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Verlustscheine und ihre Bedeutung

Verlustscheine legen die Ergebnisse einer erfolglosen Betreibung innerhalb der Schweiz dar. In Deutschland bezeichnet man dieses „Fruchtlosbescheinigung“.

Die Verlustscheine werden in der Schweiz teils als Schuldanerkenntnis gewertet, teils als „Ausweis“ für den Verlust eines Unternehmens genutzt und letztendlich auch im strafrechtlichen Sinne relativiert. Hier können zum Beispiel einige Betreibungsdelikte geahndet werden – im Grunde erst dann, wenn die Verlustscheine ausgestellt wurden. Die gesetzliche Grundlage findet sich in diesem Zuge nicht im SchKG wieder, sondern im StGB (Art. 163, 164 oder auch 169).

Wenn in Deutschland ein Titel vorliegt, kann dieser über 30 Jahre hinweg vollstreckt werden. In der Schweiz verhält sich dies anders. Hier verjährt ein Verlustschein bereits nach 20 Jahren.
Verlustscheine können also in ein erneutes Betreibungsverfahren führen. Sollte sich die Bonität des Schuldners innerhalb der ersten sechs Monate verbessern, kann ein Fortsetzungsbegehren gestellt werden. Die Betreibung wird erneut durchgeführt.

Verlustscheine: Vorteile und Nachteile

Erfolgen Verlustscheine innerhalb eines Betreibungsverfahrens, bedeutet dies für den Schuldner, dass er keine weiteren Zinsen für die beurkundete Forderung zu bezahlen hat.

Für den Gläubiger kann ein Verlustschein auch als Zahlungsmittel dienen. Verlustscheine können auf andere Personen oder Firmen übertragen bzw. verkauft werden. Der Schuldner entkommt damit natürlich nicht seiner Zahlungspflicht, auch die eventuell eingelegten Einreden werden dadurch nicht nichtig.

Die Nachteile liegen eher darin, dass ein Unternehmer, der Verlustscheine besitzt, sich zunächst einmal von diesem Zahlungswunsch verabschieden muss. Der Schuldner ist vollends zahlungsunfähig.
(In Deutschland würde hierzu die Eidesstattliche Versicherung abgegeben)

Für den Schuldner steht die lange Verjährungsfrist als Nachteil auf dem Plan. 20 Jahre lang können Gläubiger immer wieder auf ihn zukommen und erneut die Zahlung verlangen.

Unser Auftritt für Ihre Verlustscheine

Sie besitzen Verlustscheine?

Wir behalten sie im Auge! Wir kümmern uns um Ihre Verlustscheine und kommen zur gegebenen Zeit auf diese zurück.

Zeigt sich eine positive Veränderung der finanziellen Verhältnisse eines Schuldners, sind wir direkt wieder an diesem dran. Wir beantragen für Sie das erneute Betreibungsverfahren und zahlen auch die Kosten selbst.

Zahlt der Schuldner nunmehr, können Sie sich über einen doch noch erfolgten Zahlungseingang freuen. In diesem Fall ziehen wir eine kleine Erfolgsprovision ab. Diese deckt sodann auch die Kosten für das neuerliche Betreibungsverfahren ab.

Bleibt auch hier eine Betreibung fruchtlos, zahlen Sie keinerlei Geldbeträge an uns. Wir übernehmen die Kosten voll und ganz.

Sie sehen, wir arbeiten nicht nur in die eigene Tasche, sondern setzen alles daran, dass Sie als Unternehmer Ihre Gelder erhalten.

Fragen zu Verlustscheine

Haben Sie noch Fragen?
Liegen die Verlustscheine „nutzlos“ auf Ihrem Schreibtisch herum? Oder haben Sie diese bereits archiviert?

Dann holen Sie sie schnell wieder hervor.

Wir beraten Sie gerne, lassen uns eine neuerliche Strategie einfallen und führen ein erneutes Betreibungsverfahren für Sie durch.

Sie können mithin doch noch auf einen Geldeingang hoffen, auch wenn Ihnen Verlustscheine zuteilgeworden sind.

Unser fachlich geschultes Personal steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Egal in wie vielen Fällen, egal ob hohe oder geringe Verlustscheine.

Wir sind für Sie da. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an. Gerne können Sie auch unseren kostenlosen Callback-Service nutzen, um sich über Verlustscheine und Co. zu informieren.

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