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Ein Schuldanerkenntnis kommt für Schuldner infrage, die zahlungsunfähig sind. Sie können ihre Schulden anerkennen und diese dann in Raten abbezahlen. Das Schuldanerkenntnis kann formlos schriftlich aufgesetzt werden und erhält mit der Unterschrift des Schuldners seine Gültigkeit.

Vorsicht: Mit der Unterschrift bestätigt der Schuldner die Richtigkeit der Forderung. Der Forderungsbetrag muss also auch gezahlt werden, wenn die gelieferten Waren bzw. die erbrachten Dienstleistungen Mängel aufweisen.

Grundsätzlich sollte sich ein Schuldner die Unterlagen sorgfältig durchlesen, bevor er ein Schuldanerkenntnis unterschreibt.

Schuldbetreibung bezeichnet das Eintreiben von Schulden unter Mithilfe des Staates. Über die Schuldbetreibung können ausschliesslich Geldforderungen eingetrieben werden. Grundlage der Schuldbetreibung ist das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, kurz SchKG. Will der Gläubiger einen Schuldner betreiben, hat er dazu zunächst ein Betreibungsbegehren beim örtlichen Betreibungsamt einzureichen. Hier sind die Summe der Forderung und der Grund der Forderung anzugeben.

Das Betreibungsamt stellt dem Schulder das Betreibungsbegehren zu. Der Schuldner hat nun 20 Tage Zeit die Forderung inklusive Betreibungsgebühren zu begleichen. Dem Schuldner bleiben zehn Tage Zeit die Schuld teilweise oder ganz zu bestreiten, dies kann auf dem mündlichen oder schriftlichen Wege geschehen.

Innerhalb des Rechtsvorschlages kann die Schuldbetreibung nicht weiter fortgeführt werden, der Gläubiger hat nun ein Gerichtsverfahren oder einen ordentlichen Zivilprozess einzuleiten. Wurde kein gerichtlicher Entscheid getroffen oder ist die Betreibung der Schuld durch den Rechtsvorschlag eingestellt worden, kann der Gläubiger 20 Tage nach Zustellung des Zahlungsbefehls Antrag auf das Fortsetzungsbegehren stellen.

Der Schulderlass oder auch Forderungsverzicht ist grundsätzlich formfrei. Mit Schulderlass sind zivilrechtliche Ansprüche gemeint, auf die der Gläubiger verzichtet. Er erlässt beispielsweise einem säumigen Kunden seine Schulden. Zu einem Schulderlass kommt es meist, wenn der Schuldner auf Zahlungserinnerungen und Mahnschreiben keine Reaktion zeigt. Möchte der Gläubiger dann nicht den Schritt zum Betreibungsamt gehen und ist auf dem aussergerichtlichen Wege keine Zahlungsvereinbarung zu erreichen, so bleibt nur noch der Schuldenerlass.

Öffentlich-rechtliche Ansprüche

Handelt es sich um öffentlich-rechtliche Ansprüche (Steuern, Abgaben, Gebühren) so muss ein Erlassgesuch an die zuständige Behörde geschickt werden. Im Einzelfall ist dann zu prüfen, ob die Erlassvoraussetzungen erfüllt sind und die Behörde eine entsprechende Verfügung ausstellen wird.

Als Schuldner wird eine natürliche oder juristische Person bezeichnet, die eine Leistung in Anspruch genommen hat, aber ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen ist. Der Schuldner hat sich aufgrund eines Vertragsverhältnisses der Zahlung verpflichtet und steht demnach in der Schuld des Gläubigers. Die Auseinandersetzung mit einem Schuldner oder mehreren Schuldnern kostet den Gläubiger wertvolle Zeit und selbstverständlich auch sein Geld.

inkassolution Schweiz bietet mit seiner Inkassohilfe Unterstützung für den Gläubiger. Ob nun eine Ratenzahlung mit dem Schuldner vereinbart wird oder ob es letztlich doch zur Betreibung kommen muss, all dies erledigt inkassolution in Absprache mit dem Gläubiger zuverlässig und kompetent.

Nicht immer zahlt der Schuldner aus Böswilligkeit nicht. Manchmal stehen einfach persönliche Schicksale hinter einem Schuldverhältnis. Soweit dies in Zusammenarbeit mit dem Schuldner möglich ist, wird inkassolution immer versuchen eine Einigung zu finden, mit der sowohl Schuldner als auch Gläubiger gut leben können. Getreu dem Motto: „Der Schuldner von heute, kann der Kunde von morgen sein“.

Scoring bezeichnet die Bonitätsbewertung von Privatpersonen und Unternehmen. Anhand des Scoring-Wertes wird das mögliche Risiko eines Zahlungsausfalles berechnet. Neben dem Zahlungsverhalten, dem Einkommen und bestehenden Zahlungsverpflichtungen (Kredite), werden auch das Umzugsverhalten, der Wohnort und das Wohnumfeld in die Berechnung einbezogen. Das Scoring entscheidet, ob Banken einen Kredit vergeben, der Handyvertrag gewährt wird oder ein Mietverhältnis eingegangen wird.

Für den Unternehmer gibt das Scoring Aufschluss über die Zahlungsmoral neuer Kunden. Anhand des Scoring-Wertes kann der Unternehmer entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen er eine Geschäftsbeziehung eingehen möchte. Um mögliche Zahlungsausfälle zu minimieren, wird der Scoring-Wert in der Regel vor einer Zusammenarbeit überprüft. Unternehmer, die sich die Arbeitszeit sparen möchten, können das Inkassobüro inkassolution beauftragen, den Scoring-Wert zu überprüfen.

Der Scoring-Wert kann aber auch als Hilfe herangezogen werden, wenn der Schuldner nicht zahlen kann oder will. Anhand der Bonitätsprüfung kann der Gläubiger dann über weitere Schritte entscheiden.

 

Die Vereinbarung über eine Stundung gewährt dem Schuldner das Recht, seine offene Forderung zu einem späteren Zeitpunkt zu tilgen. Der Tilgungszeitpunkt einer Fälligkeit wird bei der Stundung auf einen bestimmten Termin in der Zukunft verlegt. Die Erfüllbarkeit bleibt erhalten.

Diese aussergerichtliche Sanierungsmassnahme gibt dem Schuldner die Chance, einen vorübergehenden Liquiditätsengpass zu überbrücken. Sind sich beide Parteien über die Bedingungen der Stundung einig, so kann der Gläubiger in dieser Zeit keine rechtlichen Schritte gegen den Schuldner unternehmen. Konkurs und Betreibung sind währenddessen nicht möglich.

Eine Stundung kann auch für den Gläubiger eine attraktive Inkassolösung darstellen. Denn: Die Betreibung ist in der Regel sehr zeit- und kostenintensiv. Die Geschäftsbeziehung leidet ausserdem unter der Einleitung rechtlicher Schritte. Eine Stundung hingegen kommt dem Schuldner entgegen. Der Gläubiger reagiert mit Flexibilität und Individualität auf die finanzielle Situation des Schuldners.

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