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Eigentumsvorbehalt

Beim Kauf unter Eigentumsvorbehalt geht das Eigentum erst auf den Käufer über, wenn der vollständige Kaufpreis gezahlt wurde. Im Gegenzug erwirbt der Käufer mit einer bereits geleisteten Teilzahlung ein sogenanntes Anwartschaftsrecht. Gegenüber Dritten bietet ihm dieses Recht eine Stellung, die vergleichbar mit der des Eigentümers ist.

Eigentumsvorbehalt ist eine besondere Vereinbarung eines Kaufvertrages über bewegliche Sachen. Hiermit behält sich der Verkäufer das Eigentumsrecht an der zu veräussernden Sache bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor.

Man unterscheidet drei Formen des Eigentumsvorbehaltes:

Einfacher Eigentumsvorbehalt:

Der Käufer wird zunächst nur Besitzer einer beweglichen Sache bis zur vollständigen Bezahlung. Der Eigentumsvorbehalt erlischt auch bei Verarbeitung oder Verbrauch bzw. Vernichtung und Veräusserung der Ware.

Verlängerter Eigentumsvorbehalt:

Die Sache wird vom Käufer weiterverkauft. Die Kaufpreisforderung gegenüber dem Endverbraucher wird an den ursprünglichen Verkäufer abgetreten. Der erste Käufer tritt als Bindeglied zwischen Verkäufer und Endkäufer auf.

Erweiterter Eigentumsvorbehalt:

Der erweiterte Eigentumsvorbehalt bezieht sich nicht nur auf einen gelieferten Gegenstand und die dazugehörige Rechnung. Der Eigentumsvorbehalt erlischt erst, wenn alle offenen Rechnungen an den Lieferanten bezahlt wurden.

Einkommensnachweis

Der Einkommensnachweis gibt Aufschluss über die finanziellen Verhältnisse einer Privatperson. Der Einkommensnachweis wird meist angefordert, wenn der Unternehmer mit seinen Leistungen in Vorkasse geht. Das können Mietverhältnisse, Handyverträge oder andere Geschäftsbeziehungen sein. Das Inkassobüro inkassolution aus der Schweiz kann einen Einkommensnachweis im Rahmen einer Bonitätsprüfung anfordern. Der Einkommensnachweis ist neben weiteren Unterlagen teil des Kreditscoring, aufgrund dessen Kredite oder Verträge abgeschlossen werden.

Welche Unterlagen genau vom Inkassobüro inkassolution angefordert werden sollen, hängt zum einen vom Kreditvolumen und den Wünschen des Kunden ab. Der Einkommensnachweis kann zum Beispiel für die Entscheidung über eine Betreibung herangezogen werden. Zum Inkassoservice von inkassolution Schweiz gehört es auch, dass in Zusammenarbeit mit dem Kunden entschieden wird, welche weitere Massnahmen im Falle eines Zahlungsverzuges oder Zahlungsausfalles getroffen werden sollen.

Wenn es darum geht dem Kunden ein Darlehen zu gewähren oder säumigen Zahlern hinterher zu gehen, ist ein Einkommensnachweis unverzichtbar. Überlässt der Unternehmer diese Aufgabe dem Inkassobüro inkassolution seines Vertrauens, kann er sich währenddessen weiterhin um sein Kerngeschäft kümmern.

 

Der Einzug von Forderungen wird auch unter dem Begriff „Inkasso“ verstanden. Der Forderungseinzug kann an einen Dritten – beispielsweise an ein Inkassobüro oder einen Rechtsanwalt – abgetreten werden. In diesen Fällen übernimmt das beauftrage Inkassounternehmen den Einzug der offenen  Forderungen. Offene Forderungen entstehen meist aus einer Geschäftsbeziehung. Das kann der Auftrag an ein Handwerksunternehmen, einen Servicedienstleister oder aber der Einkauf in einem Onlineshop sein.

Wurden Leistungen in Form von Produkten oder Dienstleistungen geliefert, ist der Schuldner am Zug. Er muss die entsprechende Rechnung in der angegebenen Zahlungsfrist begleichen. Im Vorfeld kann auch das Lastschrifteinzugsverfahren vereinbart werden, sodass der Gläubiger den Einzug von Forderungen direkt selbst in die Hand nehmen kann.

Kommt der Schuldner seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, gerät er in Zahlungsverzug. In diesem Fall sollte der Gläubiger mit Zahlungserinnerung, Androhung einer Betreibung oder auch mit der Hilfe eines professionellen Inkassobüros den Einzug von Forderungen vorantreiben:

  • Aussergerichtlicher Forderungseinzug
  • Gerichtlicher Forderungseinzug
  • Verlustschein-Inkasso
  • Forderungskauf

Zahlungsmoral verbessern

Eine schlechte Zahlungsmoral einiger Schuldner macht immer häufiger den professionellen Einzug von Forderungen unumgänglich. Auch wenn Sie kleinere Aussenstände aus eigenen Mitteln ausgleichen könnten – damit verbessern Sie nicht die Zahlungsmoral Ihrer Schuldner. Auf eine Nichtzahlung müssen klare Inkassoschritte folgen – im Zweifel durch ein erfahrenes Inkassobüro.

Wenn ein unrechtmässiges Verhalten Folgen für den Kunden hat, wird er künftig seine Zahlungsmoral vielleicht verbessern. Hinzu kommt, dass Nichtzahlungen und Zahlungsverzüge bearbeitet werden müssen, um Ihre Stammkunden zu schützen. Wachsende Aussenstände wirken sich sonst irgendwann auf die Preise aus, die unterm Strich dann Ihre treuen Stammkunden bezahlen müssen.

Der professionelle Forderungseinzug durch ein Inkassounternehmen ist für viele mittelständische Unternehmen das Mittel der Wahl. Vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für den richtigen Inkassodienstleister, dem Sie zu 100% vertrauen können. Inkasso-Outsourcing nimmt Ihnen eine schwere Last von den Schultern: So werden wertvolle Freiräume im beruflichen Alltag geschaffen und Sie können sich als Gläubiger auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Rechnungen können auf vielerlei Arten bezahlt werden: per Kreditkarte, in bar, per Überweisung, per Vorauskasse, per Nachnahme oder per Lastschrift. Eine beliebte Zahlungsform im Inland und Ausland ist das Lastschriftverfahren. Beim Lastschriftverfahren erteilt der Käufer – auch Schuldner genannt – dem Verkäufer eine Ermächtigung über sein Konto. Diese Einzugsermächtigung erlaubt es dem Gläubiger, den fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen.

Eine Einzugsermächtigung ist widerruflich. Das kontoführende Kreditinstitut ist ausserdem nicht verpflichtet, dem Gläubiger den Rechnungsbetrag zur Verfügung zu stellen, wenn das Konto des Zahlungspflichtigen keine Deckung aufweist. Teileinlösungen werden ebenfalls nicht vorgenommen.

Risiken der Lastschrift:

  • Widerruf des Kontoeinzugs durch den Schuldner
  • Konto weist keine oder nicht ausreichend Deckung auf

Mit der Einwilligung zum Lastschriftverfahren und der damit verbundenen Erteilung der Einzugsermächtigung nehmen sowohl Schuldner, als auch Gläubiger Kenntnis von diesen Hinweisen. Unberechtigte Abbuchungen von dem Konto des Schuldners können ohne Angabe von Gründen vom Kontoinhaber selbst zurückgefordert werden. Spricht der Schuldner einen Widerspruch aus, wird die Kontobelastung storniert.

Lastschrifteinzugsverfahren vermindert Zahlungsausfälle

Auch wenn einer Einzugsermächtigung innerhalb der Frist jederzeit widersprochen werden kann, so mindert das Lastschrifteinzugsverfahren dennoch Zahlungsausfälle. Erteilt der Schuldner eine Einzugsermächtigung, so zieht der Gläubiger selbst die offenen Forderungen ein. Unbezahlt bleibt die Rechnung dann nur, wenn beispielsweise das Konto nicht gedeckt ist.

Das Risiko, dass der Kunde die Zahlung einfach nur vergisst, wird durch eine Einzugsermächtigung gemindert. Auch viele Behörden und Ämter fordern mittlerweile die Zustimmung zum Lastschriftverfahren, um ihr Inkassowesen zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.

Vorteile der Lastschrift:

  • Rechnungen werden beim Schuldner nicht vergessen
  • Vereinfacht vor allem bei wiederkehrenden Forderungen das Forderungsmanagement

Entstehen dennoch Aussenstände, kümmern sich professionelle Inkassounternehmen, wie die inkassolution GmbH, gerne um Ihr Forderungsmanagement. Wir versuchen auf dem aussergerichtlichen und auf dem gerichtlichen Wege, offene Forderungen erfolgreich einzutreiben. Auch beim Verlustschein-Inkasso greifen wir Ihnen gerne unter die Arme, um Ihre Aussenstände im Griff zu halten.

Eskalationsstrategie

Was ist das denn, eine Eskalationsstrategie? Das wird sich so mancher geneigte Leser fragen. Zu Recht. Ein nicht ganz einfacher Begriff, der aber dennoch relativ leicht zu erklären ist. Eine Eskalation ist eine stufenweise Steigerung. Wir kennen das Wort auch aus dem englischen “escalator”, was Rolltreppe bedeutet, also auch eine stufenweise Steigerung nach oben. Eine Eskalationsstrategie baut also auf einer stufenweisen Steigerung auf.

Aber wobei denn? Das kann für viele Bereiche gelten, hat sich aber vor allem bei Inkassoverfahren bewährt. Also nicht gleich mit dem grossen Holzhammer auf den Schuldner zugehen, sondern sehr sensibel in verschiedenen Stufen den Erfolg suchen. Wobei jede Stufe zusätzlichen Druck aufbaut.

In aller Regel beginnt ein erfahrenes Unternehmen wie inkassolution mit einem Anruf beim Schuldner, also einer direkten und persönlichen Ansprache. Oft genug bringt schon das Erfolg. Über die weiteren möglichen Massnahmen informieren Sie sich am Besten bei den Experten von inkassolution, die mit Ihnen zusammen die optimale Eskalationstrategie entwickeln werden. Das Ziel ist die Betreibung der Schulden, und dazu gibt es eine Reihe von bewährten Vorgehensweisen.

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