditionen unseres Auslandsinkassos. Die Kosten hierfür zahlen Sie nur, wenn der Inkassofall erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Für die Inkassobearbeitung reichen uns in der Regel eine Rechnungskopie und eine Inkassovollmacht, um den Fehlbetrag erfolgreich einzutreiben. Wir erinnern den Kunden an seine Zahlungspflicht – konsequent, aber freundlich.

 

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Für eine erfolgreiche Geschäftsverbindung ist es nicht nur wichtig, dass der Verkäufer liefern kann bzw. der Dienstleister seine Dienstleistungen sorgfältig und zuverlässig ableistet. Auch der Käufer oder Auftraggeber hat Pflichten, die sich aus dieser Geschäftsverbindung ergeben. So ist er zur fristgerechten Zahlung der offenen Rechnung verpflichtet. Die Begleichung offener Rechnungen setzt voraus, dass ausreichend Geld beim Schuldner vorhanden ist.

Die Zahlungsfähigkeit (auch Solvenz oder Bonität genannt) bezeichnet demnach die Fähigkeit einer Person oder einer Firma, bestehende Verbindlichkeiten sofort oder in absehbarer Zeit zu bezahlen. Die Verbindlichkeiten können in der Regel bar, per Überweisung oder per Lastschrift bezahlt werden.

Die Solvenz setzt einen entsprechenden Bestand an Zahlungsmitteln voraus. Bei den meisten Geschäften des Alltags wird die Zahlungsfähigkeit des Kunden vor Vertragsabschluss nicht geprüft. Nur bei manchen Kaufverträgen oder Geschäftsabschlüssen (wie z.B. Kreditvertrag etc.) ist die Prüfung der Zahlungsfähigkeit im Vorfeld vorgeschrieben oder angeraten.

Bonitätsprüfung – keine Zahlungsgarantie

In diesen Fällen wird dann eine Bonitätsprüfung des Schuldners durchgeführt. Eine Bonitätsprüfung – oder Wirtschaftsauskunft bei Unternehmen – gibt darüber Auskunft, wie liquide der Schuldner ist. Die Zahlungsfähigkeit ist für den Gläubiger jedoch noch keine Zahlungsgarantie. Die Zahlungsfähigkeit setzt immer auch eine Zahlungsbereitschaft voraus. Die Praxis zeigt

Fehlen Zahlungsfähigkeit oder Zahlungsbereitschaft beim Schuldner, kämpft der Gläubiger mit offenen Forderungen und wachsenden Aussenständen. Das kann die Liquidität des Gläubigers stark schwächen. Reagiert der Schuldner auf Zahlungserinnerungen, Mahnungen und Betreibungsandrohung nicht mit der gewünschten Zahlung, ist oft der gute Rat eines Experten gefragt:

  • Hilfe bei der vorgerichtlichen Geldeintreibung
  • Hilfe bei Betreibungen
  • Hilfe bei Verlustscheinen

In diesen Fällen unterstützt die inkassolution GmbH Gläubiger bei der professionellen Geldeintreibung. Privatpersonen und Unternehmen jeder Branche bekommen hier professionelle Inkassohilfe, eine Top-Beratung und umfassenden Inkassoservice. Unsere Experten finden beim Telefoninkasso heraus, ob der Kunde zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig ist. Jede Nichtzahlung kann unterschiedliche Gründe haben. Um einen Inkassofall erfolgreich abzuwickeln, gilt es, diese konkreten Gründe herauszufinden und entsprechende Inkassolösungen anzubieten.

Es gibt verschiedene Zahlungsformen bzw. Zahlungsarten, die ein Lieferant seinen Kunden im Geschäftsalltag anbieten kann. Bestimmte Zahlungsformen setzen sich häufig in bestimmten Branchen durch. Dennoch sollte ein Lieferant grundsätzlich einfache und schnelle Zahlungsmodalitäten anbieten, um sich von seinen Mitbewerbern hervorzuheben.

Beliebte Zahlungsformen im Geschäftsalltag sind das Lastschriftverfahren, elektronische Zahlungsformen, aber auch die Vorauszahlung und die Anzahlung des Rechnungsbetrages. Besonders bei Neukunden bestehen einige Lieferanten auf eine Anzahlung, um Ärger mit ausstehenden Zahlungen im Nachgang zu vermeiden.

Beim internationalen Zahlungsverkehr ist neben den bereits erwähnten Zahlungsformen auch das Dokumenten-Akkreditiv üblich. Hierbei handelt es sich um ein abstraktes Schuldversprechen. Ein Kreditinstitut sichert dem Verkäufer im Auftrag des Käufers zu, einen bestimmten Betrag in der vereinbarten Währung zu zahlen. Voraussetzung für die Zahlung ist die Einhaltung der Akkreditivbedingungen durch den Verkäufer.

Zahlungsmoral

Viele Unternehmen in der Schweiz leiden unter der schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden. Doch was genau bezeichnet die Zahlungsmoral eigentlich? Unter Zahlungsmoral versteht man allgemein die pünktliche Bezahlung einer Rechnung, bis spätestens zum angegebenen Fälligkeitsdatum. Leider wird diese Zahlungsmoral immer seltener eingehalten, so dass Kunden erst Mahnungen oder sogar die Kontaktaufnahme eines Inkassobüros abwarten, bis sie endlich zahlen.

Diese schlechte Zahlungsmoral verursacht Aussenstände, die betroffene Unternehmer aus eigenen Mitteln und/oder Krediten ausgleichen müssen, um ihrerseits Forderungen begleichen zu können. Für das erste Halbjahr im Geschäftsjahr 2012 ergab eine Studie, dass 44 % aller Rechnungen Schweizer Unternehmer zu spät bezahlt wurden. In einigen Kantonen der Schweiz liegt die Zahl sogar noch höher.

Die verspäteten Zahlungen verursachen eine schlechte Liquidität des Unternehmers. Im schlimmsten Fall müssen Unternehmen sogar Konkurs anmelden. Mit Hilfe von unserem Inkasso Büro inkassolution kann jeder Unternehmer rechtzeitig und nachhaltig seine Aussenstände verfolgen und so seine Liquidität verbessern. Wir beraten Sie kostenlos!

Zahlungsunfähigkeit

Zahlungsunfähigkeit bezeichnet die Lage des Schuldners, wenn dieser nicht mehr fähig ist ausstehende Forderungen zu begleichen und seine Zahlungen zu 90-100 % eingestellt hat. Als zahlungsunfähig wird der Schuldner eingestuft, wenn er seit mindestens drei Wochen keine fälligen und/oder überfälligen Zahlungen geleistet hat. Die Zahlungsunfähigkeit ist Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren und kann sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und juristische Personen betreffen.

In der Regel wird zwischen einer drohenden, einer akuten Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung unterschieden. Liegt eine drohende Zahlungsunfähigkeit vor, kann diese unter Umständen mit einem ausgearbeiteten Zahlungsplan abgewendet werden. Dies gilt auch für die akute Zahlungsunfähigkeit. Liegt eine Überschuldung vor, bleibt als letzter Ausweg in der Regel nur noch die Insolvenz.

Um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, kann ein Gespräch zwischen inkassolution und dem Schuldner sehr hilfreich sein. Gemeinsam mit dem Schuldner wird ein gangbarer Weg gesucht, den ausstehenden Forderungen nachzukommen und die Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.

Zahlungsverzug

Ein Zahlungsverzug ist für beide  Seiten lästig. Also sowohl für den Schuldner als auch für den Gläubiger. Der Gläubiger wartet vergeblich auf die Entlohnung für seine Lieferung oder Leistung. Der Schuldner kann seine Nicht-Zahlung aus unterschiedlichen Gründen hat eintreten lassen. Vielleicht hat er die Begleichung der Rechnung einfach nur vergessen oder übersehen. Möglicherweise hat er auch gerade einen finanziellen Engpass, ist aber grundsätzlich zur Zahlung bereit. Und dann gibt es noch die zahlungsunwilligen Schuldner. Das sind dann die hartnäckigen Fälle.

Wer nicht zahlen will mag einen berechtigten Grund haben. War die Leistung mangelhaft, die Ware nicht in Ordnung? Dann hat er sicher reklamiert. Wer aber einfach aus Unwilligkeit oder gar Bösartigkeit nicht zahlen will, dem muss man mit geeigneten Massnassnahmen entgegentreten. Hier sollte man sich auf jeden Fall die Hilfe eines erfahrenen Inkassounternehmens holen. Wie zum Beispiel inkassolution in der Schweiz.

Erfahrene Experten sind nötig, wenn man mit zahlungsunwilligen Schuldnern zu tun hat. Die wissen am besten, wie man vorgehen muss, damit des verdiente Geld auch beim richtigen Unternehmen ankommt. Denn schließlich will man seine berechtigten Forderungen doch auch erfüllt haben.

Zivilprozess

Als Zivilprozess bezeichnet man das gerichtliche Verfahren vor ordentlichen Gerichten in sämtlichen bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten. In einem Zivilprozess werden private Rechte geprüft, durchgesetzt und sichergestellt.

Durch eine Klageerhebung wird ein Zivilprozess durch die beteiligten Parteien selbst in Gang gesetzt. Das Gericht entscheidet zuerst, ob diverse Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob die Klage so als zulässig gilt.

Der Zivilprozess wird in drei Verfahren unterteilt. Im Erkenntnisverfahren wird der Anspruch geprüft und über das Bestehen eines Anspruchs entschieden. Als Beendigung kann ein Gerichtsurteil gesprochen oder die Klage zurückgezogen werden. Gegen das Gerichtsurteil kann Beschwerde, Berufung bzw. Revision eingelegt werden.

Erst wenn alle Rechtswege erschöpft und bestehende Fristen verstrichen sind, ist das Gerichtsurteil rechtskräftig. Mit diesem Zeitpunkt endet das Erkenntnisverfahren.

Als zweites Gerichtsverfahren ist das Klauselverfahren Bedingung dafür, dass ein Titel zwangsweise vollstreckt werden kann. Nach Beendigung dieses Verfahrens ist die Einleitung des Vollstreckungsverfahrens, als drittes Gerichtsverfahren denkbar.

Zwangversteigerung

In einer Zwangsversteigerung wird mit staatlichen Mitteln Eigentum des Schuldners verwertet, um den finanziellen Anspruch des Gläubigers zu befriedigen. Sie ist von einer Zwangsverwaltung eines Grundstücks zu unterscheiden, in der beispielsweise die Mieteinnahmen oder Pachteinnahmen zugunsten des Gläubigers verwertet werden. Beide Vorgänge sind allein staatlichen Stellen vorbehalten. Gesetzliche Grundlagen sind das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs und die Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken. Grundstücke in Gesamteigentum sind ausgenommen.

Sobald eine Forderung rechtskräftig anerkannt ist oder kein Rechtsvorschlag erhoben wurde, wird das Betreibungsverfahrung fortgesetzt. Bleibt eine Zahlung des Schuldners aus, stehen für ins Handelsregister eingetragene Unternehmen ein Konkurs an und für Privatpersonen und alle übrigen Schuldner eine Pfändung an. Unbefriedigte Forderungen sind in einem Verlustschein zugunsten des Gläubigers dokumentiert. Innert zwanzig Jahren kann der Schuldner jederzeit zahlen, um das Verfahren zu beenden, aber nur an das Betreibungsamt samt Gebühren und Zinsen.

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