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Darlehen

Ein Darlehen kann in verschiedenen Formen gewährt werden. Neben dem bankenüblichen Darlehen, gewährt auch ein Unternehmen seinen Kunden ein Darlehen, in dem er ihnen ein Zahlungsziel einräumt. Wird die Ware ausgeliefert oder die Dienstleistung erbracht und der Kunde bekommt ein Zahlungsziel von 30 Tagen eingeräumt, gewährt der Lieferant ein Darlehen über 30 Tage.

Um das Risiko eines Zahlungsausfalles zu minimieren, kann der Lieferant im Vorfeld eine Creditauskunft über ein Inkassobüro wie inkassolution erstellen lassen. Damit informiert sich der Lieferant über die finanziellen Verhältnisse seines Kunden. Die Creditauskunft, die inkassolution Schweiz erstellen lässt, wird in Zusammenarbeit mit Deltavista realisiert. Zur Sicherung des Darlehens kann der Unternehmer dann eine Sicherungsübereignung mit seinem Kunden vereinbaren.

Grundsätzlich kann eine Creditauskunft vor jeder neuen Geschäftsbeziehung erstellt werden. Die Creditauskunft ist nur ein Teil der Leistungen von inkassolution. Neben der Absicherung eines Darlehens übernimmt inkassolution auch das komplette Forderungsmanagement eines Unternehmens.

Ein Dauerschuldverhältnis wird nicht durch eine einmalige Handlung erfüllt. Ein Dauerschuldverhältnis verpflichtet den Schuldner zu wiederkehrenden Handlungen. Es gibt Dauerschuldverhältnisse, die über gesetzliche Bestimmungen geregelt werden. Hierzu gehören zum Beispiel Mietverträge, Pachtverträge, Darlehensverträge oder Dienstverträge.

Dauerschuldverhältnisse können aus wichtigem Grund von beiden Vertragsparteien ausserordentlich gekündigt werden. Für eine solche ausserordentliche Kündigung muss die andere Partei nicht unbedingt ein Verschulden treffen. Es reicht aus, wenn dem kündigenden Teil unter den gegebenen Umständen eine Weiterführung des Vertrages nicht zugemutet werden kann.

Ein häufiger Grund in einem Mietverhältnis ist die Kündigung wegen Eigenbedarf. Die Kündigung kann nur innerhalb einer bestimmten Frist nach Kenntniserlangung erfolgen. Eine Kündigung wird der anderen Vertragspartei schriftlich übermittelt. Soll das Dauerschuldverhältnis aus einer Vertragspflichtverletzung heraus beendet werden, so kann die Aufhebung des Vertrages erst ausgesprochen werden, wenn eine vorherige Fristsetzung oder Abmahnung erfolglos bleibt.

Dauerschuldverhältnisse können für einen bestimmten Zeitraum oder auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Bei diesem Vertragsabschluss kann kein Rücktritt mit Rückgewähr der bereits ausgetauschten Leistungen erfolgen, sondern nur eine Aufhebung des Dauerschuldverhältnisses in der Zukunft.

Mietinkasso beauftragen

Besonders ärgerlich für Vermieter ist es, wenn Mieter ihrer Zahlungsverpflichtung nicht fristgerecht nachkommen. Im Gegensatz zu einem Schuldner, der eine Rechnung schuldig bleibt, erhöht sich hier die offene Forderung von Monat zu Monat. Meist laufen auch noch Finanzierungen zur Abtragung der Wohnung oder des Hauses, sodass der Vermieter schnell einen finanziellen Engpass durch die Nichtzahlung erleidet.

Unser Inkassounternehmen hat sich unter anderem auf die Eintreibung von Mietrückständen spezialisiert. Beim Mietinkasso gehen wir gezielt auf Ihre zahlungsunwilligen bzw. zahlungsunfähigen Schuldner ein. Ist eine aussergerichtliche Lösung nicht in Sicht, leiten wir für unsere Auftraggeber auch gerne eine Betreibung ein. Verzichten Sie nicht länger auf Ihr Geld, sondern reagieren Sie sofort auf zahlungsunwillige Mieter.

Unsere Erfahrung zeigt: Besonders bei einem Dauerschuldverhältnis ist es wichtig, auf Aussenstände unmittelbar und konsequent zu reagieren. Ansonsten türmt sich schnell ein ganzer Schuldenberg auf, dem der Schuldner nicht mehr Herr werden kann. Lassen Sie unsere Inkassoexperten ans Werk, wenn es um professionelles Mietinkasso geht.

Debitor

Der Begriff „Debitor“ wird von dem lateinischen Wort „debere (= schulden)“ abgeleitet. Mit dem Begriff „Debitor“ wird der Schuldner aus Lieferungen und Leistungen bezeichnet. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt der Kreditor, der Gläubiger. Debitoren sind folglich offene Forderungen, die der Debitor gegenüber dem Kreditor hat. Werden offene Rechnungen aufgrund schlechter Zahlungsmoral zu spät oder gar nicht beglichen, wird die Liquidität des Gläubigers beeinträchtigt.

Um die eigene Liquidität zu schützen ist es daher für Unternehmen wichtig, den Überblick über die Debitoren zu halten. Eine gut funktionierende Debitorenbuchhaltung ist für jedes Unternehmen existenziell wichtig.

Der Begriff „Debitor“ wird von dem lateinischen Wort „debere“ = „schulden“ abgeleitet. Mit Debitoren bezeichnet man die Schuldner, die Waren vom Unternehmen auf Kredit bekommen. Ein Kunde, der seine Waren also bereits bezogen hat, seine Rechnung allerdings noch nicht bezahlt hat, gilt als Debitor. Debitoren sind von Kreditoren abzugrenzen: Während Debitoren die Kunden eines Unternehmens sind, sind Kreditoren, die Lieferanten eines Unternehmens.

Vor der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen sollte der Debitor einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden. Wie liquide ist der Debitor? Wie sieht es mit seiner Zahlungsmoral aus? Wer als Unternehmer im Vorfeld die Kreditwürdigkeit eines Kunden prüft, gewinnt Sicherheit. Natürlich ist auch die Liquidität keine Garantie für eine pünktliche Zahlung, doch eine Bonitätsprüfung oder Wirtschaftsauskunft über Creditreform hilft bei der Entscheidungsfindung.

Nicht nur bei Neukunden, auch bei Bestandskunden lohnt sich hin und wieder der Blick auf die Bonität. Damit das Forderungsmanagement reibungslos funktioniert, sollten zudem auch die persönlichen Daten der Debitoren immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Debitorenbuchhaltung – alles auf einen Blick

Zahlen Debitoren ihre offenen Forderungen nicht, bedeutet das für den Gläubiger immer einen teils erheblichen Mehraufwand. Zahlungserinnerungen müssen versendet, Zahlungseingänge überprüft werden. Damit Kreditoren einen Überblick über alle offenen und bezahlten Forderungen haben, hilft die Debitorenbuchhaltung.

Die Debitorenbuchhaltung ist ein Teilbereich der Finanzbuchhaltung. Hier werden sämtliche Forderungen und Gutschriften erfasst und auf einem Blick zusammengefasst. Laufende Geschäftsvorfälle werden hier bearbeitet und helfen dem Kreditor bei seinem Forderungsmanagement. Ergibt sich nämlich aus der Debitorenbuchhaltung ein Zahlungsausfall bzw. Zahlungsrückstand, ist schnelles Handeln gefragt.

Wer als Gläubiger seine offenen Rechnungen eintreiben möchte, sollte unverzüglich auf eine Nichtzahlung reagieren. Offene Forderungen können in Eigenregie eingetrieben werden oder über ein professionelles Inkassounternehmen. Externe Inkassobüros übernehmen auf Wunsch das gesamte Forderungsmanagement und fordern Debitoren zur unverzüglichen Zahlung in der vorgegebenen Zahlungsfrist auf. Wird auf dem aussergerichtlichen Wege nicht das gewünschte Inkassoziel erreicht, bleibt im letzten Schritt die Einleitung einer Betreibung.

Wenn Schuldner ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen, ist das für Gläubiger nicht nur ärgerlich, sondern häufig auch existenziell bedrohlich. Doch wie lassen sich Zahlungsausfälle effektiv verhindern? Klassisches Inkasso setzt in der Regel erst dann ein, wenn bereits Zahlungsverzug eingetreten ist.

Um das Risiko eines Zahlungsausfalls zu minimieren, gibt es die Möglichkeit, der Vorauszahlung. Die Vorauszahlung birgt jedoch für den Kunden immer das Risiko, dass die Ware nicht geliefert wird. Manche Kunden möchten dieses Risiko nicht eingehen. Was ist in diesen Fällen zu tun? Es gibt eine gängige Methode, die beiden Parteien gerecht wird und auf beiden Seiten dem Ausfallrisiko entgegenwirkt: das Dokumenteninkasso.

Liefer- und Zahlungsrisiken vermeiden

Dokumenteninkasso (englisch: collection, französisch: encaissement) bezeichnet eine Leistung, die gegen die Übergabe von Dokumenten erfolgt. Auf diese Weise können Liefer- und Zahlungsrisiken weitgehend ausgeschaltet werden. Der Exporteur beauftragt das Inkassounternehmen mit dem Dokumenteninkasso.

Das beauftragte Inkassounternehmen zieht beim Importeur den Gegenwert der Papiere ein und übergibt dafür im Gegenzug die Dokumente, in der Regel die Versandpapiere. Die Konditionen für das Dokumenteninkasso werden individuell nach Auftragshöhe verhandelt.

Lösung beim Auslandsgeschäft

Die Basis der Zahlungsform Dokumenteninkasso bilden die Dokumente, die den Gegenwert der Ware darstellen. Natürlich lässt sich diese Vorgehensweise nicht bei allen Geschäften praktizieren. Kosten und Nutzen müssen selbstverständlich auch hierbei in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Diese Inkassoform wird üblicherweise nur bei Auslandsgeschäften eingesetzt, da hier das Zahlungsausfallrisiko deutlich höher liegt und ausländische Schuldner nur mit ungleich höherem Aufwand verfolgt werden können. Die Grundlage für die Abwicklung bilden die Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumenteninkassi (ERI 522, Revision 1995) der Internationalen Handelskammer in Paris. Das Dokumenteninkasso muss im Kaufvertrag zwischen Importeur und Exporteur eindeutig vereinbart werden.

Fordern Sie bei unserem Inkassobüro gerne Ihre persönliche Offerte für das Dokumenteninkasso an. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Holen Sie sich jetzt Ihre persönliche Beratung von unseren Experten. Wir verraten Ihnen, wie Sie im individuellen Fall Zahlungsausfälle am besten minimieren.

 

Kann ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Gläubiger nicht mehr erfüllen, spricht man von Insolvenz oder Konkurs. Doch bevor ein Schuldner wirklich pleite ist, durchlebt er in der Regel diverse Liquiditätsengpässe. Rechnungen werden verspätet gezahlt und Zahlungserinnerungen erst nach mehreren Wochen ernstgenommen. Nach und nach wird der Schuldenberg immer grösser.

Ein Kunde kann kurzzeitig oder auch langfristig zahlungsunfähig sein. Grund dafür können besondere persönliche Umstände, wie Scheidung oder Krankheit sein. Aber auch Fehlkalkulationen und eine unvollständige Buchführung können dazu führen, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Man unterscheidet drei unterschiedliche Arten von Zahlungsengpässen:

  • die akute Zahlungsunfähigkeit
  • die drohende Zahlungsunfähigkeit
  • die Überschuldung

Im Gegensatz zur akuten Zahlungsunfähigkeit ist der Schuldner bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit „voraussichtlich“ nicht in der Lage, die offenen Forderungen fristgerecht zu begleichen. Damit daraus keine akute Zahlungsunfähigkeit entsteht, sollte frühzeitig auf eine drohende Insolvenz eingegangen werden. Schuldnerberater helfen Konsumenten und Unternehmen dabei, ihre Finanzen zu sortieren und durch einen strikten Plan die eigene Liquidität wieder zu erreichen.

Ausbleibende Zahlung – was nun?

Ausbleibende Zahlungen können Gläubiger selbst in Zahlungsnot bringen. Darum sollten Gläubiger auf Zahlungsverzögerungen oder Zahlungsausfälle umgehend reagieren. Artikel 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG besagt, dass ein Gläubiger sofortiges Konkursgesuch stellen kann, wenn der Schuldner seine Zahlung eingestellt hat. Durch Pfändung wird versucht, zumindest einen Teil der offenen Forderungen einzutreiben.

Ist der Schuldner zahlungsunfähig oder droht eine Zahlungsunfähigkeit, so kann der Schuldner auch selbst beim zuständigen Gericht Konkurs über sich beantragen. Im Falle der drohenden Zahlungsunfähigkeit besteht für den Gläubiger jedoch immer noch die Chance, eine aussergerichtliche Inkassolösung zu finden. Schliesslich kann der Konkurs möglicherweise auch abgewendet werden, indem dem Schuldner ein Zahlungsaufschub gewährt wird.

Die Vereinbarung über eine Ratenzahlung oder ein Vergleich können in diesen Fällen unterm Strich mehr bringen, als die Einleitung eines Betreibungsverfahrens. Ein professionelles Inkassobüro wie die inkassolution GmbH ist in diesen Fällen der richtige Ansprechpartner und bietet die maximale Chance auf Inkassoerfolg.

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