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Drohende Zahlungsunfähigkeit

Drohende Zahlungsunfähigkeit

Kann ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Gläubiger nicht mehr erfüllen, spricht man von Konkurs. Hierbei unterscheidet man drei unterschiedliche Arten von Zahlungsengpässen:

  • die akute Zahlungsunfähigkeit
  • die drohende Zahlungsunfähigkeit
  • die Überschuldung

Im Gegensatz zur akuten Zahlungsunfähigkeit ist der Schuldner bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit „voraussichtlich“ nicht in der Lage, die offenen Forderungen fristgerecht zu begleichen.

Artikel 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG besagt, dass ein Gläubiger sofortiges Konkursgesuch stellen kann, wenn der Schuldner seine Zahlung eingestellt hat. Ist der Schuldner zahlungsunfähig oder droht eine Zahlungsunfähigkeit, so kann der Schuldner auch selbst beim zuständigen Gericht Konkurs über sich beantragen.

Im Falle der drohenden Zahlungsunfähigkeit besteht für den Gläubiger jedoch immer noch die Chance, eine aussergerichtliche Inkassolösung zu finden. Die Vereinbarung über eine Ratenzahlung oder ein Vergleich können in diesen Fällen unterm Strich mehr bringen, als die Einleitung eines Betreibungsverfahrens. Ein professionelles Inkassobüro ist in diesen Fällen der richtige Ansprechpartner und bietet die maximale Chance auf Inkassoerfolg.

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