InkassoNews

PresseEcho

InkassoMedia

Abtretung

Bei einer Abtretung wird ein Vertrag zwischen einem Gläubiger und einem Vertragspartner geschlossen. Die Forderung des Gläubigers wird hierbei auf eine andere Person übertragen. Durch diesen Vertragsabschluss wird der bisherige Gläubiger durch den neuen Gläubiger ersetzt. Die Abtretung gilt als Verfügungsgeschäft. Ob dieser Abtretung ein Kaufvertrag oder andere vertragliche Vereinbarung zugrunde liegt, ist vom Grundsatz her irrelevant.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Zessionar (neuer Gläubiger) und einem Zedent (bisheriger Gläubiger). Der Zedent gibt das Recht, eine Forderung vom Schuldner zu verlangen, an den Zessionar ab.

Ein Abtretungsvertrag kann formfrei geschlossen werden. Wird ein zwingender Forderungsübergang über gesetzliche Bestimmungen angeordnet, so spricht man auch von einem gesetzlichen Forderungsübergang (cessio legis).

  • Höchstpersönliche Ansprüche wie Urlaubsanspruch, Anspruch auf Rentenzahlungen
  • Unpfändbare Forderungen
  • Forderungen, die laut Gesetz nicht abgetreten werden dürfen
  • Forderungen, die in Absprache mit dem Schuldner nicht abgetreten werden dürfen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Als Allgemeine Geschäftsbedingungen bezeichnet man vorformulierte Vertragsbedingungen, die für eine Vielzahl von Verträgen Anwendung finden. Betroffen von diesen Regelungen sind grundsätzlich die vertragsschliessenden Parteien, also in der Regel Unternehmen/Unternehmer und Verbraucher oder anderes Unternehmen. Diese vertraglichen Klauseln werden von einer Vertragspartei einseitig gestellt und bedürfen daher einer besonderen Kontrolle bzw. der Zustimmung der anderen Vertragspartei.

Allgemeine Geschäftsbedingungen – auch kurz AGB genannt – dienen dem Verbraucherschutz. AGB werden Vertragsbestandteil, wenn der Unternehmer vor Vertragsschluss, spätestens bei Vertragsabschluss, auf seine AGB hinweist. Der Verbraucher muss darüber Kenntnis erlangen und sich mit diesen Regelungen einverstanden erklären.

Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam, werden diese nicht zum Vertragsbestandteil. Der übrige Vertrag bleibt dennoch wirksam und an die Stelle der unwirksamen AGBs treten allgemeine gesetzliche Vorschriften.

Werden individuelle Regelungen zwischen den betroffenen Vertragsparteien geschlossen, so haben diese Vorrang vor den AGBs. Allgemeine Geschäftsbedingungen können gesetzliche Bestimmungen ergänzen, von ihnen abweichen oder aber Gegenstände betreffen, die im Gesetz keine Regelung finden (z.B. Kaufpreis).

Ausfallrisiko

Ein Unternehmer oder Selbstständiger trägt naturgemäss ein sogenanntes Ausfallrisiko. In der Regel tritt ein Unternehmer nämlich mit seinen Leistungen und Lieferungen in Vorleistung. Eine fristgerechte Zahlung des Kunden in voller Höhe ist jedoch im Vorfeld nicht gewiss. Mit jedem ausgeführten Auftrag, trägt der Unternehmer daher ein Ausfallrisiko, das nicht zu unterschätzen ist.

Die Ursachen, weshalb Forderungen ausfallen, können sehr unterschiedlich sein. Von der mangelnden Zahlungswilligkeit bis zur tatsächlichen Zahlungsunfähigkeit des Kunden gibt es auch noch andere Faktoren, die ein Ausfallrisiko begünstigen.

Beim Export von Waren können beispielsweise politische Gefahren oder kriegerische Unruhen in dem entsprechenden Land zum Forderungsausfall führen. Das unternehmerische Risiko kann minimiert werden. Für Unternehmen und Selbstständige gibt es die Möglichkeit, dieses Risiko auf eine Forderungsausfallversicherung abzuwälzen.

Tritt die Versicherung bedingungsgemäss in Kraft, so erhält der Gläubiger sein Geld von der Versicherung. Die Versicherung wird daraufhin Regress beim Schuldner nehmen, um zumindest einen Teil der Forderungen zu ersetzen.

Auskunft Inkasso

Was versteht man unter Auskunft Inkasso? Es ist gar nicht kompliziert, denn unter Auskunft Inkasso versteht man die Auskunft über die finanziellen Verhältnisse von Privatpersonen oder Firmen. Die Auskunft Inkasso kann sowohl vor dem Zustandekommen einer Geschäftsbeziehung Sinn machen, als auch bei offenen Forderungen.

Dazu greift das Inkasso Unternehmen auf führende Datenbanken zurück. inkassolution Schweiz ist offizieller Partner von Deltavista. Deltavista ist führender Anbieter für Bonitätsauskünfte. Eine Auskunft Inkasso macht Sinn, wenn Rechnungen erst nach Lieferung bezahlt werden sollen. Mit einer vorherigen Auskunft Inkasso kann das Unternehmen sich vorab über die Bonität seiner Geschäftspartner informieren und so das Risiko eines Zahlungsausfalles minimieren.

Sind Rechnungsbeträge noch offen und der Kunde in Zahlungsrückstand geraten, hilft die Auskunft Inkasso festzustellen, welche Schritte nachfolgend Sinn machen. Deltavista bietet umfangreiche Informationen zu einer Auskunft Inkasso, unter anderem die Adress-Suche mit Adress-Details oder das Zahlungsverhalten von privaten Personen und Unternehmen. Verschiedene Risikoberichte inkl. Score können schon vorab über das Risiko eines Zahlungsausfalles informieren, so dass es in manchen Fällen ratsam ist die Lieferung nur gegen Vorkasse oder gegen eine Bankensicherheit auszuführen.

Auslandsinkasso

Nicht nur grosse Konzerne, auch mittelständische Unternehmen finden ihre Kunden immer häufiger im Ausland. Ausländische Kunden bieten Unternehmen grosse Chancen. Gleichzeitig bringen sie jedoch auch Risiken mit sich. Beispielsweise ist das Forderungsausfallrisiko für den Gläubiger höher, wenn der Schuldner im Ausland sitzt. Warum ist das so? Bonitätsauskünfte sind im Vorfeld häufig schwieriger zu bekommen. Zudem türmen sich oft weitere Hürden, wie Sprachbarrieren, auf.

Immer mehr kleine und mittelständische Betriebe sind daher auf die professionelle Inkassohilfe externer Inkassounternehmen angewiesen. Inkassounternehmen übernehmen die professionelle Geldeintreibung im Ausland weltweit. Professionalität, die KMU häufig aus eigener Kraft nicht garantieren können. Das Auslandsinkasso stellt ganz besondere Herausforderungen an die Inkassobearbeitung:

  • Unterschiedliche Zahlungsmoral
  • Unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen
  • Sprachbarrieren
  • Länderspezifische Besonderheiten

Internationales Inkasso bei der inkassolution GmbH

Über weltweit vernetzte Inkassospezialisten ist es der inkassolution GmbH möglich, auch über die Grenzen hinaus, das Forderungsmanagement der Auftraggeber perfekt aufzustellen. Die inkassolution GmbH bietet Hilfe beim Auslandsinkasso weltweit. Je nach dem, in welchem Land der Schuldner sitzt, fallen unterschiedlich hohe Inkassoprovisionen an.

Diese Provisionen sind von dem Engagement abhängig, das erfahrungsgemäss in dem jeweiligen Land zur erfolgreichen Geldeintreibung aufgebracht werden muss. Die Inkassoprovisionen fallen bei der inkassolution GmbH nur im Falle eines Inkassoerfolges an. Nähere Informationen zur den Kosten für das Auslandsinkasso finden Sie hier: Auslandsinkasso Provisionssätze

Aussenstände

Mit Aussenständen muss jeder Unternehmer leben. Aussenstände sind im modernen Geschäftsleben etwas völlig Normales. Und in aller Regel kein Grund zu übermässiger Besorgnis. Aussenstände sind Geldbeträge für vereinbarte Lieferungen und Leistungen zu entrichten sind. Da natürlich Zahlungen meistens nach erfolgter Lieferung oder Leistung  zu begleichen sind,  ergibt sich ein zeitlicher Zwischenraum, eben Aussenstände.

Aber leider können Aussenstände auch zum Problem werden. Nämlich dann, wenn das vereinbarte Geld nur mit grosser Verzögerung oder gar nicht kommt. Für den Lieferanten können sich finanzielle Engpässe bis hin zur Zahlungsunfähigkeit ergeben. Also muss dafür gesorgt werden, dass das Geld auch sein Ziel erreicht. Was also kann getan werden?

Nun, ganz einfach. Geben Sie den Fall in die Hände von Inkasso-Profis, wie sie zum Beispiel bei inkassolution zu finden sind. Die Fachleute kennen die besten Strategien, um die Aussenstände abzubauen. Sehr sensibel und in bewährten Schritten wird der ganze Komplex aufgearbeitet und zielgerecht einer Lösung zugeführt. Einer Lösung, mit der dann beiden Seiten zufrieden sind. Das ist das angestrebte Ziel. Und hilft, zukünftige Aussenstände möglichst zu vermeiden.

Beitreibung

Die Beitreibung (auch Betreibung in der Schweiz genannt) bezeichnet den gerichtlichen Forderungseinzug. Die zwangsweise Beschaffung einer Geldleistung kann von Unternehmen, aber auch von Privatpersonen eingeleitet werden. Da bei der Inkassobearbeitung gesetzliche Vorschriften zu beachten sind, wird häufig ein externes Inkassounternehmen mit der Einleitung einer Beitreibung beauftragt. Ein Inkassobüro leitet in diesen Fällen ein Betreibungsverfahren für den Auftraggeber beim zuständigen Betreibungsamt ein.

Einer Beitreibung ist in der Regel der Versuch einer aussergerichtlichen Einigung zwischen Gläubiger und Schuldner vorangegangen. Bei einer Beitreibung entstehen auch Beitreibungskosten, die häufig den eigentlichen Forderungsbetrag übersteigen. Darum wird bei Bagatellbeträgen oft auf eine Beitreibung verzichtet.

Betreibung

In der Schweiz versteht man unter dem Begriff „Betreibung“ eine Zwangsvollstreckung, mit welcher offene Forderungen durchgesetzt werden. In der Praxis ist es in der Regel so, dass nicht beglichene Rechnungen vom Gläubiger zunächst mehrfach angemahnt werden.

Rechtlich notwendig ist dies in der Schweiz jedoch nicht. Es ist dem Gläubiger stattdessen prinzipiell möglich, direkt eine Betreibung zu veranlassen. Hierfür muss er lediglich ein Betreibungsbegehren beim zuständigen Betreibungsamt stellen. Das Betreibungsamt wird daraufhin einen Zahlungsbefehl erlassen. Nun hat der Schuldner 20 Tage Zeit, um seine Schulden zu begleichen. Geschieht dies, wird die Betreibung eingestellt.

Der Schuldner kann jedoch auch innerhalb von 10 Tagen Rechtsvorschlag erheben, damit die Betreibung für den Moment angehalten wird. Besteht der Gläubiger trotz des Rechtsvorschlags weiterhin auf seine Forderungen, ist er gezwungen, entweder einen Zivilprozess oder ein Gerichtsverfahren in Form eines Rechtseröffnungsverfahrens anzustreben. Ist der Gläubiger vor Gericht erfolgreich oder wurde der Zahlungsbefehl vom Schuldner ignoriert, kann der Gläubiger ein Fortsetzungsbegehren stellen, welches schliesslich das Pfändungsverfahren nach sich zieht.

Betreibungsamt

Die Schweizer Betreibungsämter führen Betreibungen durch, ohne den Anlass zu prüfen. Sie nehmen Rechtsvorschläge und Aufforderungen entgegen und achten auf die örtliche Zuständigkeit. Sie betreiben und vollziehen Pfändungen, verwerten Grundpfänder, veranlassen Arreste, verwahren und verwerten beschlagnahmtes Gut aus Zwangsvollstreckungen, empfangen Zahlungen von Schuldnern und verwalten das Betreibungsregister. Bei Konkursen betreiben sie nur das Einleitungsverfahren.

Jeder, der ein glaubhaftes Interesse bekundet, erhält über eine natürliche oder juristische Person einen Auszug aus dem Betreibungsregister und aus dem Verlustscheinregister. Nur Gerichte und Verwaltungsbehörden erfahren von Einträgen, die älter als fünf Jahre sind. Ist die erfragte Person umgezogen, muss das andere örtlich zuständige Betreibungsamt befragt werden.

Es gibt keine mit den Schweizer Betreibungsämtern vergleichbaren Behörden in Österreich und in Deutschland. In Österreich stellen Gerichte Zahlungsbefehle zu, ohne den Sachverhalt zu untersuchen. Erst durch einen Einspruch wird ein Gerichtsverfahren eingeleitet. In Deutschland befassen sich Mahngerichte, Amtsgerichte und Gerichtsvollzieher mit Forderungen und Pfändungen.

Betreibungsauszug

Der Betreibungsauszug gibt Aufschluss über die aktuelle und vergangene finanzielle Situation des Schuldners. Der Schuldner kann eine natürliche, als auch eine juristische Person sein. Wann wird ein Betreibungsauszug benötigt? Der Auszug des Betreibungsamtes wird immer dann benötigt, wenn die Kreditwürdigkeit der Person geprüft werden soll oder muss. Das kann ein Kreditantrag sein, eine Wohnungssuche oder bei Bestellungen, die auf Kredit getätigt werden.

Der Betreibungsauszug kann beim zuständigen Betreibungsamt bestellt werden und kostet durchschnittlich etwa 17 Schweizer Franken. Der Auszug des Betreibungsamtes kann entweder direkt persönlich beim Betreibungsamt bestellt werden oder auf dem schriftlichen Wege. Eine telefonische Bestellung ist nicht möglich, da der Antragsteller die Berechtigung seiner Person nachweisen muss.

Für den Antrag auf einen Betreibungsauszug benötigt der Antragsteller eines der nachfolgend aufgeführten Dokumente: seinen Niederlassungsausweis, seinen Führerschein, seine Schweizer Identitätskarte, seinen Schweizer Pass oder einen Ausländerausweis. Fordert eine dritte berechtigte Person einen Betreibungsauszug an, muss diese Person ihre berechtigten Interessen glaubhaft nachweisen.

Betreibungsbegehren

Eine Betreibung beginnt mit dem Betreibungsbegehren des Gläubigers. Es dokumentiert ungeprüft beim Betreibungsamt den Forderungsgrund und geforderten Betrag. Ein Schuldner kann durch den ebenfalls ungeprüften Rechtsvorschlag das Betreibungsbegehren abwehren. Der Zahlungsbefehl wird dem Schuldner formell zugestellt. Der geforderte Betrag kann nur an das Betreibungsamt überwiesen werden, weil dieses einen Aufschlag berechnet, mit dem der Schuldner belastet wird.

Kunden informieren ihren Ansprechpartner bei inkassolution formlos, der dann die formelle Abwicklung des Betreibungsbegehrens einleitet und vom Gläubiger sämtliche Informationen einholt, die mit dem Zahlungsausfall zu tun haben. Bereits in dieser Phase hält inkassolution durch ein gut durchdachtes Gesamtkonzept die Zahlungsausfälle gering. Immer mehr Gläubiger erfahren den tatsächlichen Wert eines wirkungsvollen Inkassodienstes in Rappen und Franken. inkassolution bereits beim Betreibungsbegehren einzuschalten, zahlt sich aus. Gläubigern, die zwei oder drei Zahlungsausfälle jährlich verzeichnen, fehlt die Routine und die Geschicklichkeit, die sich erst im Alltag eines Inkassodienstes wie inkassolution einstellen kann.

Betreibungsferien

Betreibungshandlungen in der Schweiz ruhen während Betreibungsferien. Diese Schonzeiten gewähren dem Schuldner persönliche und wirtschaftliche Erholung. Betreibungshandlungen unterbleiben ausserdem gegen einen Schuldner, dem Rechtsstillstand gewährt worden ist, zwischen 20 Uhr und 7 Uhr, an Sonntagen und staatlich anerkannten Feiertagen.

Drei Mal jährlich sind Betreibungsferien: jeweils sieben Tage vor und nach Ostern und Weihnachten und vom 15. Juli bis 31. Juli. Fristen verlängern sich bis zum dritten Werktag nach dem Ferienende und werden dann rechtswirksam. Ausnahmen bilden das Arrestverfahren, unaufschiebbare Massnahmen, um Vermögensgegenstände zu erhalten, und eine Wechselbetreibung.

Rechtsstillstand wird einem Schuldner während seines Militärdienstes, Zivildienstes oder Schutzdienstes, bei einem Todesfall in der Familie, bei seinem eigenen Tod, bei seiner Verhaftung bis zur Bestellung eines Vertreters, bei einer schweren Erkrankung und während eines allgemeinen Notzustandes wie einer Epidemie, einer Naturkatastrophe oder während einer Krisenzeit gewährt.

Bonitätsauskunft

Die Bonitätsauskunft gibt schon vor Eingehen einer geschäftlichen Beziehung Aufschluss über die finanzielle Situation des zukünftigen Kunden/Geschäftspartners. In der Bonitätsauskunft wird zwischen weichen und harten Negativmerkmalen unterschieden. Zu den weichen Negativmerkmalen gehören unter anderem mehrfache und unverhältnismässige Zahlungsüberschreitungen oder kaufmännische Mahnverfahren. In diesem Fall sollte der künftige Geschäftspartner möglicherweise Vorauszahlungen vereinbaren, um das Risiko möglicher Zahlungsausfälle zu minimieren.

Ergeben sich im Zuge der Bonitätsauskunft harte Negativmerkmale, ist von einer Zusammenarbeit abzuraten. Zu den harten Negativmerkmalen gehören unter anderem die eidesstattliche Versicherung und Haftandrohungen. Wird in Erwägung gezogen dennoch eine Geschäftsbeziehung einzugehen, kann Barzahlung oder eine Bankgarantie die Lösung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sein. Auskünfte über die Bonität möglicher Geschäftspartner können weltweit eingeholt werden.

Diese Aufgabe muss der Unternehmer nicht selbst erledigen. Versierte Inkasso-Spezialisten übernehmen die Bonitätsauskunft und bieten zugleich eine fundierte Beratung anhand der Auskunft. Wer kann eine Bonitätsauskunft beantragen? Jede Person oder jedes Unternehmen, das ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, kann eine Bonitätsauskunft einholen.

Bürgschaft

Bei einer Bürgschaft handelt es sich um einen schuldrechtlichen Vertragsabschluss. Hierbei geht der Bürge eine Verpflichtung gegenüber einem Schuldner ein. Gegenstand dieser Verpflichtung ist die Pflichterfüllung des Schuldners gegenüber einem Gläubiger, sofern er diese selbst nicht leisten kann.

Die Bürgschaft wird folglich zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger geschlossen. Hierdurch erhält dieser eine Sicherheit, dass er seine Forderungen beim Schuldner und im Zweifel bei dessen Bürgen gerichtlich einfordern darf. Der Bürgschaftsvertrag muss schriftlich geschlossen werden.

Der Bürge kann darauf bestehen, dass im Falle der Nichterfüllung durch den Schuldner, der Gläubiger in erster Konsequenz versucht, die Schuld durch Vollstreckung beim Schuldner selbst einzufordern. In diesem Fall spricht man von Einrede der Vorausklage. Verzichtet der Bürge auf diese Klausel, so spricht man auch von einer selbstschuldnerischen Bürgschaft.

Man unterscheidet verschiedene Formen der Bürgschaft:

  • Bürgschaft auf erstes Anfordern
    Der Bürge haftet ohne gerichtliche Geltendmachung der Forderungen beim Schuldner.
  • Ausfallbürgschaft
    Der Bürge haftet erst dann, wenn auch durch Zwangsvollstreckung beim Schuldner die Verpflichtungen nicht erfüllt werden konnten.
  • Höchstbetragsbürgschaft
    Der Bürge haftet nur bis zu einem bestimmten Betrag.

Aus der Praxis: Banken bevorzugen in der Regel Sachsicherheiten anstelle von Ehegattenbürgschaften.

Cashflow

Der Cashflow ist ein Begriff aus dem Englischen und wird mit „Geldfluss“ übersetzt. Als Cashflow bezeichnet man eine Messgrösse aus der Betriebswirtschaftslehre, die den Nettofluss liquider Mittel eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum darstellt. So wird hierüber der gesamte Strom aller finanziellen Mittel eines Unternehmens – beispielsweise in einem ganzen Geschäftsjahr – abgebildet.

Wird die Liquidität von Unternehmen untersucht und beurteilt, so spielt der Cashflow als Erfolgsindikator eine entscheidende Rolle. Der Cashflow kann positiv oder negativ ausfallen. Er gibt Aufschluss darüber, inwiefern sich ein Unternehmen aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Die Ermittlung des Cashflows kann auf dem direkten oder indirekten Weg erfolgen.

Bei der direkten Ermittlung wird die Differenz aus den zahlungswirksamen Einnahmen und Ausgaben eines bestimmten Zeitraumes betrachtet, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt.

Bei der indirekten Ermittlung wird – kurz gesagt – die Summe aus dem Unternehmenserfolg, der Abschreibungen und der Veränderung der langfristigen Rückstellungen genommen.

Die zweite Form der Ermittlung, die indirekte Methode, hat sich der Einfachheit halber in der Praxis durchgesetzt.

Checkliste Forderungsmanagement

Zahlungsausfälle in einem Unternehmen lassen sich nie zu 100% verhindern. Es gibt aber Möglichkeiten, das Forderungsmanagement zu organisieren, um das Risiko eines Forderungsausfalls einzudämmen. Nachfolgend haben wir Ihnen eine Checkliste für Ihr Forderungsmanagement zusammengestellt. Beherzigen Sie diese Punkte, können Sie das Risiko wachsender Aussenstände in Ihrem Unternehmen deutlich senken.

Zahlungsausfälle in einem Unternehmen lassen sich nie zu 100% verhindern. Es gibt aber Möglichkeiten, das Forderungsmanagement zu organisieren, um das Risiko eines Forderungsausfalls einzudämmen. Nachfolgend haben wir Ihnen eine Checkliste für Ihr Forderungsmanagement zusammengestellt. Beherzigen Sie diese Punkte, können Sie das Risiko wachsender Aussenstände in Ihrem Unternehmen deutlich senken.

Und wenn doch mal eine Zahlung trotz Zahlungserinnerungen und Mahnungen auf sich warten lässt, finden Sie in unserem Inkassobüro eine zuverlässige Inkassohilfe. Nutzen Sie unsere 7 Expertentipps für ein gut funktionierendes Forderungsmanagement.

 

Checkliste für Ihr Inkasso- und Mahnwesen:

 

  1. Schaffen Sie eine wasserdichte Vertragslage mit professionellen Antragformularen und gültigen sowie alles umfassenden AGB.

 

  1. Erfassen Sie die Daten Ihrer Kunden richtig. Prüfen Sie ggfs. die persönlichen Daten anhand eines gültigen Ausweises, um falsche Angaben zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Sie stets alle wichtigen Kontaktdaten erfassen (Postanschrift, E-Mail, Telefon, Mobil etc.).

 

  1. Prüfen Sie ggfs. vor Vertragsabschluss die Bonität Ihres Kunden. Räumen Sie abhängig von seiner Bonität ein individuelles Kreditlimit ein.

 

  1. Liefern Sie insbesondere an Neukunden nur gegen Anzahlung, Nachnahme bzw. Barzahlung. Verlassen Sie sich vor allem bei unbekannten Kunden nicht auf die Zahlung per Rechnung.

 

  1. Sorgen Sie für einen unverzüglichen Rechnungsversand. Definieren Sie ein konkretes Zahlungsziel und prüfen Sie regelmässig den Geldeingang. Sie können Ihre Kunden zur schnellen Zahlung motivieren, beispielsweise mit Skonto oder dem Angebot des unkomplizierten und praktischen Lastschrifteinzugsverfahrens.

 

  1. Reagieren Sie unverzüglich auf verspätete Zahlungen. Je mehr Zeit bis zu Ihrer Reaktion vergeht, desto geringer ist Ihre Chance auf Zahlung. Setzen Sie immer wieder Zahlungsfristen und informieren Sie über die rechtlichen Folgen einer Nichtzahlung.

 

  1. Bleibt auch die zweite, maximal dritte Mahnung erfolglos, übertragen Sie den Inkassofall an ein Inkassobüro, wie die inkassolution GmbH.

 

Creditauskunft

Die Creditauskunft ist eine unerlässliche Grundlage für Kreditentscheidungen. Kreditentscheidungen werden sowohl von Banken, als auch von Unternehmen benötigt. Im Falle der Banken wird die Creditauskunft immer dann benötigt, wenn ein Kreditantrag gestellt wird. Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen eingehen, in denen der Kunde erst nach Lieferung oder Ausführung des Auftrages zahlt, können zu ihrer eigenen Sicherheit ebenfalls eine Creditauskunft anfordern. Möchte das Unternehmen Zeit sparen und sich nicht selbst mit der Creditauskunft befassen, kann man ein Inkasso Unternehmen wie inkassolution mit der Creditauskunft beauftragen.

Die Creditauskunft gibt Aufschluss über die Rechtsform und die Inhaberverhältnisse des Geschäftspartners, über die Geschäftsentwicklung und die Kapitalausstattung, über die Liquidität und die Zahlungsmoral.

Das ausführende Unternehmen kann sich so vorab informieren und das Risiko eines Zahlungsausfalles absichern. Ist der Geschäftspartner schon mehrmals aufgrund einer schlechten Zahlungsmoral aufgefallen, ist es sinnvoll nur gegen Vorkasse oder Sicherheiten miteinander zu arbeiten. inkassolution GmbH kann die Liquidität sichern und übernimmt die Creditauskunft sicher, schnell und zuverlässig.

Darlehen

Ein Darlehen kann in verschiedenen Formen gewährt werden. Neben dem bankenüblichen Darlehen, gewährt auch ein Unternehmen seinen Kunden ein Darlehen, in dem er ihnen ein Zahlungsziel einräumt. Wird die Ware ausgeliefert oder die Dienstleistung erbracht und der Kunde bekommt ein Zahlungsziel von 30 Tagen eingeräumt, gewährt der Lieferant ein Darlehen über 30 Tage.

Um das Risiko eines Zahlungsausfalles zu minimieren, kann der Lieferant im Vorfeld eine Creditauskunft über ein Inkassobüro wie inkassolution erstellen lassen. Damit informiert sich der Lieferant über die finanziellen Verhältnisse seines Kunden. Die Creditauskunft, die inkassolution Schweiz erstellen lässt, wird in Zusammenarbeit mit Deltavista realisiert. Zur Sicherung des Darlehens kann der Unternehmer dann eine Sicherungsübereignung mit seinem Kunden vereinbaren.

Grundsätzlich kann eine Creditauskunft vor jeder neuen Geschäftsbeziehung erstellt werden. Die Creditauskunft ist nur ein Teil der Leistungen von inkassolution. Neben der Absicherung eines Darlehens übernimmt inkassolution auch das komplette Forderungsmanagement eines Unternehmens.

Dauerschuldverhältnis

Ein Dauerschuldverhältnis wird nicht durch eine einmalige Handlung erfüllt. Ein Dauerschuldverhältnis verpflichtet den Schuldner zu wiederkehrenden Handlungen. Es gibt Dauerschuldverhältnisse, die über gesetzliche Bestimmungen geregelt werden. Hierzu gehören zum Beispiel Mietverträge, Pachtverträge, Darlehensverträge oder Dienstverträge.

Dauerschuldverhältnisse können aus wichtigem Grund von beiden Vertragsparteien ausserordentlich gekündigt werden. Für eine solche ausserordentliche Kündigung muss die andere Partei nicht unbedingt ein Verschulden treffen. Es reicht aus, wenn dem kündigenden Teil unter den gegebenen Umständen eine Weiterführung des Vertrages nicht zugemutet werden kann.

Ein häufiger Grund in einem Mietverhältnis ist die Kündigung wegen Eigenbedarf. Die Kündigung kann nur innerhalb einer bestimmten Frist nach Kenntniserlangung erfolgen. Eine Kündigung wird der anderen Vertragspartei schriftlich übermittelt. Soll das Dauerschuldverhältnis aus einer Vertragspflichtverletzung heraus beendet werden, so kann die Aufhebung des Vertrages erst ausgesprochen werden, wenn eine vorherige Fristsetzung oder Abmahnung erfolglos bleibt.

Dauerschuldverhältnisse können für einen bestimmten Zeitraum oder auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Bei diesem Vertragsabschluss kann kein Rücktritt mit Rückgewähr der bereits ausgetauschten Leistungen erfolgen, sondern nur eine Aufhebung des Dauerschuldverhältnisses in der Zukunft.

Debitor

Der Begriff „Debitor“ wird von dem lateinischen Wort „debere (= schulden)“ abgeleitet. Mit dem Begriff „Debitor“ wird der Schuldner aus Lieferungen und Leistungen bezeichnet. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt der Kreditor, der Gläubiger. Debitoren sind folglich offene Forderungen, die der Debitor gegenüber dem Kreditor hat. Werden offene Rechnungen aufgrund schlechter Zahlungsmoral zu spät oder gar nicht beglichen, wird die Liquidität des Gläubigers beeinträchtigt.

Um die eigene Liquidität zu schützen ist es daher für Unternehmen wichtig, den Überblick über die Debitoren zu halten. Eine gut funktionierende Debitorenbuchhaltung ist für jedes Unternehmen existenziell wichtig.

Debitoren

Der Begriff „Debitor“ wird von dem lateinischen Wort „debere“ = „schulden“ abgeleitet. Mit Debitoren bezeichnet man die Schuldner, die Waren vom Unternehmen auf Kredit bekommen. Ein Kunde, der seine Waren also bereits bezogen hat, seine Rechnung allerdings noch nicht bezahlt hat, gilt als Debitor. Debitoren sind von Kreditoren abzugrenzen: Während Debitoren die Kunden eines Unternehmens sind, sind Kreditoren, die Lieferanten eines Unternehmens.

Dokumenteninkasso

Dokumenteninkasso (englisch: collection, französisch: encaissement) bezeichnet eine Leistung, die gegen die Übergabe von Dokumenten erfolgt. Mit dem Dokumenteninkasso können Liefer- und Zahlungsrisiken weitgehend ausgeschaltet werden. Der Exporteur beauftragt das Inkassounternehmen mit dem Dokumenteninkasso. Das beauftragte Inkassounternehmen zieht beim Importeur den Gegenwert der Papiere ein und übergibt dafür im Gegenzug die Dokumente, in der Regel Versandpapiere. Die Konditionen für das Dokumenteninkasso werden individuell nach Auftragshöhe verhandelt.

Die Basis der Zahlungsform Dokumenteninkasso bilden die Dokumente, die den Gegenwert der Ware darstellen. Das Dokumenteninkasso wird üblicherweise nur bei Auslandsgeschäften eingesetzt, da hier das Zahlungsausfallrisiko deutlich höher liegt und ausländische Schuldner nur mit ungleich höherem Aufwand verfolgt werden können. Die Grundlage für die Abwicklung eines Dokumenteninkassos bilden die Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumenteninkassi (ERI 522, Revision 1995) der Internationalen Handelskammer in Paris. Das Dokumenteninkasso muss im Kaufvertrag zwischen Importeur und Exporteur eindeutig vereinbart werden.

 

Drohende Zahlungsunfähigkeit

Kann ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Gläubiger nicht mehr erfüllen, spricht man von Konkurs. Hierbei unterscheidet man drei unterschiedliche Arten von Zahlungsengpässen:

  • die akute Zahlungsunfähigkeit
  • die drohende Zahlungsunfähigkeit
  • die Überschuldung

Im Gegensatz zur akuten Zahlungsunfähigkeit ist der Schuldner bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit „voraussichtlich“ nicht in der Lage, die offenen Forderungen fristgerecht zu begleichen.

Artikel 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG besagt, dass ein Gläubiger sofortiges Konkursgesuch stellen kann, wenn der Schuldner seine Zahlung eingestellt hat. Ist der Schuldner zahlungsunfähig oder droht eine Zahlungsunfähigkeit, so kann der Schuldner auch selbst beim zuständigen Gericht Konkurs über sich beantragen.

Im Falle der drohenden Zahlungsunfähigkeit besteht für den Gläubiger jedoch immer noch die Chance, eine aussergerichtliche Inkassolösung zu finden. Die Vereinbarung über eine Ratenzahlung oder ein Vergleich können in diesen Fällen unterm Strich mehr bringen, als die Einleitung eines Betreibungsverfahrens. Ein professionelles Inkassobüro ist in diesen Fällen der richtige Ansprechpartner und bietet die maximale Chance auf Inkassoerfolg.

Eigentumsvorbehalt

Beim Kauf unter Eigentumsvorbehalt geht das Eigentum erst auf den Käufer über, wenn der vollständige Kaufpreis gezahlt wurde. Im Gegenzug erwirbt der Käufer mit einer bereits geleisteten Teilzahlung ein sogenanntes Anwartschaftsrecht. Gegenüber Dritten bietet ihm dieses Recht eine Stellung, die vergleichbar mit der des Eigentümers ist.

Eigentumsvorbehalt ist eine besondere Vereinbarung eines Kaufvertrages über bewegliche Sachen. Hiermit behält sich der Verkäufer das Eigentumsrecht an der zu veräussernden Sache bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor.

Man unterscheidet drei Formen des Eigentumsvorbehaltes:

Einfacher Eigentumsvorbehalt:

Der Käufer wird zunächst nur Besitzer einer beweglichen Sache bis zur vollständigen Bezahlung. Der Eigentumsvorbehalt erlischt auch bei Verarbeitung oder Verbrauch bzw. Vernichtung und Veräusserung der Ware.

Verlängerter Eigentumsvorbehalt:

Die Sache wird vom Käufer weiterverkauft. Die Kaufpreisforderung gegenüber dem Endverbraucher wird an den ursprünglichen Verkäufer abgetreten. Der erste Käufer tritt als Bindeglied zwischen Verkäufer und Endkäufer auf.

Erweiterter Eigentumsvorbehalt:

Der erweiterte Eigentumsvorbehalt bezieht sich nicht nur auf einen gelieferten Gegenstand und die dazugehörige Rechnung. Der Eigentumsvorbehalt erlischt erst, wenn alle offenen Rechnungen an den Lieferanten bezahlt wurden.

Einkommensnachweis

Der Einkommensnachweis gibt Aufschluss über die finanziellen Verhältnisse einer Privatperson. Der Einkommensnachweis wird meist angefordert, wenn der Unternehmer mit seinen Leistungen in Vorkasse geht. Das können Mietverhältnisse, Handyverträge oder andere Geschäftsbeziehungen sein. Das Inkassobüro inkassolution aus der Schweiz kann einen Einkommensnachweis im Rahmen einer Bonitätsprüfung anfordern. Der Einkommensnachweis ist neben weiteren Unterlagen teil des Kreditscoring, aufgrund dessen Kredite oder Verträge abgeschlossen werden.

Welche Unterlagen genau vom Inkassobüro inkassolution angefordert werden sollen, hängt zum einen vom Kreditvolumen und den Wünschen des Kunden ab. Der Einkommensnachweis kann zum Beispiel für die Entscheidung über eine Betreibung herangezogen werden. Zum Inkassoservice von inkassolution Schweiz gehört es auch, dass in Zusammenarbeit mit dem Kunden entschieden wird, welche weitere Massnahmen im Falle eines Zahlungsverzuges oder Zahlungsausfalles getroffen werden sollen.

Wenn es darum geht dem Kunden ein Darlehen zu gewähren oder säumigen Zahlern hinterher zu gehen, ist ein Einkommensnachweis unverzichtbar. Überlässt der Unternehmer diese Aufgabe dem Inkassobüro inkassolution seines Vertrauens, kann er sich währenddessen weiterhin um sein Kerngeschäft kümmern.

 

Einzug von Forderungen

Der Einzug von Forderungen wird auch unter dem Begriff „Inkasso“ verstanden. Der Forderungseinzug kann an einen Dritten – beispielsweise an ein Inkassobüro – abgetreten werden. In diesen Fällen übernimmt das beauftrage Inkassounternehmen den Einzug der offenen Forderungen. Offene Forderungen entstehen meist aus einer Geschäftsbeziehung. Das kann der Auftrag an ein Handwerksunternehmen, einen Servicedienstleister oder aber der Einkauf in einem Onlineshop sein.

Wurden Leistungen in Form von Produkten oder Dienstleistungen geliefert, ist der Schuldner am Zug. Er muss die entsprechende Rechnung in der angegebenen Zahlungsfrist begleichen. Im Vorfeld kann auch das Lastschrifteinzugsverfahren vereinbart werden, sodass der Gläubiger den Einzug von Forderungen direkt selbst in die Hand nehmen kann.

Kommt der Schuldner seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, gerät er in Zahlungsverzug. In diesem Fall sollte der Gläubiger mit Zahlungserinnerung, Androhung einer Betreibung oder auch mit der Hilfe eines professionellen Inkassobüros den Einzug von Forderungen vorantreiben.

Einzugsermächtigung

Eine beliebte Zahlungsform im Inland und Ausland ist das Lastschriftverfahren. Beim Lastschriftverfahren erteilt der Käufer – auch Schuldner genannt – dem Verkäufer eine Ermächtigung über sein Konto. Diese Einzugsermächtigung erlaubt es dem Gläubiger, den fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen.

Eine Einzugsermächtigung ist widerruflich. Das kontoführende Kreditinstitut ist ausserdem nicht verpflichtet, dem Gläubiger den Rechnungsbetrag zur Verfügung zu stellen, wenn das Konto des Zahlungspflichtigen keine Deckung aufweist. Teileinlösungen werden ebenfalls nicht vorgenommen.

Mit der Einwilligung zum Lastschriftverfahren und der damit verbundenen Erteilung der Einzugsermächtigung nehmen sowohl Schuldner, als auch Gläubiger Kenntnis von diesen Hinweisen.

Unberechtigte Abbuchungen von dem Konto des Schuldners können ohne Angabe von Gründen vom Kontoinhaber selbst zurückgefordert werden. Spricht der Schuldner einen Widerspruch aus, wird die Kontobelastung storniert.

Eskalationsstrategie

Was ist das denn, eine Eskalationsstrategie? Das wird sich so mancher geneigte Leser fragen. Zu Recht. Ein nicht ganz einfacher Begriff, der aber dennoch relativ leicht zu erklären ist. Eine Eskalation ist eine stufenweise Steigerung. Wir kennen das Wort auch aus dem englischen “escalator”, was Rolltreppe bedeutet, also auch eine stufenweise Steigerung nach oben. Eine Eskalationsstrategie baut also auf einer stufenweisen Steigerung auf.

Aber wobei denn? Das kann für viele Bereiche gelten, hat sich aber vor allem bei Inkassoverfahren bewährt. Also nicht gleich mit dem grossen Holzhammer auf den Schuldner zugehen, sondern sehr sensibel in verschiedenen Stufen den Erfolg suchen. Wobei jede Stufe zusätzlichen Druck aufbaut.

In aller Regel beginnt ein erfahrenes Unternehmen wie inkassolution mit einem Anruf beim Schuldner, also einer direkten und persönlichen Ansprache. Oft genug bringt schon das Erfolg. Über die weiteren möglichen Massnahmen informieren Sie sich am Besten bei den Experten von inkassolution, die mit Ihnen zusammen die optimale Eskalationstrategie entwickeln werden. Das Ziel ist die Betreibung der Schulden, und dazu gibt es eine Reihe von bewährten Vorgehensweisen.

Forderungsausfall

Je höher der Forderungsausfall im Jahr, umso geringer der Gewinn eines Unternehmens. Demzufolge müsste der Unternehmer einen Mehrumsatz erwirtschaften, um diesen Ausfall auszugleichen. Nicht selten aber übersteigt der Forderungsausfall den möglichen Mehrumsatz und das Unternehmen schreibt rote Zahlen. Es geht aber auch einfacher den Forderungsausfall zu minimieren. Statt einer teuren Foderungsausfall-Versicherung, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem versierten Inkasso-Spezialisten.

Das Forderungsmanagement abgeben, bedeutet gleichzeitig auch vorausschauend zu handeln und Verluste deutlich zu verringern. Wie kann ein Inkassounternehmen helfen? Forderungsmanagement hat zum Ziel möglichst alle Kunden zur schnellstmöglichen Begleichung der Rechnung anzuhalten. Dies beginnt schon bei der korrekten Rechnungsstellung inklusive genauem Zahlungsziel. Wird das Zahlungsziel nicht eingehalten, wird das Inkassobüro umgehend den Schritt der ersten Mahnung einleiten.

Viele Unternehmen schieben diese Aufgabe erst einmal vor sich her, weil das Mahnwesen Zeit beansprucht und Kosten verursacht. Vor der ersten Mahnung kann auch ein persönliches Gespräch eine Zahlungsvereinbarung möglich werden lassen, mit der sich Gläubiger und Schuldner einig werden. Kann kein Erfolg erzielt werden, geht das Inkassounternehmen alle notwendigen Schritte und sorgt im Erfolgsfall für einen deutlich geringeren Anteil der ausgefallen Forderungen.

Forderungseinzüge

Der Begriff “Forderungseinzüge” bezeichnet den entscheidenden Akt, der zum Wirtschaften gehört: Das Geld wechselt seinen Besitzer. Viele Anbieter umgehen Zahlungsausfälle, indem sie nur nach Vorkasse aktiv werden. Wird jedoch eine Ware geliefert oder eine Leistung erbracht, dann vergeht zwischen der Rechnungstellung und der Gutschrift Zeit – auch wenn es nur einige Stunden sind. Auch wenn ein Gläubiger große finanzielle Reserven hat, erwächst ihm kein Vorteil durch säumige Zahler. Ihm wird die Gelegenheit genommen, über sein Geld zu verfügen.

inkassolution geht stets davon aus, dass beide Vertragspartner darin übereinstimmen, ein rechtsgültiges Geschäft abgeschlossen zu haben und dass Einigkeit über den Betrag besteht. Trotzdem können für inkassolution heikle Situationen entstehen, weil jedermann Forderungen erheben kann – auch ohne rechtliche Grundlage. Da inkassolution Gläubiger und Schuldner in einem Boot sieht, ist das Inkassounternehmen darauf angewiesen, vom Gläubiger hieb- und stichfest zu erfahren, wenn eine unbegründete Forderung eingezogen werden soll. Dies ist unabdingbar bei aufgekauften Forderungen.

Forderungskauf

Der Forderungskauf bezeichnet den Ankauf einer noch offenen Forderung, zum Beispiel durch ein Inkasso-Unternehmen. Der Forderungskauf durch ein Inkasso Unternehmen kann die Liquidität eines Unternehmens schnell und effektiv verbessern und die Eigenkapitalquote erhöhen. Der Unternehmer, der seine Forderung verkauft, muss sich nicht weiterhin um diese offenen Forderungen kümmern und kann sie als erledigt beiseite legen. So wird das interne Forderungsmanagement entlastet und Kosten können gespart werden. Auch aussichtslos erscheinende Aussenstände können so schnell in bares Geld umgewandelt werden.

Mit dem Kauf einer Forderung bleibt diese selbstverständlich in voller Höhe bestehen. Welche Forderungen eignen sich für den Forderungskauf? Kaufmännisch abgemahnte Forderungen eignen sich ebenso wie bereits titulierte Forderungen. Vor dem Forderungskauf wird die Forderung auf ihr Ausfallrisiko geprüft. Nach der Höhe des Ausfallrisikos richtet sich dann auch der Preis für die Forderung. Der Unternehmer gibt sein Ausfallrisiko einfach ab und verkauft seine Forderungen mit allen Rechten und Pflichten.

Forderungsmanagement

Für mehr Liquidität und gegen Forderungsausfälle kann ein professionelles Inkassounternehmen das Forderungsmanagement – Debitorenmanagement – übernehmen. Welche Vorteile hat dies für den Unternehmer? Ausbleibende Zahlungen können die Liquidität eines Unternehmens deutlich schwächen. Ausserdem verursachen unbezahlte Rechnungen einen hohen Arbeitsaufwand. In der Schweiz ansässige Inkasso-Spezialisten bieten individuelle Lösungen für das Inkassomanagement.

Ob kleines, mittelständisches oder großes Unternehmen, die Ausgliederung des Forderungsmanagements vermeidet Liquiditätsengpässe und kann zu einer deutlichen Gewinnerhöhung führen. Der Gläubiger hat die Wahl zwischen einem Forderungsverkauf – Factoring – und einer treuhänderischen Forderungsbearbeitung. Der Gläubiger kann sich unterdessen ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren, während sich die finanziellen Angelegenheiten in professionellen Händen befinden.

Ein erfolgreiches Mahnsystem oder Factoring kann nicht nur die Liquidität sichern, auch der Erhalt der Kundenbeziehungen steht im Vordergrund. Als professioneller und versierter Dienstleister hat das Inkassounternehmen inkassolution GmbH fundiertes und psychologisches Wissen, das gezielt und konsequent eingesetzt wird. In diesem Rahmen lässt sich der Bereich des Forderungsmanagements auch auf das europäische und weltweite Ausland ausweiten und gezielt einsetzen.

Erfolgreiches Debitorenmanagement

Für ein erfolgreiches Debitorenmanagement ist es wichtig, so viele Informationen über den Schuldner zusammenzutragen, wie möglich. So gehört auch eine Bonitätsprüfung oder Wirtschaftsauskunft zum festen Bestandteil einer erfolgreichen Inkassobearbeitung.

Vor allem dann, wenn es darum geht, ein Betreibungsverfahren einzuleiten, sollten Sie sicher sein, dass Ihr Kunde auch liquide ist. Andernfalls könnte eine Vereinbarung über kleine Ratenzahlungen möglicherweise doch schneller und unkomplizierter zur gewünschten Zahlung führen.

Ihre Forderungen sind bei unserer Inkassoagentur in den besten Händen. Wir treten mit Ihren Schuldnern in Kontakt, damit Ihre ersehnten Gelder rechtzeitig auf Ihrem Konto verbucht werden kann. Erteilen Sie uns die Vollmacht und wir setzen uns für Sie bei ausstehenden Forderungen sicher und gezielt ein.

Forderungsverkauf

Der Gläubiger hat mit dem Forderungsverkauf die Möglichkeit seine offene Forderung an einen Dritten abzugeben. Im Gegensatz zur Forderungsabtretung wird beim Forderungsverkauf die offene Forderung direkt verkauft, das bedeutet, der Gläubiger erhält einen Teil seiner Forderung direkt.

Warum nur einen Teil seiner offenen Forderung? Der Käufer der Forderung übernimmt das Risiko des Zahlungsausfalles, falls die Forderung auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht beglichen werden kann. Zusätzlich entstehen dem Käufer der Forderung Kosten für die konsequente Verfolgung.

Als Inkasso Spezialisten in der Schweiz für die Schweiz und gerne auch weltweit, kauft inkassolution Ihren Verlustschein oder ihre Verlustscheine. Mit uns können Sie ihren Forderungsverkauf realisieren und erhalten dabei sehr faire 70% der noch offenen Forderung. inkassolution berechnet lediglich 30% der Forderung anteilig für den Aufwand der späteren Betreibung. Realisieren Sie mit inkassolution Ihren Forderungsverkauf. Wir machen Ihre Forderungen ganz sicher zu Geld.

Garantierte Zahlung

Die garantierte Zahlung senkt das Ausfallrisiko um ein Vielfaches und schützt den Unternehmer vor finanziellen Schwierigkeiten durch ausbleibende Zahlungen. Eine garantierte Zahlung kommt häufig im Onlinegeschäft zum Tragen, kann aber selbstverständlich auch für Geschäftsbeziehungen vor Ort eingesetzt werden.

Eine garantierte Zahlung erfolgt zum Beispiel über die Zahlungsmöglichkeit ec-Karte. Der Kunde gibt seine PIN ein und der Händler erhält sofort die Information, ob die Zahlung abgebucht wurde und das Konto des Kunden ausreichend gedeckt ist, oder ob der Zahlungsrahmen nicht ausreicht. Weltweit anerkannt für eine garantierte Zahlung sind auch Kreditkarten.

Im Gegensatz zur ec-Karte wird das Konto des Kunden erst später belastet und Kreditkarten sind weltweit einsetzbar. inkassolution berät seine Kunden gerne über die Möglichkeiten der garantierten Zahlung. Zum Service des Inkassobüros in der Schweiz gehört es auch, die Zahlungsausfälle schon im Vorfeld zu minimieren. Dazu gehört auch, die richtigen Zahlungsmöglichkeiten auszuwählen und die Liquidität des Unternehmers zu sichern. Mit der garantierten Zahlung geht der Unternehmer oder Lieferant kein Risiko ein und kann umgehend über den Zahlungseingang verfügen.

Geldeintreibung

Unter Geldeintreibung versteht man das Eintreiben offener Forderungen durch spezialisierte Unternehmen, zum Beispiel Inkasso Unternehmen. Die Bezeichnung Geldeintreibung ist fachlich für Inkasso Dienstleistungen nicht unbedingt korrekt. Hier heißt es eigentlich richtig „geschäftsmässiger Einzug fremder Forderungen“. Für die Geldeintreibung benötigt das Inkasso Büro den Auftrag des Gläubigers.

Die Geschichte der Geldeintreibung geht auf die Römer zurück, die im 2. Jahrhundert vor Christus Geldeintreiber beschäftigten, die fällige Steuern einzogen. Die Geschichte der Geldeintreibung ist also schon sehr alt.

Nach der Vollmacht, die dem Inkasso Unternehmen vorliegen muss, wird für die Geldeintreibung der ganz normale rechtlich vorgesehene Weg gegangen. Der Schuldner wird zunächst schriftlich angemahnt. Reagiert der Schuldner auf diesem Wege nicht, setzt inkassolution erfolgreich Telefoninkasso ein. Im persönlichen Gespräch wird in den meisten Inkasso Fällen ein Weg gefunden, um die ausstehende Schuldsumme zu begleichen.

Gläubiger

Der Begriff „Gläubiger“ hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache und wird von dem Wort „credere“ (=glauben) abgeleitet. Demnach „glaubt“ der Gläubiger, dass der Schuldner seine Schulden begleichen wird.

Als Gläubiger werden Personen bezeichnet, die von ihren Schuldnern die Begleichung einer erbrachten Leistung einfordern. Werden in der Schweiz offene Rechnungen nicht in der vereinbarten Höhe und Frist beglichen, gibt es die Möglichkeit für den Gläubiger, ein offizielles Betreibungsverfahren einzuleiten. Im Zuge dessen spricht man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von dem Gläubiger, sondern von dem Betreibenden.

In einem Insolvenzverfahren bilden alle Gläubiger eine Gemeinschaft, in der die Interessen gemeinsam vertreten werden. Man spricht von der sogenannten Gläubigerversammlung. Zusätzlich kann die Gläubigerversammlung noch einen Gläubigerausschuss bestimmen, der den Insolvenzverwalter in seinem Tun und Handeln unterstützt und kontrolliert.

Als Kreditor bezeichnet man einen Gläubiger aus Lieferungen und Leistungen. Mit der Erbringung seiner Dienstleistungen oder der Lieferung seiner Produkte übernimmt der Kreditor das Risiko eines Kreditgebers. Den Kreditnehmer bezeichnet man auch als Debitor.

Gläubigerversammlung

Meldet ein Schuldner Konkurs an, stehen in der Regel mehrere Gläubiger auf der anderen Seite des Tisches, die ihre Hände offen halten. Jeder erwartet die Begleichung seiner offenen Forderungen. Gläubiger haben das Recht, im Konkursverfahren aktiv mit zu wirken.

Die Gläubigerversammlung ist ein Gremium, das sich für die Rechte der Gläubiger einsetzt. Als oberstes Vertretungsorgan kann sie den Konkursverwalter kontrollieren und ihm beratend zur Seite stehen. Die Gläubigerversammlung wird vom zuständigen Gericht berufen. In der Schweiz existiert diese Form der Versammlung im Konkursverfahren sowie im Nachlassverfahren.

Während die Gläubigerversammlung in der Schweiz beim Konkursverfahren befugt ist, Entscheidungen per Abstimmung zu treffen, hat sie im Nachlassverfahren grundsätzlich keine Beschlusskompetenz.

Hilfeangebot

Was ist ein Hilfeangebot eines Inkasso Unternehmens? Das inkassolution Hilfeangebot umfasst zum Beispiel die ausführliche Beratung der Kunden. Dazu gehört auch, dass die Kundenpflege im Mittelpunkt steht und eine ausstehende Zahlung nicht immer gleich das Aus einer Geschäftsbeziehung bedeuten muss. Das Hilfeangebot Inkasso umfasst dabei auch die Auseinandersetzung mit säumigen Zahlern und die Absprache der weiteren Vorgehensweise. Kann es sich lohnen eine Ratenzahlung zu vereinbaren oder sollten direkt Mahnungen eingeleitet werden?

Zum Inkasso Hilfeangebot gehört auch die Creditauskunft, auch Bonitätsauskunft genannt. Inkasso kann schon im Vorfeld, bevor es überhaupt zu ausstehenden Zahlungen kommt, wertvolle Dienste leisten. Das Inkasso Hilfeangebot kann die Liquidität eines Unternehmens sichern, Kosten sparen und wenn es notwendig werden sollte, auch die Betreibung und Pfändung einleiten.

Ein Hilfeangebot eines Inkasso Unternehmens ist für inkassolution Schweiz Mitglieder völlig kostenlos. Gegen eine Mitgliedsgebühr übernimmt inkassolution unbegrenzte Inkassofälle und leistet damit ein wertvolles Hilfeangebot für alle Unternehmer, die nicht länger auf ihr Geld warten möchten.

Was bedeutet Inkasso?

Der Begriff Inkasso hat seinen Ursprung in der Finanzierung, einem Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre. Er umschreibt den geschäftsmässigen Einzug von fremden Forderungen, die durch Dienstleistungen oder auch Warengeschäfte entstanden sind. Der Forderungseinzug erfolgt durch professionelle Inkassounternehmen. Wird eine Rechnung trotz Fälligkeit, also spätestens 30 Tage nach Rechnungsausstellung, vom Schuldner nicht beglichen, hat der Gläubiger die Möglichkeit, einen solchen Inkassoservice einzuschalten. Dieser trifft daraufhin Massnahmen, um den Schuldner zur Zahlung zu bewegen und dem Gläubiger zu seinem Geld zu verhelfen.

Inkasso Angebot

Welches Inkasso Angebot von welchem Inkassobüro im individuellen Fall optimal passt, lässt sich nicht pauschal sagen. Grundsätzlich sollten Gläubiger verschiedene Inkasso Angebote anfordern und diese miteinander vergleichen. Unabhängige Inkasso Offerten bieten hierfür einen neutralen Inkassovergleich im Internet an. Für einen Laien ist ein solcher Inkassovergleich nämlich sehr zeitaufwendig und schwierig.

Die Inkassobranche ist ständig in Bewegung, sodass sich Inkassotarife immer wieder verändern. Der geschulte Blick eines neutralen Inkassoexperten auf ein Inkasso Angebot ist daher immer empfehlenswert. Letztlich ist nämlich der Inkassoerfolg davon abhängig, ob der Inkassoservice auch wirklich zum Inkassobedarf passt.

In einer persönlichen Inkassoberatung wird daher der individuelle Inkassobedarf ermittelt. Inkassospezialisten finden dann aus der Vielzahl der Schweizer Inkassounternehmen den Inkassoanbieter, der das beste Inkasso Angebot für den Gläubiger bereithält. Ein solches Inkasso Angebot ist immer unverbindlich und kostenfrei.

Eine Inkasso Firma ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Eintreibung offener Forderungen im Inland und Ausland spezialisiert hat. Andere Bezeichnungen sind auch Inkasso Unternehmen, Inkasso Büro, Inkassodienstleister, Inkasso-Service, Inkasso Anbieter oder Inkassohilfe.

Eher negativ behaftet ist der Begriff „Geldeintreiber“. Auch wenn es letztlich um die Eintreibung offener Forderungen geht, steht doch die Liquiditätssicherung des Gläubigers an erster Stelle. Neben der Minimierung der Aussenstände spielt bei seriösen Inkasso Unternehmen auch der Erhalt der Kundenbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner eine Hauptrolle.

In folgenden Bereichen bietet eine Inkasso Firma kompetente Inkassohilfe an:

• Telefoninkasso
• Aussergerichtliche Eintreibung offener Forderungen
• Einleitung eines Betreibungsverfahrens
• Umfassendes Forderungsmanagement
• Auslandsinkasso
• Nachgerichtliche Inkassobearbeitung
• Verlustscheinbewirtschaftung
• Forderungsankauf

Die inkassolution GmbH ist eine eingetragene Firma, die einer offiziellen Aufsicht und strengen Richtlinien unterliegt. Als GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) sind die Schweizer Inkassospezialisten im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaftsform gibt Gläubigern und Schuldnern die Sicherheit, dass es sich bei dem Schweizer Inkassounternehmen um eine seriöse, angemeldete Inkassoagentur handelt. Seriosität, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen bilden die Basis der täglichen Inkassoarbeit.

Die Gründung der inkassolution GmbH wurde notariell beurkundet und im Handelsregister eingetragen. Das Schweizer Inkassobüro haftet als Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem gesamten Gesellschaftsvermögen. Als juristische Person besitzt die GmbH eine eigene Rechtsfähigkeit.

Bei fahrlässiger Verletzung der Pflichten, die sich aus den einzelnen Inkassofällen ergeben, haftet der Geschäftsführer der GmbH gemäss Gesetz für daraus entstandene Schäden. Im Ernstfall wird in diesen Fällen auch sein Privatvermögen in unbegrenzter Höhe herangezogen.

Auch Überschuldung des Unternehmens bzw. Konkursverschleppung haben zur Folge, dass der Geschäftsführer mit seinem Privatvermögen in unbegrenzter Höhe haftbar gemacht werden kann. Diese Tatsache gibt Gläubigern die Sicherheit, dass jeder Inkassofall bei der inkassolution GmbH in verantwortungsbewussten und kompetenten Profihänden liegt.

Ein anderer Begriff für „Inkasso Offerte“ ist auch „Inkasso Angebot“.

Beide Begriffe bezeichnen die Konditionen, zu denen ein Inkassounternehmen für seine Kunden tätig werden kann. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Viele Inkassobüros berechnen etwa Erfolgsprovisionen, während die inkassolution GmbH im Inland auf der Basis von Jahresmitgliedschaften arbeitet.

Die Inkasso Offerten für Fälle im Ausland sind jedoch von Land zu Land unterschiedlich und können auf inkassolution.ch eingesehen werden.

Inkasso Service wird sowohl von kleinen als auch von grossen Inkassodienstleistern der Schweiz angeboten. Damit ein Inkassofall erfolgreich zu den Akten gelegt werden kann, ist es wichtig, dass der Inkasso Service speziell auf die Inkassobedürfnisse des Gläubigers abgestimmt wird. Inkasso Service muss individuell erfolgen, denn Inkassobedarf kann unterschiedlicher kaum sein.

Während manche Gläubiger regelmässig mit zahlungsunfähigen Schuldnern zu kämpfen haben, belastet andere vielleicht eine hohe Einzelforderung. In der Regel nutzen Selbständige, kleine und grosse Betriebe sowie Konzerne einen professionellen Inkasso Service. Doch es gibt auch private Gläubiger, die sich Inkassohilfe bei den Experten suchen.

Inkasso Service wird sowohl für die Schweiz als auch für das Ausland angeboten. Erfahrene Inkassounternehmen bieten vom Auslandsinkasso, dem Forderungsankauf, dem Forderungsmanagement bis hin zur Verlustscheinbewirtschaftung die komplette Palette der Inkassoleistungen an.

Wer sich für die Zusammenarbeit mit einem externen Inkassounternehmen entscheidet, sollte sich im Vorfeld über die unterschiedlichen Inkassoleistungen informieren. Ob Übertragung des gesamten Inkassomanagements, Forderungsankauf, Auslandsinkasso oder Betreibungen im Inland – die einzelnen Inkassogebiete sind vielfältig.

Wer seriöse Inkassobüros miteinander vergleicht, kann neben barem Geld auch eine Menge Nerven sparen. Ein kompetenter Inkassopartner zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass man ihm als Gläubiger zu 100 % sein Vertrauen schenken möchte. Die Basis für dieses Vertrauen bilden die Arbeitsweise, die Unternehmensphilosophie und auch die Erfolgsquote der jeweiligen Inkassofirma.

Unabhängige Inkassospezialisten – wie beispielsweise Inkasso Offerten – bieten unverbindlich und kostenfrei ihren wertvollen Inkassoservice an. Die Inkassoexperten suchen aus der Vielzahl seriöser Schweizer Inkassounternehmen die Inkassoagentur, die auf die individuellen Inkassobedürfnisse optimal zugeschnitten ist.

Expertenrat ist beim Thema Inkasso äusserst wichtig. Denn: Für einen Laien ist es oft schwierig, Licht in den Tarifdschungel der Inkassowelt zu bringen. Mit einem Inkasso Vergleich finden Sie schnell und unkompliziert die perfekte Inkassolösung für Ihre offenen Forderungen.

Unter einem Inkassobüro versteht man ein Unternehmen, welches sich auf das gewerbliche Einziehen fremder Forderungen spezialisiert hat.

Im Klartext bedeutet dies, dass ein Inkassobüro Gläubigern dabei hilft, Zahlungserfolge bei ihren Schuldnern zu erzielen. Dies geschieht in der Regel durch schriftliche Mahnungen, durch Telefongespräche oder auch durch die Einleitung rechtlicher Schritte.

Die Beauftragung eines professionellen Inkassobüros kann sich für den Gläubiger in verschiedener Hinsicht lohnen. Indem er Inkassofälle extern bearbeiten lässt, spart er Zeit und kann sich voll und ganz aufs Kerngeschäft konzentrieren. Weiterhin können professionelle Mitarbeiter eines Inkassobüros dank ihrer Ausbildung und Erfahrung oft bessere und schnellere Erfolge erzielen.

 

Inkassohilfe bezeichnet einen zuverlässigen und kompetenten Service seitens eines Inkassounternehmens. Vielfach ist es schwierig den Schuldner von seinen Zahlungspflichten überzeugen zu können. Statt das Kerngeschäft zu vernachlässigen oder nicht bezahlte Rechnungen links liegen zu lassen, wendet sich der Gläubiger besser vertrauensvoll an eine Inkassohilfe. Die Inkassohilfe in der Schweiz übernimmt von der ersten Mahnung bis zur möglichen Einleitung rechtlicher Schritte alle notwendigen Massnahmen. inkassolution Inkassohilfe in der Schweiz erzielt bereits in rund 60 Prozent aller Inkassofälle bereits am Telefon einen Erfolg.

Inkassohilfe kann aber auch die komplette Übergabe des Forderungsmanagements an das Inkassounternehmen sein, das die Zahlungsausfälle deutlich reduzieren kann. Auch bei Inkasso Fragen ist die Inkassohilfe stets erreichbar. Genauso ist die Übernahme von Inkassofällen im Ausland eine grosse Hilfe. Aufgrund der immer stärker zunehmenden Aussenhandelsbeziehungen, befinden sich immer öfter Schuldner im europäischen Ausland. Kompetente Inkassohilfe löst auch diese Fälle schnell und günstig.

Hilfe bei Inkassofällen in der Schweiz minimiert die Aussenstände eines Unternehmens und sorgt für schnelle Lösungen, auch bei komplizierten Inkasso Fällen.

Die Inkassofirma inkassolution GmbH steht für die individuelle Inkassolösung. Ob hohe Einzelforderung oder die Betreibung mehrerer kleinerer Forderungen – die Inkassospezialisten des kompetenten Schweizer Inkassounternehmens punkten bei ihren Gläubigern mit hohen Erfolgsquoten.

Der Name inkassolution setzt sich aus den Wörtern „Inkasso“ und „solution“ zusammen. Den Begriff „Inkasso“ findet man in der Betriebswirtschaftslehre. Er befasst sich mit dem Einzug von Forderungen. Der Begriff „solution“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Lösung, Lösungskonzept“.

Das Lösungskonzept des Schweizer Inkassobüros baut auf einem respektvollen Umgang mit Schuldnern auf. Hier kommt es nicht einfach nur auf die Minimierung der Aussenstände, sondern auf die individuelle Lösungsfindung an. Inkassolution löst Zahlungsschwierigkeiten, beugt Liquiditätsproblemen vor und gibt Lösungsvorschläge, die zum gewünschten Ziel führen.

Das Aufzeigen verschiedener Lösungswege erhöht die Kooperationsbereitschaft der Schuldner und stärkt die Geschäftsbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner. Gemeinsam mit Schuldnern und Gläubigern eine Inkassolösung zu erarbeiten bzw. zu finden, das ist das oberste Ziel des Schweizer Inkassobüros inkassolution GmbH.

Die inkassolution GmbH ist ein grosses Inkassounternehmen aus Cham in der Schweiz. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern arbeitet inkassolution nicht auf Provisionsbasis, sondern bietet seine Dienste auf Basis einer Jahresmitgliedschaft an. Kunden, die ihre Inkassofälle in die Hände der Schweizer Inkasso-Spezialisten geben wollen, zahlen einen festen Betrag, um eine unbegrenzte Anzahl von Fällen im Jahr bearbeiten zu lassen.

Geschulte Mitarbeiter leiten effektive Massnahmen ein, um einen schnellen Zahlungserfolg herbeizuführen. Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Schuldnern ist hier das A und O. Als seriöser Anbieter ist die inkassolution GmbH stets um eine einvernehmliche Lösung des Problems bemüht.

Die inkassolution GmbH unterstützt ihre Kunden beim gesamten Forderungsmanagement von der ersten Mahnung über Telefoninkasso bis hin zum Einleiten rechtlicher Schritte. Auch Auslands- und Verlustscheininkasso gehört zum Repertoire von inkassolution.

Inkassoservice ist professionelles Forderungsmanagement und fundierte Auseinandersetzung mit säumigen Zahlern. Die Wirtschaftskrise hat auch in der Schweiz ihre Spuren hinterlassen. Die Beauftragung eines Inkassoservice ist immer häufiger der letzte Ausweg Schuldner zu Zahlungen bewegen zu können. Damit Aussenstände nicht vom Kerngeschäft ablenken, ist der professionelle Inkassoservice die günstige und schnelle Alternative zu weiteren Auseinandersetzungen mit Schuldnern.

Inkassoservice beginnt beim professionellen Forderungseinzug, übernimmt das Schreiben von Mahnungen, nimmt persönlich Kontakt mit dem Schuldner auf und geht, wenn dies notwendig sein sollte, den gerichtlichen Weg von der Betreibung bis zur Pfändung und schlussendlich auch den Weg der Konkursbetreibung. Der Service des Inkasso Unternehmens berücksichtigt dabei die Interessen zwischen Gläubiger und Schuldner und versucht immer zuerst eine gütliche Einigung zu erreichen.

Die Beauftragung eines Inkasso Spezialisten muss nicht das Aus der Kundenbeziehung bedeuten. Versierte Inkasso Unternehmen erreichen bereits während der persönlichen Kontaktaufnahme mit dem Schuldner eine Einigung, mit der sowohl der Gläubiger als auch der Schuldner zufrieden sind.

Die Worte “Inkasso” und “Inkassounternehmung” bzw. “Inkassounternehmen” sind im täglichen Sprachgebrauch häufig negativ besetzt. In diesem Sektor tätige Firmen werden schnell an den Rand des legalen Agierens gerückt, manchmal sogar eher hinter dem Rand der Legalitätsgrenze gesehen. Das ist völlig unangebracht und nicht gerechtfertigt. Und resultiert meistens aus weitreichender Unwissenheit.

Unternehmen des Inkasso-Sektors, wie zum Beispiel inkassolution in der Schweiz, sind vielmehr als Partner für beide Seiten des Geschäftsprozesses zu verstehen. Insbesondere für den Zahlungspflichtigen wird ein optimiertes Inkasso eher eine helfende Hand sein als jemand, der ihn endgültig “fertig machen” will. Selbstverständlich wird nicht gleich der große Hammer herausgeholt, sondern der ganze Vorgang wird sehr sensibel in mehreren Stufen behandelt.

Letztlich zählt doch nur der Erfolg: der Gläubiger bekommt sein Geld, und mit dem Schuldner wird eine Vorgehensweise erarbeitet, die er mittragen kann und ihn sein Gesicht  wahren hilft. Leben und Leben lassen muss die Devise sein, den schließlich ist auch ein Schuldner ein Geschäftspartner, der das möglichst auch noch in Zukunft bleiben soll. Kunden sind das Potenzial eines jeden Unternehmers, das seine Zukunft sichern hilft.

 

 

Der Inkassovertrag regelt die vertraglich vereinbarten Leistungen zwischen Gläubiger und Inkasso-Spezialisten. Mit Eingang des unterschriebenen Inkassovertrages im Original kommt die Zusammenarbeit rechtsverbindlich zustande. Folgende Daten sollten im Inkassovertrag enthalten sein: Name und Anschrift des Auftraggebers und des Inkassobüros, Vertragsdauer und Kosten der vom Inkassounternehmen zu erfüllenden Leistungen, Definition der zu erfüllenden Leistungen, Gerichtsstand, Ort und Datum. Des weiteren sollten Inkassoverträge in der Schweiz die Art der Bezahlung aufweisen.

Selbstverständlich steht es den Beteiligten frei den Inkassovertrag um weitere Angaben zu ergänzen. Die vertraglich vereinbarten Inkassoleistungen können als Rahmenbedingungen vereinbart werden, die zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden können.

Die gesetzlichen Grundlagen für einen Inkassovertrag in der Schweiz ergeben sich aus § 675 BGB, auch § 662 und 611 BGB. Der Inkassovertrag sollte zudem beinhalten, welche Kosten möglicherweise bei Nichterfolg berechnet werden. Seriöse Inkassounternehmen in der Schweiz berechnen bei Nichterfolg keine Kosten. Ausserdem kann ein Inkassovertrag in der Schweiz auch eine jährliche Mitgliedschaft gesetzlich regeln.

 

Was versteht man unter Internet-Inkasso? Ganz einfach, Internet-Inkasso oder auch Online Inkasso, bezeichnet man die Abwicklung von Inkassofällen über eine Online-Schnittstelle. Internet-Inkasso hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Nach einer kurzen Registrierung kann der Gläubiger ganz bequem seine Inkassofälle einreichen und tagesaktuell verfolgen. Das Schweizer Inkassounternehmen inkassolutin GmbH bietet seinen Kunden Internet-Inkasso über eine sichere Onlineschnittstelle.

Jeder Schritt wird über die Schnittstelle dokumentiert und der inkassolution Kunde kann zu jeder Tageszeit einsehen, wie es um seine Inkassofälle steht. Telefonate sind so nicht mehr notwendig, die Zeitersparnis ist enorm. Selbstverständlich löst das Internet-Inkasso nicht immer alle Fragen. Seriöse Inkassounternehmen wie inkassolution bieten ihren Kunden zusätzlich einen persönlichen Ansprechpartner. Der inkassolution Kunde kann also nicht nur das Internet-Inkasso in Anspruch nehmen, sondern auch jederzeit telefonisch einen Ansprechpartner erreichen. Zu den Leistungen von inkassolution Internet-Inkasso gehört auch die kostenlose Bonitätsabfrage, der Versand von Zahlungserinnerungen, Telefoninkasso und die Einleitung eines möglichen Betreibungsverfahrens.

Jugendverschuldung ist ein grosses Thema, denn viele Konsumenten verschulden sich heute bereits in jungen Jahren. Handyrechnungen und Onlinegeschäfte gehören mit zu den häufigsten Schuldenfallen für Jugendliche. Inkassostatistiken belegen, dass die Verschuldung in einigen Fällen bereits vor dem 18. Lebensjahr beginnt.

Schuldnerberatungsstellen arbeiten aktiv gegen Jugendverschuldung. Gezielte Präventionsmassnahmen sollen helfen, die Jugendverschuldung in der Schweiz zu reduzieren. Aufklärungsmassnahmen in Schulen und Jugendzentren sollen den sicheren Umgang mit Geld sowie das richtige Sparverhalten bei Jugendlichen trainieren.

Jugendliche müssen lernen, dem Konsumdruck standzuhalten und passende Sparstrategie zu erarbeiten. Während bei älteren Menschen meist ein Schicksalsschlag, wie Arbeitslosigkeit oder Tod des Partners zur Überschuldung führt, liegen die Gründe bei Jugendlichen in den meisten Fällen in einem falschen Konsumverhalten.

Juristische Person

Eine juristische Person ist eine Vereinigung von Personen zu einem bestimmten Zweck, die eine anerkannte Selbständigkeit vorweisen kann. Ebenso wie eine natürliche Person kann auch eine juristische Person über Vermögen verfügen. Juristische Personen können Rechte und Pflichten haben und als Erbe eingesetzt werden. Jede Handlung bedarf allerdings der Weisung einer vertretungsberechtigten Person, beispielsweise einem Geschäftsführer.

Sie können Geschäftsbeziehungen eingehen und somit auch in Zahlungsverzug geraten. Sie können selbst vor Gericht ziehen oder auch angeklagt werden.

Man unterteilt die juristischen Personen in zwei Kategorien:

• Juristische Person des Privatrechts >> GmbH, Körperschaften und Vereine, AG, Genossenschaft, e.V.

• Juristische Person des öffentlichen Rechts >> Universitäten, Stiftungen, Körperschaften der Länder

Unterschied zur natürlichen Person

Die Rechtsfähigkeit beginnt mit der Geburt einer Person und endet mit deren Tod. Die Rechtsfähigkeit einer juristischen Person beginnt mit dem Gründungsdatum, allerdings endet diese nicht zwingend mit der Schliessung des Unternehmens.

Konkurs

Konkurs bezeichnet in Österreich und in der Schweiz die Versammlung der Gläubiger zur gerichtlichen Teilung des Vermögens eines Schuldners. Ursache ist eine Insolvenz. Der Schuldners kann seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht mehr erfüllen, weil er akut zahlungsunfähig, nicht mehr liquide oder überschuldet ist. Ein insolvenzunfähiger Schuldner ist kraft Gesetzes vom allgemein geltenden Insolvenzregime befreit.

Beispielsweise ist in der Schweiz ein Gemeindekonkurs ausgeschlossen, damit Gemeinden kreditwürdig bleiben. Eine Haftung des Kantons für die Verbindlichkeiten von Gemeinden ist jedoch ausdrücklich ausgeschlossen. Handeln Geldverleiher fahrlässig, drohen ihnen finanziellen Verluste im Rahmen einer staatlichen Zwangsverwaltung der Gemeinde.

Eine Betreibung ist daher ein erster Schritt, finanzielle Verluste zu dokumentieren und um weitere wirtschaftliche Schäden für Schuldner und Gläubiger abzuwenden. Es gibt kein risikofreies Leben ohne finanzielle Risiken. Selbst schuldenfreie und aus Erspartem vorsichtig wirtschaftende Personen, Unternehmen und Behörden können durch widrige Umstände in Konkurs geraten, wenn es keine Versicherung gibt, die eine Insolvenz abwendet.

Konkursdrohung

Unterliegt ein Schuldner dem Konkurs und wird ein Betreibungsverfahren gegen ihn fortgesetzt, so kann er eine Konkursandrohung erhalten. Das zuständige Betreibungsamt entscheidet, ob die Betreibung auf Pfändung oder Konkurs weitergeführt wird. Eine Konkursandrohung erfolgt in der Regel per Post oder durch einen Angestellten des Betreibungsamtes.

In der Konkursandrohung wird der Schuldner dazu aufgefordert, die offenen Forderungen zu begleichen, da sonst die Konkurseröffnung droht. Der Gläubiger erhält ebenfalls eine Ausfertigung dieser Konkursandrohung. Der Tag der Zustellung beider Ausfertigungen muss bescheinigt werden.

Die Konkurseröffnung wird in der Regel immer dann ausgesprochen, wenn der Schuldner auf eine Konkursandrohung nicht mit einer Zahlung reagiert. Frühestens 20 Tage nach Konkursandrohung kann der Gläubiger die Konkurseröffnung beantragen. Nach 15 Monaten erlischt das Recht hierzu. In bestimmten Fällen kann jedoch auch eine Konkurseröffnung ausgesprochen werden, ohne dass im Vorfeld ein offizielles Betreibungsverfahren eingeleitet wurde.

Beauftragt ein Gläubiger ein externes Inkassounternehmen mit der Eintreibung seiner offenen Forderungen, so entstehen für ihn Kosten. Der Gläubiger hat die Möglichkeit, seine entstandenen Inkassokosten dem Schuldner in Rechnung zu stellen. Dieses Recht nennt man Kostenerstattungsanspruch.

Die Kosten für ein Inkassobüro können jedoch nur auf den Schuldner abgewälzt werden, wenn der Schuldner seiner Zahlungspflicht auch nach schriftlichen Zahlungserinnerungen und Fristsetzungen nicht nachkommt. Folglich besteht ein Kostenerstattungsanspruch nur dann, wenn die Einschaltung eines Inkassounternehmens notwendig ist, um den zahlungsunwilligen Kunden zur Zahlung zu bewegen.

Wird ein Inkassounternehmen eingeschaltet, um den Schuldner mit der Entstehung hoher Kosten unter Druck zu setzen, ist der Schuldner nicht verpflichtet, die Inkassokosten zu übernehmen. Ein Gläubiger kann seine Inkassokosten nur auf den Schuldner abwälzen, wenn die Einschaltung eines Inkassobüros gerechtfertigt ist.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten des Kostenerstattungsanspruchs.

• Prozessrechtlicher Kostenerstattungsanspruch
Wird ein Inkassofall vor Gericht ausgetragen, entstehen Prozesskosten. Ein Anspruch auf Rückerstattung dieser Kosten durch den Prozessgegner besteht dann, wenn auf Antrag ein Kostenfestsetzungsbeschluss durchgesetzt wird.

• Materiellrechtlicher Kostenerstattungsanspruch
Der materiellrechtliche Kostenerstattungsanspruch entsteht beispielsweise aus einem Vertrag heraus. Dieser Kostenerstattungsanspruch kann nur in einem eigenständigen Rechtsstreit gelten gemacht werden.

Der Begriff „Kreditor“ wird von dem lateinischen Wort „credere“ = „glauben“ abgeleitet. Der Kreditor ist folglich derjenige, der einen Kredit vergibt. Kreditoren sind die Lieferanten eines Unternehmens. Sie liefern der Firma Waren, Rohstoffe etc. und übernehmen gleichzeitig die Risiken eines Kreditgebers. Der Debitor ist folglich der Gegenpart zum Kreditor.

Das Kreditscoring prüft die Kreditwürdigkeit eines Kunden, bzw. eines Geschäftspartners. Warum sollte ein Unternehmer das Kreditscoring anfordern? Gewährt ein Unternehmer seinen Kunden einen gewissen Zeitraum zur Bezahlung der Rechnung, gewährt er damit auch gewissermassen einen Kredit. Der Kunde hat also die Ware oder Dienstleistung erhalten, kann sie aber vor Bezahlung der Rechnung bereits nutzen. Für den Unternehmer ergibt sich daraus ein gewisses geschäftliches Risiko, denn nicht jeder Kunde kann oder will seine Rechnungen auch innerhalb des Zahlungszeitraumes begleichen.

Prüft der Unternehmer also im Vorfeld das Kreditscoring seiner Kunden und Geschäftspartner, kann er feststellen wie die vorherigen Geschäftsbeziehungen gehandhabt wurden. In das Kreditscoring fließen unter anderem das Einkommen, bereits bestehende Zahlungsverpflichtungen und andere Merkmale ein. Ist der Kunde in der Vergangenheit bereits negativ aufgefallen, kann es sich lohnen die Dienstleistung erst zu erbringen, wenn die Leistung bezahlt wurde. Der Unternehmer kann die Zahlungsweisen seiner Kunden dem Kreditscoring anpassen.

Das Inkassounternehmen inkassolution in der Schweiz bietet seinen Kunden unter anderem die Abfrage des Kreditscoring und weitere Leistungen rund um das Thema Rechnungen und nicht bezahlte Rechnungen.

Kreditwürdigkeit – ist ein Kunde kreditwürdig? Im Grunde geht es bei dieser Frage um nichts anderes, als um die Frage nach der Bonität. Die Kreditwürdigkeit ist ein Massstab zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit eines Kunden. Je nach dem, wie liquide der Kunde ist, können Sie als Unternehmen entscheiden, ob und in welcher Höhe Sie einen Kredit einräumen möchten. Setzen Sie ggfs. ein Kreditlimit, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die Kreditwürdigkeit ist abhängig von den persönlichen Verhältnissen eines Schuldners. Gegenwärtiges und zukünftiges Einkommen sowie Vermögen werden zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit herangezogen.

 Die Lastschrift ist eine Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Welche Bedeutung hat die Lastschrift für den Unternehmer? Die Lastschrift ist ein Zahlungsauftrag des Zahlungspflichtigen. Die Höhe der Lastschrift wird vom Zahlungsempfänger vorgegeben. Das Verfahren der Lastschrift hat für beide Teilnehmer bedeutende Vorteile. Der Zahlungspflichtige kann nicht versäumen Rechnungen zu begleichen und der Zahlungsempfänger kann das Risiko nicht beglichener Zahlungen minimieren.

Die Zahlung wird einmalig oder regelmäßig zu einem festgelegten Datum vom Konto des Zahlungspflichtigen abgebucht und der Zahlungsempfänger kann pünktlich über den Rechnungsbetrag verfügen. Ob sich das Verfahren der Lastschrift lohnt, kann inkassolution Schweiz im Vorfeld mittels einer Creditauskunft feststellen. In Zusammenarbeit mit seinen Kunden kann das Inkassobüro wichtige Informationen über die Liquidität des Geschäftspartners feststellen.

Die Creditauskunft gibt unter anderem Auskunft über die Solvenz des Geschäftspartners und auch über seine Zahlungsmoral. Sind beide Parteien mit der Lastschrift einverstanden, kann so reibungslose Begleichung der Rechnungen gesichert werden und damit auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit beider Geschäftsparteien.

Der Begriff “Liquidität” wird aus dem Lateinischen abgeleitet (liquidus = flüssig). Ob und wie schnell man in der Lage ist, ein Wirtschaftsgut gegen ein anderes zu tauschen, wird als Liquidität bezeichnet. In der Regel werden Wirtschaftsgüter gegen Geld getauscht, sodass Liquidität die Zahlungsfähigkeit bezeichnet.

 

Man unterscheidet:

Liquidität 1. Grades:

Flüssige Mittel werden ins Verhältnis zu kurzfristen Verbindlichkeiten gesetzt. 100 % Liquidität besteht, wenn alle kurzfristigen Verbindlichkeiten aus den liquiden Mitteln beglichen werden können.

Berechnung:

flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten * 100 %

 

Liquidität 2. Grades:

Flüssige Mittel plus kurzfristige Forderungen werden ins Verhältnis zu kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt. Liegt die Liquidität unter 100% ist das ein Hinweis dafür, dass der Lagerbestand zu hoch bzw. der Absatz zu niedrig ist.

Berechnung:

flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten * 100 %

 

Liquidität 3. Grades:

Flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen werden um die Vorräte ergänzt und in ein Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt. Die Liquidität 3. Grades sollte mindestens 120% betragen.

Berechnung:

flüssige Mittel + kurzfristige Verbindlichkeiten + Vorräte / kurzfristige Verbindlichkeiten * 100 %

 

Mahnberechtigt ist nur, wer zweifelsfrei den Vertragsabschluss eines Kunden belegen kann. Bei Onlinediensten, die mit einem smartphone, Tablet-PC oder Desktop-PC genutzt werden, wurde das sogenannte Opt-in-Verfahren geschaffen. Der Kunde muss eine eindeutige als Kauf erkennbare Handlung vornehmen. Dies kann eine SMS mit dem smartphone sein oder ein ausgefülltes Online-Formular, das durch eine SMS oder durch eine E-Mail bestätigt werden muss. Anbieter können sich keineswegs hinter einem blossen Klick verstecken.

Der Versuch, Kapital aus der Neugier eines Menschen zu schlagen, kann nur wirksam abgewehrt werden, wenn Anbieter gezwungen sind, ihre Angebote klar und transparent zu gestalten. Unbekannte Posten in einer Mobilfunkrechnung, die von angeklickten Werbebannern stammen, begründen keine Geschäftsbeziehung. Es muss deutlich gemacht sein, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Der Preis für ein Abonnement oder eine einmalige Leistung muss deklariert sein. Wer kauft, sollte sich Tag und Uhrzeit genau notieren, weil in der Rechnung oft andere Namen enthalten sind.

Unter einer Mahnung versteht man eine schriftliche Aufforderung – Zahlungserinnerung – eine fällige Rechnung zu begleichen. Sie wird ausgestellt, sobald ein Schuldner den Ablauf der eingeräumten Zahlungsfrist versäumt und dadurch mit seiner Zahlung in Verzug gerät. Eine Mahngebühr kann erhoben werden. Zahlungsfristen für Leistungen werden gesetzt. Ein Mahnschreiben ist an keine bestimmte Form gebunden, allerdings müssen bestimmte Inhalte enthalten sein, wie z.B.:

  • persönliche Daten Schuldner
  • persönliche Daten Gläubiger
  • offene Forderung näher bezeichnet
  • Zahlungsfristen

In der täglichen Geschäftspraxis ist es üblich, dreimal zu mahnen, bevor eine Betreibung eingeleitet wird, obwohl es rein rechtlich in der Schweiz nicht notwendig wäre. Während die erste Mahnung oft noch als freundliche „Zahlungserinnerung“ deklariert wird, fordern die darauffolgenden Mahnungen den Schuldner dringend zur Bezahlung der offenen Forderung auf.

Erfolgreiches Mahnsystem

Ein erfolgreiches Mahnsystem schafft es, den gerichtlichen Forderungseinzug im besten Fall zu vermeiden. In jedem Fall ist ein Mahnwesen erfolgreich, wenn die gewünschte Zahlung auf dem Konto des Gläubigers verbucht werden kann. Wir von der inkassolution GmbH bearbeiten Inkassofälle für Privatpersonen, Firmen und KMU schweizweit. Wir mahnen für Sie nicht nur im Schweizer Raum, sondern international.

Möchten Sie als Gläubiger ein Betreibungsverfahren einleiten? Suchen Sie aussergerichtliche Lösungen für eine schnelle und unkomplizierte Abzahlung Ihrer offenen Forderungen? Ihre offenen Rechnungen sind bei uns in den besten Händen.

Wir werden im ersten Schritt über Zahlungserinnerungen und eine Betreibungsandrohung versuchen, Ihren Schuldner zur Geldzahlung innert der vorgegebenen Frist zu bewegen. Ist auch die letzte Mahnung erfolglos, gehen wir für Sie auch den Schritt vor ein Betreibungsgericht. Wir erstellen Ihnen gerne ein Offerte kostenlos. Rufen Sie uns einfach an unter: 0800 –  43 44 44.

 

Das Mahnwesen ist in der Schweiz nicht gesetzlich geregelt. Verbindliche Vorschriften bestehen daher beim Inkasso- und Mahnwesen nicht. Es bleibt also dem Gläubiger selbst überlassen, wann er seine erste Zahlungserinnerung versenden möchte. Ob er telefonisch an die Begleichung einer Rechnung erinnert oder schriftlich per E-Mail, SMS, Fax, Post. In der Inkassopraxis ist das dreistufige Mahnsystem weit verbreitet. Das dreistufige Mahnsystem ist wie folgt aufgebaut:

Auf eine Zahlungserinnerung (erste Mahnung) folgt eine zweite und dritte Mahnung. Im letzten Mahnschreiben wird mit der Einleitung einer Betreibung gedroht.

Grundsätzlich gilt bei der Geldeintreibung: Gläubiger sollten nicht zu lange warten. Zahlungsfristen sollten gesetzt und Zahlungseingänge regelmässig geprüft werden.

Masseninkasso

Masseninkasso – auch Mengeninkasso genannt – bezeichnet die Eintreibung einer Vielzahl von Forderungen, die gleich gelagert sind. Meist werden unter diesem Inkassobegriff Forderungen im Wert von 25,- bis 2.500,- CHF zusammengefasst. Typischerweise handelt es sich beim Masseninkasso um eine Forderungsanzahl von mehr als 10.000 Stück.

Häufig betroffen vom Masseninkasso sind Webshopbetreiber, Handelsunternehmen und Firmen der Telekommunikationsbranche. Die professionelle Eintreibung von Massenforderungen erfordert eine systematische Herangehensweise sowie modernste Technik. Vor allem mittelständischen und kleinen Betrieben fehlen für ein erfolgreiches Masseninkasso die Kapazitäten und das technische Know-how.

Die inkassolution GmbH verfügt über eine moderne und sichere Inkasso-Software, die es erlaubt, Mengeninkasso kostengünstig und effizient durchzuführen. Immer mehr Firmen greifen auf uns als einen externen Inkassodienstleister zu. Denn: Manche Schuldnergruppen scheinen auf Mahnungen des Gläubigers schlicht resistent zu sein.

Nimmt hingegen ein Inkassodienstleister, wie die inkassolution GmbH, den Forderungseinzug in die Hand, reicht häufig bereits eine schriftliche Zahlungsaufforderung oder ein Telefonat.

Mengeninkasso

Unter Mengeninkasso versteht man den Forderungseinzug vieler gleichartiger Forderungen. Mengeninkasso – auch Masseninkasso genannt – fordert neben juristischem Fachwissen vor allem eine moderne Inkasso-Software, die den Inkassomitarbeiter bei seinem Handeln unterstützt.

So lassen sich gewisse Inkassoschritte automatisieren, Terminierungen setzen und Arbeitsabläufe für jeden transparent darstellen. Mengeninkasso fordert die optimale Balance zwischen automatisierter und individueller Inkassobearbeitung. Diese Inkassoform wird häufig von Onlineshops, Telekommunikationsfirmen und Handelsunternehmen gefordert. Beim Masseninkasso gilt, wie bei einer Einzelforderung auch, ebenfalls der Grundsatz: Je früher ein Inkassofall an einen Inkassospezialisten gegeben wird, umso erfolgreicher und unkomplizierter ist der Forderungseinzug.

Wir von der inkassolution GmbH bringen jahrelange Erfahrung im Masseninkasso mit. Wir haben eine intelligente Systematik entwickelt, die es uns ermöglicht, massenweise Forderungen erfolgreich einzufordern. So können wir auch mehrere zehntausend offene Rechnungen effizient managen.

Die Nachlassstundung – auch das Nachlassverfahren genannt – wird im Artikel 293 ff. des Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (SchKG) geregelt. Der Schuldner stellt beim zuständigen Nachlassgericht einen Antrag auf Stundung.

Er beweist seine Zahlungsunfähigkeit, indem er dem Nachlassrichter seine gesamte Schuldensituation auflistet. Weiterhin bittet er um eine Verschiebung der Fälligkeiten seiner offenen Forderungen.

Im Rahmen der Schuldensanierung wir ein Nachlassvertrag ausgehandelt, bei dem alle Gläubiger dem Schuldner entgegenkommen. Die Erfüllbarkeit der Forderungen bleibt weiterhin bestehen.

Die Einleitung eines Konkurs- oder Betreibungsverfahrens ist in dieser Zeit unzulässig. Mit einer Nachlassstundung wird die rechtliche oder wirtschaftliche Existenz des Schuldners zumindest vorläufig sichergestellt.

Durch ein Nachlassverfahren kommen die Gläubiger einem Schuldner in der Schweiz entgegen, damit er seine rechtliche oder wirtschaftliche Existenz vorläufig sichern kann. Einzelheiten werden im Nachlassvertrag festgehalten. Für die Dauer des Verfahrens werden Konkurs und Betreibung auf Pfändung oder Pfandverwertung ausgesetzt. Eine Nachlassstundung muss allerdings durch das Nachlassgericht bewilligt sein. Der Gläubigerausschuss kommuniziert zwischen allen Gläubigern und den Liquidationsorganen. Er soll zwar die Interessen aller Gläubiger wahren, doch liegt es in der Natur der Situation, dass die Aussschussmitglieder den Individualinteressen ihres Auftraggebers oder ihrer Gläubigergruppe eher zugeneigt sind.

Ein aussergerichtlicher Nachlassvertrag hängt von der Zustimmung aller Gläubiger ab. Es besteht ein grosses Interesse daran, die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Schuldners zu erhalten und die Gläubiger verzichten auf einen Teil ihrer Ansprüche, weil sie weiterhin mit dem Schuldner handeln wollen. Der gerichtliche Nachlassvertrag kann drei Zielen dienen: 1. Vollständige Tilgung nach Zeitplan, 2. Zahlung eines prozentualen Anteils, 3. Abtreten des Vermögens, um es zu verwerten.

Man unterscheidet die Nebenforderung von der Hauptforderung. Die Hauptforderung ist der Teil der offenen Rechnung, der den gelieferten Waren oder Dienstleistungen zuzuteilen ist. Meist sammeln sich durch eine verspätete oder gar ausbleibende Zahlung weitere Kosten an. Für diese Kosten muss ebenfalls der zahlungsunwillige Kunde, also der Schuldner, aufkommen. Der Gläubiger hat also neben der Hauptforderung nun auch eine Nebenforderung, die aus Zinsen, Mahngebühren und weiteren Inkassokosten bestehen kann.

Offene Forderung

Der Begriff der Forderung umschreibt das Recht, von einem Schuldner Geld einzufordern. Eine offene Forderung bezeichnet demnach eine Forderung, die vom Schuldner noch nicht beglichen wurde und somit noch aktuell ist.
Stellt also ein Gläubiger dem Schuldner nach Abschluss eines Warengeschäfts oder nach Durchführung einer Dienstleistung eine Rechnung aus, handelt es sich bei dem betreffenden Geldbetrag so lange um eine offene Forderung, bis der Schuldner die Zahlung veranlasst hat.

Der Begriff „Offerte“ wird aus dem Französischen abgeleitet und kommt von dem Verb „offrir“. Eine Inkasso Offerte – auch Inkasso Angebot oder Vorschlag – sollte sich jeder Gläubiger einholen, bevor er sich für einen Inkassopartner entscheidet. Es gibt online schnell und unkompliziert die Möglichkeit, unverbindliche Inkasso Offerten einzuholen.

Die Inkassospezialisten von www.inkasso-offerten.ch haben sich darauf spezialisiert, für jeden Inkassobedarf, das optimale Inkassoangebot herauszufinden. Für einen Laien ist es oft schwierig, aus der Vielzahl seriöser Inkassounternehmen, das passende Inkassobüro zu finden.

Inkassoleistungen variieren ebenso wie die Höhe der Erfolgsprovisionen je Inkassofall. Wer im Vorfeld vergleicht und sich ein Inkassoangebot einholt, kann daher bares Geld sparen. Ein solcher Inkassovergleich ist bei Inkasso Offerten kostenfrei und unverbindlich.

Ein Tipp der Inkassoexperten: Die inkassolution GmbH bietet für Inkassofälle im Inland für seine Mitglieder eine provisionsfreie Bearbeitung aller Inkassofälle an. Eine Übertragung des Inkassomanagements an die Inkassomitarbeiter lohnt sich oft schon ab dem zweiten Inkassofall.

 

Von „Outsourcing“ spricht man, wenn ein Unternehmen komplette Arbeitsbereiche oder Teilbereiche an ein externes Unternehmen auslagert. Neben der Auslagerung des Mahn- und Inkassowesens ist beispielsweise auch das Outsourcing der Lohnbuchhaltung sehr beliebt. Inkasso Outsourcing kann vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen hohe Inkassokosten einsparen. Meist lohnt es sich nicht, einen Inkassoexperten intern mit dem Thema vertraut zu machen. Unternehmen, die Kosten senken und wettbewerbsfähig bleiben möchten, lagern daher ihr Forderungsmanagement an eine externe Inkassofirma aus.

Zahlt ein Schuldner seine Rechnungen trotz Zahlungserinnerungen und Mahnungen nicht, kann der Gläubiger seine Forderungen gerichtlich geltend machen. Unter Pfändung versteht man die Beschlagnahme eines Gegenstandes. Die Pfändung wird in der Schweiz im Bundesgesetz für Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG), Art. 89 ff. geregelt.

Trotz dem Versuch, eine aussergerichtliche Einigung zwischen Gläubiger und Schuldner herbeizuführen, kommt es immer wieder vor: Ein Schuldner kommt seiner Zahlungsverpflichtung einfach nicht nach. Der Gläubiger hat in diesem Fall die Möglichkeit, eine Betreibung einzuleiten.

Stellt der Gläubiger einen Antrag auf Fortsetzungsbegehren, wird hiermit das sogenannte Pfändungsverfahren eingeleitet. Das Betreibungsamt kündigt die Pfändung beim Schuldner an. Ist kein pfändbares Vermögen beim Schuldner vorhanden, so wird ein Verlustschein ausgestellt. Andernfalls erfolgt die Pfändung.

Ein Beamter des Betreibungsamtes stellt nach einem Hausbesuch eine Pfändungsurkunde aus. Darin werden alle Gegenstände oder auch das Einkommen benannt, die innerhalb eines Pfändungsjahres gepfändet werden können. Ergibt die Verwertung keine Deckung, so wird ebenfalls ein Verlustschein ausgestellt.

Andernfalls werden die gepfändeten Gegenstände bzw. das Einkommen entsprechend den Forderungen an die Gläubiger verteilt. Ein Pfändungsverfahren kann bis zu einem Jahr andauern.

Wird das Betreibungsbegehren vom Gläubiger eingeleitet, so stellt das zuständige Betreibungsamt dem Schuldner einen Zahlungsbefehl aus. Kommt dieser nicht innerhalb der Frist seiner Zahlungsverpflichtung nach, kann der Gläubiger Klage erheben.

Mit dem Fortsetzungsbegehren nach Art. 88 des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts (SchKG) wird das Pfändungsverfahren eingeleitet. Ist kein pfändbares Vermögen vorhanden, so wird ein Verlustschein ausgestellt.

Andernfalls folgt die Pfändung nach Art. 89 ff SchKG. Können im Verwertungsbegehren die offenen Forderungen mit den pfändbaren Gegenständen gedeckt werden, so erfolgt die Verwertung der Pfandgegenstände und die Verteilung an den/die Gläubiger. Neben Gegenständen kann auch das Einkommen des Schuldners bis zum Existenzminimum gepfändet werden.

Folgende Einnahmen sind unpfändbar:

• Sozialhilfeleistungen
• Schadenersatzleistungen für Opfer von Gewalttaten
• Leistungen aus der ersten Säule der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)
• Leistungen aus der Invalidenversicherung (IV)
• ergänzende Leistungen der Familienausgleichskassen (EL)

Kann mit der Verwertung keine oder nicht die vollständige Deckung erreicht werden, so wird über den noch offenen Betrag ebenfalls ein Verlustschein ausgestellt.

Als Privatschuldner werden Schuldner bezeichnet, die auf eigenen Namen und Rechnungen Schulden durch Nichtbezahlen ihrer Rechnungen verursachen. Häufig stellt sich die Frage, ob die Zuhilfenahme eines Inkassounternehmens auch bei Privatschuldnern angebracht ist. Ganz sicher kann man diese Frage mit einem Ja beantworten, denn inkassolution ist auch bei Privatschuldnern eine wertvolle Hilfe. Das können Mietaussenstände sein, nicht bezahlte Handyrechnungen oder Versandhausrechnungen oder weitere Aussenstände.

Der Privatschuldner wird zunächst von inkassolution kontaktiert. Gemeinsam versucht man mit dem Privatschuldner eine Möglichkeit der Begleichung der Rechnung zu finden. Das kann zum Beispiel eine Ratenzahlung sein, mit der es dem Privatschuldner ermöglicht wird seinen Zahlungsrückständen nachzukommen.

inkassolution kann aber auch im Vorfeld das mögliche Risiko eines Privatschuldners überprüfen, in dem vor Beginn der Geschäftsbeziehung mit Privatpersonen eine Creditauskunft angefordert wird. Leider hat aufgrund der Wirtschaftskrise die Überschuldung privater Haushalte stetig zugenommen. Die Creditauskunft kann dem Unternehmer eine wertvolle Hilfe vor Zahlungsausfällen sein. Lässt der Unternehmer den Privatschuldner vom Inkassobüro inkassolution überprüfen, kann er sich währenddessen seinem Kerngeschäft widmen.

Quittung

Mit einer Quittung bestätigt der Gläubiger den Erhalt einer Zahlung. Die Quittung wird auch als schriftliches Empfangsbekenntnis betitelt. Auf der anderen Seite kann auch ein Schuldner den Erhalt einer Leistung quittieren.

Wichtig ist, dass in der Quittung die Leistung bzw. die Schuld konkret aufgeführt wird. Die genaue Bezeichnung der Leistung bzw. Schuld ist wichtig, damit es im Nachhinein nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Mit Unternehmensstempel und Unterschrift bestätigt der Empfänger den Empfang der Leistung. Eine Quittung kann schriftlich in Papierform oder auch online ausgefüllt werden.

Immer wieder kommt es vor, dass Rechnungen nicht rechtzeitig oder gar nicht bezahlt werden. Gerät der Schuldner in einen Zahlungsrückstand, können Ratenzahlungen eine Möglichkeit sein ausstehende Rechnungen doch noch begleichen zu können. Bevor sich Gläubiger und Schuldner auf Ratenzahlungen einigen, ist es für den Gläubiger ratsam die Liquidität seines Schuldners überprüfen zu lassen. Eine Ratenzahlungsvereinbarung, die zum Beispiel aufgrund fehlenden Einkommens nicht eingehalten werden kann, nutzt dem Gläubiger nichts.

Hat der Gläubiger Schwierigkeiten mit seinen Schuldnern, kann er diese Fälle an das Inkassobüro inkassolution GmbH abgeben. Diese kostengünstige Inkassohilfe leitet alle weiteren Schritte ein, währenddessen kann der Gläubiger seinem Kerngeschäft nachgehen. Vor der Ratenzahlung wird inkassolution die Liquidität des Schuldners prüfen und unter anderem einen Einkommensnachweis anfordern. Verfügt der Schuldner über Einkommen, wird die Ratenzahlung entsprechend der Einkommenshöhe und weiteren Zahlungsverpflichtungen angepasst. Für den Gläubiger ist eine Ratenzahlung immer noch sinnvoller die ausstehenden Rechnungen zu erhalten und der letzte Weg vor der Betreibung.

Der Begriff Regress – auch als Rückgriff bezeichnet – wird von dem lateinischen Wort „regressus“ abgeleitet. Nimmt man einen Dritten wegen eines bereits geleisteten Ersatzes in Anspruch, so spricht man hierbei von „ jemanden in Regress nehmen“.

Im versicherungstechnischen Bereich trifft man häufiger auf diese Begrifflichkeit. Haftpflichtversicherungen stellen geschädigten Personen finanzielle Mittel aufgrund berechtigter Forderungen zur Verfügung. Nach Prüfung der Sachlage kann sich herausstellen, dass der Versicherungsnehmer selbst oder ein anderer Versicherer den Schaden zu begleichen hat. Die Versicherung macht in diesem Fall Regressansprüche gegen den Versicherungsnehmer oder gegen einen anderen Versicherer geltend.

Ein Bürge kann auch den Hauptschuldner in Regress nehmen, wenn er vorab Zahlungen an einen Gläubiger geleistet hat.

Die Rentenpfändung ist gleichzusetzen mit der Lohnpfändung. Werden offene Forderungen gerichtlich eingetrieben, berechnet die Pfändungsbeamtin das Existenzminimum der zu pfändenden Person. Die pfändbare Quote (der Teil, der das Existenzminimum übersteigt) wird direkt vom Arbeitgeber an das Betreibungsamt überwiesen. In diesem Fall spricht man von einer Lohnpfändung.

Ist die zu pfändende Person bereits im Ruhestand und erhält eine Rente, kann die Rente ebenso wie der Lohn, gepfändet werden.

Achtung: Eine bereits abgeschlossene, jedoch noch nicht in der Auszahlung befindliche Rentenversicherung kann nicht gepfändet werden. Die Pfändung der Rente ist erst ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem der Schuldner das Rentenalter erreicht hat und seine Rente empfängt. Die Beiträge für die Besparung einer Rentenversicherung sind daher nicht pfändbar (vgl. SchKG Art. 92 Abs. 1 Ziff. 10).

 

Risikomanagement gehört unverzichtbar zu jeder Unternehmensführung. Im finanziellen Bereich beschreibt das Risikomanagement unter anderem das frühzeitige Erkennen von Zahlungsausfällen. Möchte der Unternehmer das Risikomanagement nicht selbst übernehmen oder Personen dafür beschäftigen, kann das Risikomanagement auch an ein Inkassounternehmen wie inkassolution Schweiz abgegeben werden. Um Risiken zu vermeiden, sollte der Unternehmer unter anderem für Neukunden eine Bonitätsabfrage durchführen lassen.

Die Bonitätsabfrage gibt vor Eingehen der Geschäftsbeziehung unter anderem Aufschluss über das bisherige Zahlungsverhalten. Hat der zukünftige Geschäftspartner einen hohen Score-Wert, sinkt das Risiko eines Zahlungsausfalles. Ist der Score-Wert des künftigen Geschäftspartners niedrig, empfiehlt es sich sichere Zahlungsmethoden zu vereinbaren, die unbezahlte Rechnungen ausschließen. Je engmaschiger das Risikomanagement geführt wird, umso geringer werden die eigenen Geschäftsrisiken und die eigene Liquidität kann deutlich verbessert werden.

Im Übrigen betrifft das Risikomanagement auch die internen Geschäftsstrukturen und sollte daher nicht nur von äußeren Einflüssen abhängig gemacht werden.

Ein Schuldanerkenntnis kommt für Schuldner infrage, die zahlungsunfähig sind. Sie können ihre Schulden anerkennen und diese dann in Raten abbezahlen. Das Schuldanerkenntnis kann formlos schriftlich aufgesetzt werden und erhält mit der Unterschrift des Schuldners seine Gültigkeit.

Vorsicht: Mit der Unterschrift bestätigt der Schuldner die Richtigkeit der Forderung. Der Forderungsbetrag muss also auch gezahlt werden, wenn die gelieferten Waren bzw. die erbrachten Dienstleistungen Mängel aufweisen.

Grundsätzlich sollte sich ein Schuldner die Unterlagen sorgfältig durchlesen, bevor er ein Schuldanerkenntnis unterschreibt.

Schuldbetreibung bezeichnet das Eintreiben von Schulden unter Mithilfe des Staates. Über die Schuldbetreibung können ausschliesslich Geldforderungen eingetrieben werden. Grundlage der Schuldbetreibung ist das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, kurz SchKG. Will der Gläubiger einen Schuldner betreiben, hat er dazu zunächst ein Betreibungsbegehren beim örtlichen Betreibungsamt einzureichen. Hier sind die Summe der Forderung und der Grund der Forderung anzugeben.

Das Betreibungsamt stellt dem Schulder das Betreibungsbegehren zu. Der Schuldner hat nun 20 Tage Zeit die Forderung inklusive Betreibungsgebühren zu begleichen. Dem Schuldner bleiben zehn Tage Zeit die Schuld teilweise oder ganz zu bestreiten, dies kann auf dem mündlichen oder schriftlichen Wege geschehen.

Innerhalb des Rechtsvorschlages kann die Schuldbetreibung nicht weiter fortgeführt werden, der Gläubiger hat nun ein Gerichtsverfahren oder einen ordentlichen Zivilprozess einzuleiten. Wurde kein gerichtlicher Entscheid getroffen oder ist die Betreibung der Schuld durch den Rechtsvorschlag eingestellt worden, kann der Gläubiger 20 Tage nach Zustellung des Zahlungsbefehls Antrag auf das Fortsetzungsbegehren stellen.

Der Schulderlass oder auch Forderungsverzicht ist grundsätzlich formfrei. Mit Schulderlass sind zivilrechtliche Ansprüche gemeint, auf die der Gläubiger verzichtet. Er erlässt beispielsweise einem säumigen Kunden seine Schulden. Zu einem Schulderlass kommt es meist, wenn der Schuldner auf Zahlungserinnerungen und Mahnschreiben keine Reaktion zeigt. Möchte der Gläubiger dann nicht den Schritt zum Betreibungsamt gehen und ist auf dem aussergerichtlichen Wege keine Zahlungsvereinbarung zu erreichen, so bleibt nur noch der Schuldenerlass.

Öffentlich-rechtliche Ansprüche

Handelt es sich um öffentlich-rechtliche Ansprüche (Steuern, Abgaben, Gebühren) so muss ein Erlassgesuch an die zuständige Behörde geschickt werden. Im Einzelfall ist dann zu prüfen, ob die Erlassvoraussetzungen erfüllt sind und die Behörde eine entsprechende Verfügung ausstellen wird.

Sie suchen nach einer Erklärung für den Begriff Schuldner im Allgemeinen? Als Schuldner wird eine natürliche oder juristische Person bezeichnet, die eine Leistung in Anspruch genommen hat, aber ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen ist. Diese Person oder Firma hat sich aufgrund eines Vertragsverhältnisses der Zahlung verpflichtet und steht demnach in der Schuld des Gläubigers. Er muss eine Leistung erbringen. Die Auseinandersetzung mit einem zahlungsunwilligen Schuldner oder mehreren Schuldnern kostet den Gläubiger wertvolle Zeit und selbstverständlich auch sein Geld.

Die inkassolution GmbH bietet mit ihrer Inkassohilfe eine wertvolle Unterstützung für den Gläubiger. Ob nun eine Ratenzahlung vereinbart wird oder ob es letztlich doch zur Betreibung kommen muss, all dies erledigt inkassolution in Absprache mit dem Gläubiger zuverlässig und kompetent.

Häufig  ist es nicht die Zahlungsunwilligkeit des Schuldners, warum Aussenstände wachsen. Manchmal stehen einfach persönliche Schicksale hinter einem Schuldverhältnis. Soweit dies in Zusammenarbeit mit dem Schuldner möglich ist, wird inkassolution CH immer versuchen eine Einigung zu finden, mit der sowohl Schuldner als auch Gläubiger gut leben können. Getreu dem Motto: „Der zahlungsunfähige Kunde von heute, kann der Stammkunde von morgen sein“.

Inkassolösungen aussergerichtlich und gerichtlich

Um mit einem zahlungsunwilligen oder zahlungsunfähigen Schuldner auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist Kommunikation das A und O. Ein intensives Inkassogespräch öffnet Türen und schafft Missverständnisse aus der Welt. Geschulte Inkassosachbearbeiter mit jahrelanger Erfahrung im Forderungseinzug kennen die unterschiedlichen Gründe der Nichtzahlung. Zahlungsausfälle können unterschiedliche Gründe haben. Es gilt, individuell und flexibel auf offene Forderungen und unbezahlte Rechnungen zu reagieren.

Unser kompetentes Inkassobüro wird zahlungsunwillige Schuldner konsequent, aber fair an ihre Leistungspflicht erinnern. Es kann meist eine vertragliche Vereinbarung über Ratenzahlungen getroffen werden, bevor der gerichtliche Weg eingeschlagen wird. Denn auch ein Schuldner weiss, dass ein vertragliches Abkommen eines Schuldverhältnisses zur Zahlung bzw. zur Leistung verpflichtet:

  • Pflicht aus vertraglichen Schuldverhältnissen
  • Pflicht aus dem gesetzlichen Schuldverhältnis

Sie benötigen die Hilfe unserer Schweizer Inkassofirma als Lieferant, als Dienstleister oder als Serviceunternehmen? Wir setzen uns für Ihre Rechte ein. Schuldet ein Kunde Ihnen Geld? Ist eine Forderung gegenüber einer anderen Firma seit Monaten offen? Warten Sie auf Geld von Ihrem Arbeitgeber? Wir bieten Ihnen kompetenten Support in alle Fragen rund um ein erfolgreiches Mahnsystem.

 

Scoring bezeichnet die Bonitätsbewertung von Privatpersonen und Unternehmen. Anhand des Scoring-Wertes wird das mögliche Risiko eines Zahlungsausfalles berechnet. Neben dem Zahlungsverhalten, dem Einkommen und bestehenden Zahlungsverpflichtungen (Kredite), werden auch das Umzugsverhalten, der Wohnort und das Wohnumfeld in die Berechnung einbezogen. Das Scoring entscheidet, ob Banken einen Kredit vergeben, der Handyvertrag gewährt wird oder ein Mietverhältnis eingegangen wird.

Für den Unternehmer gibt das Scoring Aufschluss über die Zahlungsmoral neuer Kunden. Anhand des Scoring-Wertes kann der Unternehmer entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen er eine Geschäftsbeziehung eingehen möchte. Um mögliche Zahlungsausfälle zu minimieren, wird der Scoring-Wert in der Regel vor einer Zusammenarbeit überprüft. Unternehmer, die sich die Arbeitszeit sparen möchten, können das Inkassobüro inkassolution beauftragen, den Scoring-Wert zu überprüfen.

Der Scoring-Wert kann aber auch als Hilfe herangezogen werden, wenn der Schuldner nicht zahlen kann oder will. Anhand der Bonitätsprüfung kann der Gläubiger dann über weitere Schritte entscheiden.

 

Die Vereinbarung über eine Stundung gewährt dem Schuldner das Recht, seine offene Forderung zu einem späteren Zeitpunkt zu tilgen. Der Tilgungszeitpunkt einer Fälligkeit wird bei der Stundung auf einen bestimmten Termin in der Zukunft verlegt. Die Erfüllbarkeit bleibt erhalten.

Diese aussergerichtliche Sanierungsmassnahme gibt dem Schuldner die Chance, einen vorübergehenden Liquiditätsengpass zu überbrücken. Sind sich beide Parteien über die Bedingungen der Stundung einig, so kann der Gläubiger in dieser Zeit keine rechtlichen Schritte gegen den Schuldner unternehmen. Konkurs und Betreibung sind währenddessen nicht möglich.

Eine Stundung kann auch für den Gläubiger eine attraktive Inkassolösung darstellen. Denn: Die Betreibung ist in der Regel sehr zeit- und kostenintensiv. Die Geschäftsbeziehung leidet ausserdem unter der Einleitung rechtlicher Schritte. Eine Stundung hingegen kommt dem Schuldner entgegen. Der Gläubiger reagiert mit Flexibilität und Individualität auf die finanzielle Situation des Schuldners.

Telefoninkasso ist die schlaue Art zu mahnen. Hierbei erzielt inkassolution 60 Prozent seiner Erfolge. Die telefonische Verbindung von Mensch zu Mensch beugt einem Rechtsvorschlag des Schuldners vor. Er fühlt sich verbunden und motiviert, durch einen Teilbetrag seine Schuld zu tilgen. Doch oft genug gelingt der Forderungseinzug in einer Summe, weil der gut geschulte Mitarbeiter von inkassolution während des Gesprächs die Möglichkeiten des Schuldners erspürt.

Da immer mehr Unternehmen inkassolution die gesamte Palette des Inkassos übertragen, erhöhen Sie ohne Mehrkosten Ihre Zahlungseingänge. Bereits bei ein bis zwei Zahlungsverzügen macht sich der Monatsbetrag für inkassolution bezahlt. Der Verhärtung eines Schuldners wird vorgebeugt. Er wird bevorzugt die Zahlungsverzüge bedienen, die ihm von inkassolution präsentiert werden. Unfreundliche Erinnerungen und Mahnungen werden gerne aufgeschoben oder gar ignoriert. Besteht ein gutes Gefühl zwischen Gläubiger und Schuldner, so steht die Bereitschaft zum Zahlen an erster Stelle vor anderen.

Beim Telefoninkasso entfaltet inkassolution sein gewinnendes Wesen zugunsten der Gläubiger.

Telefonisches Inkasso bezeichnet die telefonische Kontaktaufnahme zwischen Inkasso Büro und Schuldner. Mit dem persönlichen Gespräch wird versucht eine einvernehmliche Lösung zur Bezahlung der noch offenen Schuldsumme zu finden.

Viele Schuldner scheuen die Kontaktaufnahmen aus unterschiedlichsten Gründen. Auch der Gläubiger hat oftmals Gründe seine/n Schuldner nicht persönlich anzusprechen. Als neutraler und unbeteiligter Dienstleister kann das Inkasso Büro die Gründe für ausbleibende Zahlungen herausfinden und einen Zahlungsplan gemeinsam mit dem Schuldner erarbeiten.

Sollte telefonisches Inkasso keinen Erfolg erzielen, wird der nächste Schritt, die Betreibung in der Schweiz, eingeleitet. inkassolution kann durch telefonisches Inkasso in rund 60% aller Inkasso Fälle in der Schweiz und im Ausland einen Erfolg verzeichnen. Das psychologisch geschulte Team unseres Inkasso Büros in der Schweiz weiß genau wie mit Schuldnern gesprochen werden muss und kennt deren Ausreden. Finanzielle Notlagen werden aber genauso berücksichtigt. inkassolution setzt telefonisches Inkasso ein, um gemeinsam mit dem Schuldner einen Weg zu finden die Forderungen begleichen zu können, die „Haushaltskasse“ aber nicht übermässig zu strapazieren.

Als Tilgung wird im Finanzwesen die Rückzahlung der Schulden bezeichnet. Die Tilgung führt beim Schuldner zu einer Liquiditätsbelastung. Beim Gläubiger hingegen erhöht sich durch die Tilgung – also durch die Zahlung der Schulden – die Liquidität. Tilgungen gibt es bei sämtlichen Arten der Geldforderungen

• Kredite
• Darlehen
• Anleihen
• Kaufverträge
• Dienstleistungsverträge etc.

Mit einem Tilgungsrechner lässt sich einfach und schnell in Erfahrung bringen, welchen Anteil Zinsen und Tilgung bei einer monatlichen Kreditrate ausmachen. Finanzexperten können bei einer Finanzierung einen genauen Tilgungsplan aufsetzen, der die Abzahlung klar regelt. So weiss der Kreditnehmer haargenau, wann er schuldenfrei ist – vorausgesetzt, er hält sich an den Zahlungsplan.

Als Überschuldung bezeichnet man eine krisenhafte, finanzielle Lage, die gegebenenfalls auch das Risiko einer Insolvenz beinhaltet. Die Verbindlichkeiten eines Schuldners übersteigen dessen Vermögen. Bei Privatpersonen wird häufig eine Verschuldung durch Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit, aber auch durch eine unwirtschaftliche Haushaltsführung ausgelöst.

Doch es gibt auch andere Ursachen für die unkontrollierte Anhäufung von Schulden. Suchtverhalten (Alkohol, Glücksspiel etc.) können Auslöser sein, ebenso wie der hohe gesellschaftliche Konsumdruck.

Letzterem sind häufig bereits Jugendliche und junge Erwachsene verfallen. So ist Jugendverschuldung ein Thema, das im Rahmen von Präventionsmassnahmen eine Hauptrolle spielt.

Neben Privatpersonen können auch Unternehmen, Staaten, Immobilien und Nachlässe in eine Überschuldung geraten. Ursachen für eine Überschuldung können ebenso Vermögensverfall (Kursverluste), starke Umsatzeinbrüche oder erhöhte Investitionsrisiken bei Firmen sein.

Überweisung

Mit einer Überweisung oder einem Überweisungsträger beauftragt der Bankkunde seine Bank, eine Rechnung zu begleichen bzw. eine Zahlung zu veranlassen. Es gibt konkrete Vorschriften für inländische Überweisungen und Überweisungen ins Ausland. Diese können beim jeweiligen Kreditinstitut jederzeit angefordert werden.

Um eine Überweisung in die Wege zu leiten, ist ein Überweisungsformular notwendig. Dieses beinhaltet folgende Informationen:

• Genauer Überweisungsbetrag
• Name und Kontonummer des Empfängers
• Kreditinstitut
• Bankleitzahl
• Verwendungszweck
• Name und Kontonummer des Auftraggebers
• Ort und Datum
• Unterschrift des Auftraggebers

Die Bank kann einen Überweisungsauftrag in bestimmten Fällen auch ablehnen, allerdings muss dies in einer bestimmten Frist und in der Regel auch unter Angabe von Gründen erfolgen.

Unterbrechung der Verjährung

Die „Unterbrechung“ ist ein Fachbegriff aus der Rechtswissenschaft. Wird die Verjährungsfrist aus bestimmten Gründen unterbrochen, beginnt diese neu zu laufen. Die Unterbrechung ist klar von der Verjährungshemmung zu unterscheiden: Bei der Hemmung wird die Verjährungsfrist lediglich angehalten.

Gesetzliche Bestimmungen regeln ganz klar, welche Gründe zu einer Unterbrechung der Verjährung führen können. Der Anspruch aus einer Rechnung verjährt in der Regel nach drei Jahren. Ein Grund, um eine laufende Verjährungsfrist zu unterbrechen ist beispielsweise, wenn der Schuldner die Forderung anerkennt. Das kann u. a. geschehen durch:

  • Schuldanerkennung
  • Zahlungsaufschub
  • Stundung
  • Ausstellen eines Schuldscheines
  • Vergleich
  • Teilzahlungen
  • Zinszahlungen
  • Anerkennung der Nachbesserungspflicht   etc.

In der Rechtswissenschaft bezeichnet man einen Vertrag, durch den ein ungewisses, strittiges Rechtsverhältnis beseitigt wird, als Vergleich. Bei einem Vergleich kommen sich die Beteiligten entgegen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Inkassofall aus der Welt zu räumen. Die Vereinbarung über einen aussergerichtlichen Vergleich ist eine Option. Ein Vergleich kann auch vor einem Gericht zustande kommen. In diesem Fall spricht von einem gerichtlichen Vergleich.

Bei einem Vergleich treffen Gläubiger und Schuldner eine individuelle Vereinbarung mit dem Zweck, eine Unstimmigkeit oder Ungewissheit über ein bestehendes Rechtsverhältnis zu beseitigen. Ein sicherer und unbestreitbarer Rechtszustand kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden:

• Der Schuldner erkennt die Forderung in einer bestimmten Höhe an (Schuldanerkennung). Gleichzeitig verzichtet der Gläubiger auf eine Mehrforderung (negative Schuldanerkennung).

• Bei voller Anerkennung der Forderungen bietet der Gläubiger dem Schuldner einen anderen Vorteil. So gewährt er beispielsweise eine Verschiebung der Fälligkeit (Stundung) oder er gibt ein zusätzliches Leistungsversprechen.

Ob Kaufverträge, Werkverträge oder Mietverträge – im täglichen Leben werden eine Vielzahl von Verträgen zwischen Privatpersonen und/oder Geschäftsleuten geschlossen. Aus diesen Verträgen entstehen Verpflichtungen, wie beispielsweise die Zahlung der offenen Rechnung. Für die Geltendmachung solcher Ansprüche werden bestimmte Fristen vorgeschrieben.

Nach Ablauf der Verjährungsfrist, kann der Gläubiger seine Ansprüche nicht mehr gerichtlich geltend machen. Rechtlich gesehen besteht der Anspruch auf Zahlung zwar weiterhin, doch er wird Probleme haben diesen tatsächlich durchzusetzen.

Grundsätzlich kann eine Verjährung jedoch unter bestimmten Voraussetzungen gehemmt werden oder neu beginnen. Für den Gläubiger ist die Einhaltung dieser Fristen bzw. die Einleitung rechtlicher Schritte besonders wichtig. Beginnen die Verjährungsfristen immer wieder neu zu laufen oder werden unter bestimmten Umständen gehemmt, so besteht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Betreibung der offenen Forderung auch noch nach Jahren.

In der Schweiz liegen die Verjährungsfristen für Handwerkerrechnungen, Waren des täglichen Bedarfs und Lebensmittel bei fünf Jahren. Auch für periodische Leistungen, wie Miet- und Pachtzahlungen, Versicherungsbeiträge oder Telefonrechnungen verjähren in der Schweiz nach fünf Jahren.

In Deutschland liegt die regelmässige Verjährung von Kaufpreisforderungen oder Werklohnforderungen bei drei Jahren. Die Frist beginnt zum 31.12. des Entstehungsjahres und bei Kenntnis des Gläubigers von Anspruch und Schuldner.

Der Verlustschein stellt das Ergebnis eines erfolglosen Betreibungsverfahrens dar.

Ist ein Schuldner nicht in der Lage, dem vom Betreibungsamt ausgestellten Zahlungsbefehl nachzukommen, folgt gemeinhin die Einleitung eines Pfändungsverfahrens. Wird im Zuge dieses Pfändungsverfahrens die völlige Zahlungsunfähigkeit des Schuldners festgestellt, erhält der Gläubiger einen Verlustschein in Höhe der ursprünglichen Forderung.

Zwar ist hiermit vorerst das Ende des Inkassoverfahrens erreicht, jedoch verjährt ein Verlustschein erst nach 20 Jahren. Gläubiger sind demnach gut beraten, Verlustscheine nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Betreibungsverfahren kann nämlich innerhalb der Verjährungsfrist sofort wieder eingeleitet werden, wenn sich die Einkommensverhältnisse des Schuldners ändern. Auf diese Weise ist es mitunter auch nach Jahren noch möglich, einen Zahlungserfolg zu erzielen.

Der Begriff  “Schulden” ist vermutlich fast allen Menschen bekannt. Davon betroffen sein werden deutlich weniger, wenn auch – nach allen aktuellen Erkenntnissen – zunehmend mehr. Was aber  sind nun Schulden bzw. der zugehörige Zustand der “Verschuldung”?

Schulden können leicht definiert werden als noch nicht (vollständig) geleistete Zahlungen für schon vollständig erhaltene Lieferungen oder Leistungen. Es sind also noch nicht erfüllte Zahlungsverpflichtungen. Der Schuldner muss noch Beträge zahlen, die dem Gegenwert der erhaltenen Lieferung oder Leistung ganz oder teilweise entsprechen. Er befindet sich damit im Zustand der Verschuldung. Allerdings noch nicht im Bereich der Überschuldung, was weitaus dramatischer ist. Doch das ist ein anderes Thema und würde den hiesigen Rahmen sprengen.

Doch auch eine Verschuldung bedeutet für beide Geschäftspartner immer zusätzlichen zeitlichen und personellen Aufwand. Möglicherweise allerdings auch zusätzlichen finanziellen Aufwand. Es bietet sich daher an, solche sich unter Umständen schwierig zu bearbeitenden Fälle in die Hände einer erfahrenen Inkassofirma zu legen. Die dort arbeitenden Experten  kennen sich bestens aus und wissen, welche Strategien den optimalen Erfolg garantieren. inkassolution hat diese Fachleute und die jahrelange Erfahrung.

 

Webinkasso

Das Webinkasso – auch Online-Inkasso genannt – bietet Gläubigern die Möglichkeit, Inkassodienste rund um die Uhr zu nutzen. Über einen persönlichen, geschützten Online-Account können jederzeit aktuelle Bearbeitungsstände abgerufen werden. Inkassofälle werden einfach per Knopfdruck übermittelt. So landen Ihre offenen Forderungen in Sekundenschnell bei Ihrem persönlichen Inkassomitarbeiter. Das Webinkasso ist eine moderne Form der Inkassobearbeitung, die es ermöglicht, mit einem Inkassounternehmen zusammenzuarbeiten, das weiter entfernt sitzt. Eine räumliche Trennung ist beim Web-Inkasso bedeutungslos.

Für Sie als Gläubiger bedeutet dass, unbegrenzte Möglichkeiten bei der Wahl der Inkassogesellschaft zu haben. Holen Sie den Inkassodienst mit ins Boot, der für Ihre offenen Rechnungen, Ihre Zahlungsausfälle und Ihr Mahn- und Inkassowesen am besten geeignet ist. Ob Sie in St. Gallen, Genf, Basel, Aargau, Zug oder einem anderen Schweizer Ort sitzen, ist irrelevant. Wichtig ist, dass Sie eine Inkassoagentur finden, die sich aussergerichtlich, gerichtlich und beim Verlustschein-Inkasso optimal für Sie einsetzt.

Dank moderner Kommunikationskanäle bietet diese Form der Inkassobearbeitung maximale Transparenz und Zuverlässigkeit. So kann das Inkassounternehmen Ihres Vertrauens auch am anderen Ende der Schweiz sitzen und dennoch maximale Nähe und Erreichbarkeit garantieren.

Inkasso Online bei der inkassolution GmbH

Unsere Auftraggeber können über ihren passwortgeschützten Kunden-Account jederzeit Kontakt zu ihrem persönlichen Ansprechpartner aufnehmen. Dieser Kunden-Account wird bei Bedarf kostenfrei erstellt. Vor allem Unternehmen und Selbständige, die ihr gesamtes Forderungsmanagement an unser Inkassounternehmen auslagern, profitieren vom Webinkasso. Denn: Kurze Wege schaffen kurze Bearbeitungszeiten im Inkassowesen:

  • Inkassoauftrag für Ihre Forderung erteilen
  • Bonitätsprüfung / Wirtschaftsauskunft abrufen
  • Betreibungsverfahren CH einleiten
  • erfolgreich Mahnungen weltweit aussprechen

Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob Ihr Schuldner im Ausland oder in einer Schweizer Stadt sitzt. Wir nehmen zu Ihrem zahlungsunwilligen Kunden ebenso schnell und unkompliziert Kontakt auf, wie zu Inkassoexperten aus dem Ausland. Finanzielle Verluste durch Zahlungsausfälle waren gestern. Heute haben Sie eine Inkassoagentur gefunden, die Ihnen national und international kompetent unter die Arme greift. So stärken Sie Ihre eigene Liquidität nachhaltig.

 

 

Zahlungsausfall

Schon ein einziger Zahlungsausfall kann ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Meist sind aber gleich mehrere Zahlungsausfälle, die einen Unternehmer treffen. Um sich vor einem Zahlungsausfall zu schützen, kann der Unternehmer schon im Vorfeld Massnahmen treffen, die das Risiko eines Zahlungsausfalles minimieren. Das Forderungsmanagement eines Unternehmens in erfahrene Hände abgeben, kann das Risiko Zahlungsausfall wesentlich verkleinern.

Doch was genau bedeutet eigentlich Forderungsmanagement? Zum Forderungsmanagement gehört unter anderem die Bonitätsprüfung vor Beginn einer Geschäftsbeziehung. Der Zahlungsausfall kann damit schon im Vorfeld minimiert werden, wenn der mögliche Kunde bereits in anderen Geschäftsbeziehungen Unregelmässigkeiten aufgewiesen hat. Ist der Zahlungsausfall eingetreten, kann das Inkassobüro in Zusammenarbeit mit seinen Kunden besprechen, welche weiteren Schritte eingeleitet werden sollen.

Ein Zahlungsausfall lässt sich nicht leider nicht immer vermeiden, aber der Unternehmer kann den Schaden begrenzen, in dem er sich vertrauensvoll an inkassolution wendet und zeitnah seine offenen Forderungen verfolgt. Ob einzelne Schritte oder gesamtes Forderungsmanagement, inkassolution arbeitet kundenfreundlich und lösungsorientiert.

Zahlungsbefehl

Unter dem Begriff „Zahlungsbefehl“ versteht man die offizielle Aufforderung an einen Schuldner, seine offenen Forderungen zu begleichen. Genau genommen, handelt es sich hierbei nicht um einen Befehl, der ausgeführt werden muss, sondern eher um einen Mahnbescheid. Bei dieser amtlichen Zahlungsaufforderung wird der Schuldner gleichzeitig darüber informiert, dass er Rechtsvorschlag bestreiten kann. Der Rechtsvorschlag kann innerhalb von 10 Tagen nach Zustellung des Zahlungsbefehls erhoben werden.

Die Zustellung eines Zahlungsbefehls kann nicht verhindert werden. Im Ernstfall kann diese sogar von der Polizei erzwungen werden. Wehren kann sich der Schuldner letztlich gegen den Zahlungsbefehl nur mit dem Rechtsvorschlag.

Im Zahlungsbefehl müssen alle nötigen Angaben gemacht werden, damit der Schuldner erkennen kann, wer diese Betreibung in die Wege geleitet hat und warum. Daraufhin kann der Schuldner entscheiden, ob er diese Forderung als rechtmässig anerkennen möchte. Eine Zustellung des Zahlungsbefehls muss immer persönlich erfolgen. Wird die betriebene Person zu Hause oder auf der Arbeit nicht angetroffen, erfolgt die Übergabe meist auf dem Betreibungsamt. In Ausnahmefällen kann die betriebene Person auch eine andere Person zur Entgegennahme der Betreibungsurkunde ermächtigen.

Eine Zahlungserinnerung ist als freundlicher Service eines Gläubigers zu werten, den Schuldner vor der Entstehung von eventuellen Mehrkosten zu schützen. In der Regel werden dem Schuldner in der ersten Zahlungserinnerung noch keine zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt.

Daher sollte man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man an die Begleichung einer Rechnung erinnert. Grundsätzlich gilt natürlich immer: Der Ton macht die Musik! Eine freundliche, aber bestimmende Tonlage lässt den Erfolg einer Zahlung stark ansteigen.

In der Zahlungserinnerung sollte der Schuldner einerseits freundlich zur Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert werden. Andererseits sollte der Gläubiger in seiner Zahlungserinnerung auch darüber informieren, ab wann Verzugszinsen bzw. Mahngebühren fällig werden und in welcher Höhe.

In der Praxis wird meist vor der ersten Mahnung eine Zahlungserinnerung verschickt. Inkassoexperten empfehlen, erst dann rechtliche Schritte gegen den zahlungsunwilligen Schuldner einzuleiten, wenn eine Zahlungserinnerung sowie die 1. und 2. Mahnung erfolglos im Sande verlaufen sind.

Die Zahlungsfähigkeit (auch Solvenz oder Bonität genannt) bezeichnet die Fähigkeit einer Person oder einer Firma, bestehende Verbindlichkeiten sofort oder in absehbarer Zeit zu bezahlen. Die Solvenz setzt demnach einen entsprechenden Bestand an Zahlungsmitteln voraus. Bei den meisten Geschäften des Alltags wird die Zahlungsfähigkeit des Kunden vor Vertragsabschluss nicht geprüft. Nur bei manchen Kaufverträgen oder Geschäftsabschlüssen (wie z.B. Kreditvertrag etc.) ist die Prüfung der Zahlungsfähigkeit im Vorfeld vorgeschrieben oder angeraten.

In diesen Fällen wird dann eine Bonitätsprüfung des Schuldners durchgeführt. Eine Bonitätsprüfung gibt darüber Auskunft, wie liquide der Schuldner ist. Die Zahlungsfähigkeit ist für den Gläubiger jedoch noch keine Zahlungsgarantie. Die Zahlungsfähigkeit setzt immer auch eine Zahlungsbereitschaft voraus.

Es gibt verschiedene Zahlungsformen bzw. Zahlungsarten, die ein Lieferant seinen Kunden im Geschäftsalltag anbieten kann. Bestimmte Zahlungsformen setzen sich häufig in bestimmten Branchen durch. Dennoch sollte ein Lieferant grundsätzlich einfache und schnelle Zahlungsmodalitäten anbieten, um sich von seinen Mitbewerbern hervorzuheben.

Beliebte Zahlungsformen im Geschäftsalltag sind das Lastschriftverfahren, elektronische Zahlungsformen, aber auch die Vorauszahlung und die Anzahlung des Rechnungsbetrages. Besonders bei Neukunden bestehen einige Lieferanten auf eine Anzahlung, um Ärger mit ausstehenden Zahlungen im Nachgang zu vermeiden.

Beim internationalen Zahlungsverkehr ist neben den bereits erwähnten Zahlungsformen auch das Dokumenten-Akkreditiv üblich. Hierbei handelt es sich um ein abstraktes Schuldversprechen. Ein Kreditinstitut sichert dem Verkäufer im Auftrag des Käufers zu, einen bestimmten Betrag in der vereinbarten Währung zu zahlen. Voraussetzung für die Zahlung ist die Einhaltung der Akkreditivbedingungen durch den Verkäufer.

Zahlungsmoral

Viele Unternehmen in der Schweiz leiden unter der schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden. Doch was genau bezeichnet die Zahlungsmoral eigentlich? Unter Zahlungsmoral versteht man allgemein die pünktliche Bezahlung einer Rechnung, bis spätestens zum angegebenen Fälligkeitsdatum. Leider wird diese Zahlungsmoral immer seltener eingehalten, so dass Kunden erst Mahnungen oder sogar die Kontaktaufnahme eines Inkassobüros abwarten, bis sie endlich zahlen.

Diese schlechte Zahlungsmoral verursacht Aussenstände, die betroffene Unternehmer aus eigenen Mitteln und/oder Krediten ausgleichen müssen, um ihrerseits Forderungen begleichen zu können. Für das erste Halbjahr im Geschäftsjahr 2012 ergab eine Studie, dass 44 % aller Rechnungen Schweizer Unternehmer zu spät bezahlt wurden. In einigen Kantonen der Schweiz liegt die Zahl sogar noch höher.

Die verspäteten Zahlungen verursachen eine schlechte Liquidität des Unternehmers. Im schlimmsten Fall müssen Unternehmen sogar Konkurs anmelden. Mit Hilfe von unserem Inkasso Büro inkassolution kann jeder Unternehmer rechtzeitig und nachhaltig seine Aussenstände verfolgen und so seine Liquidität verbessern. Wir beraten Sie kostenlos!

Zahlungsunfähigkeit

Zahlungsunfähigkeit bezeichnet die Lage des Schuldners, wenn dieser nicht mehr fähig ist ausstehende Forderungen zu begleichen und seine Zahlungen zu 90-100 % eingestellt hat. Als zahlungsunfähig wird der Schuldner eingestuft, wenn er seit mindestens drei Wochen keine fälligen und/oder überfälligen Zahlungen geleistet hat. Die Zahlungsunfähigkeit ist Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren und kann sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und juristische Personen betreffen.

In der Regel wird zwischen einer drohenden, einer akuten Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung unterschieden. Liegt eine drohende Zahlungsunfähigkeit vor, kann diese unter Umständen mit einem ausgearbeiteten Zahlungsplan abgewendet werden. Dies gilt auch für die akute Zahlungsunfähigkeit. Liegt eine Überschuldung vor, bleibt als letzter Ausweg in der Regel nur noch die Insolvenz.

Um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, kann ein Gespräch zwischen inkassolution und dem Schuldner sehr hilfreich sein. Gemeinsam mit dem Schuldner wird ein gangbarer Weg gesucht, den ausstehenden Forderungen nachzukommen und die Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.

Zahlungsverzug

Ein Zahlungsverzug ist für beide  Seiten lästig. Also sowohl für den Schuldner als auch für den Gläubiger. Der Gläubiger wartet vergeblich auf die Entlohnung für seine Lieferung oder Leistung. Der Schuldner kann seine Nicht-Zahlung aus unterschiedlichen Gründen hat eintreten lassen. Vielleicht hat er die Begleichung der Rechnung einfach nur vergessen oder übersehen. Möglicherweise hat er auch gerade einen finanziellen Engpass, ist aber grundsätzlich zur Zahlung bereit. Und dann gibt es noch die zahlungsunwilligen Schuldner. Das sind dann die hartnäckigen Fälle.

Wer nicht zahlen will mag einen berechtigten Grund haben. War die Leistung mangelhaft, die Ware nicht in Ordnung? Dann hat er sicher reklamiert. Wer aber einfach aus Unwilligkeit oder gar Bösartigkeit nicht zahlen will, dem muss man mit geeigneten Massnassnahmen entgegentreten. Hier sollte man sich auf jeden Fall die Hilfe eines erfahrenen Inkassounternehmens holen. Wie zum Beispiel inkassolution in der Schweiz.

Erfahrene Experten sind nötig, wenn man mit zahlungsunwilligen Schuldnern zu tun hat. Die wissen am besten, wie man vorgehen muss, damit des verdiente Geld auch beim richtigen Unternehmen ankommt. Denn schließlich will man seine berechtigten Forderungen doch auch erfüllt haben.

Zivilprozess

Als Zivilprozess bezeichnet man das gerichtliche Verfahren vor ordentlichen Gerichten in sämtlichen bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten. In einem Zivilprozess werden private Rechte geprüft, durchgesetzt und sichergestellt.

Durch eine Klageerhebung wird ein Zivilprozess durch die beteiligten Parteien selbst in Gang gesetzt. Das Gericht entscheidet zuerst, ob diverse Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob die Klage so als zulässig gilt.

Der Zivilprozess wird in drei Verfahren unterteilt. Im Erkenntnisverfahren wird der Anspruch geprüft und über das Bestehen eines Anspruchs entschieden. Als Beendigung kann ein Gerichtsurteil gesprochen oder die Klage zurückgezogen werden. Gegen das Gerichtsurteil kann Beschwerde, Berufung bzw. Revision eingelegt werden.

Erst wenn alle Rechtswege erschöpft und bestehende Fristen verstrichen sind, ist das Gerichtsurteil rechtskräftig. Mit diesem Zeitpunkt endet das Erkenntnisverfahren.

Als zweites Gerichtsverfahren ist das Klauselverfahren Bedingung dafür, dass ein Titel zwangsweise vollstreckt werden kann. Nach Beendigung dieses Verfahrens ist die Einleitung des Vollstreckungsverfahrens, als drittes Gerichtsverfahren denkbar.

Zwangversteigerung

In einer Zwangsversteigerung wird mit staatlichen Mitteln Eigentum des Schuldners verwertet, um den finanziellen Anspruch des Gläubigers zu befriedigen. Sie ist von einer Zwangsverwaltung eines Grundstücks zu unterscheiden, in der beispielsweise die Mieteinnahmen oder Pachteinnahmen zugunsten des Gläubigers verwertet werden. Beide Vorgänge sind allein staatlichen Stellen vorbehalten. Gesetzliche Grundlagen sind das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs und die Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken. Grundstücke in Gesamteigentum sind ausgenommen.

Sobald eine Forderung rechtskräftig anerkannt ist oder kein Rechtsvorschlag erhoben wurde, wird das Betreibungsverfahrung fortgesetzt. Bleibt eine Zahlung des Schuldners aus, stehen für ins Handelsregister eingetragene Unternehmen ein Konkurs an und für Privatpersonen und alle übrigen Schuldner eine Pfändung an. Unbefriedigte Forderungen sind in einem Verlustschein zugunsten des Gläubigers dokumentiert. Innert zwanzig Jahren kann der Schuldner jederzeit zahlen, um das Verfahren zu beenden, aber nur an das Betreibungsamt samt Gebühren und Zinsen.

CallBack

Sie haben Inkasso-Fragen?
Wir rufen Sie zurück!

captcha

Referenzen

Login Kunden

Passwort vergessen?

InkassoPedia