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Debitoren

Der Begriff „Debitor“ wird von dem lateinischen Wort „debere“ = „schulden“ abgeleitet. Mit Debitoren bezeichnet man die Schuldner, die Waren vom Unternehmen auf Kredit bekommen. Ein Kunde, der seine Waren also bereits bezogen hat, seine Rechnung allerdings noch nicht bezahlt hat, gilt als Debitor. Debitoren sind von Kreditoren abzugrenzen: Während Debitoren die Kunden eines Unternehmens sind, sind Kreditoren, die Lieferanten eines Unternehmens.

Vor der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen sollte der Debitor einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden. Wie liquide ist der Debitor? Wie sieht es mit seiner Zahlungsmoral aus? Wer als Unternehmer im Vorfeld die Kreditwürdigkeit eines Kunden prüft, gewinnt Sicherheit. Natürlich ist auch die Liquidität keine Garantie für eine pünktliche Zahlung, doch eine Bonitätsprüfung oder Wirtschaftsauskunft über Creditreform hilft bei der Entscheidungsfindung.

Nicht nur bei Neukunden, auch bei Bestandskunden lohnt sich hin und wieder der Blick auf die Bonität. Damit das Forderungsmanagement reibungslos funktioniert, sollten zudem auch die persönlichen Daten der Debitoren immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Debitorenbuchhaltung – alles auf einen Blick

Zahlen Debitoren ihre offenen Forderungen nicht, bedeutet das für den Gläubiger immer einen teils erheblichen Mehraufwand. Zahlungserinnerungen müssen versendet, Zahlungseingänge überprüft werden. Damit Kreditoren einen Überblick über alle offenen und bezahlten Forderungen haben, hilft die Debitorenbuchhaltung.

Die Debitorenbuchhaltung ist ein Teilbereich der Finanzbuchhaltung. Hier werden sämtliche Forderungen und Gutschriften erfasst und auf einem Blick zusammengefasst. Laufende Geschäftsvorfälle werden hier bearbeitet und helfen dem Kreditor bei seinem Forderungsmanagement. Ergibt sich nämlich aus der Debitorenbuchhaltung ein Zahlungsausfall bzw. Zahlungsrückstand, ist schnelles Handeln gefragt.

Wer als Gläubiger seine offenen Rechnungen eintreiben möchte, sollte unverzüglich auf eine Nichtzahlung reagieren. Offene Forderungen können in Eigenregie eingetrieben werden oder über ein professionelles Inkassounternehmen. Externe Inkassobüros übernehmen auf Wunsch das gesamte Forderungsmanagement und fordern Debitoren zur unverzüglichen Zahlung in der vorgegebenen Zahlungsfrist auf. Wird auf dem aussergerichtlichen Wege nicht das gewünschte Inkassoziel erreicht, bleibt im letzten Schritt die Einleitung einer Betreibung.

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