InkassoNews

PresseEcho

InkassoMedia

Schuldbetreibung und was es bedeutet

Wir möchten es Ihnen an dieser Stelle nicht vorbehalten, sich selbst Gedanken darüber zu machen, welches Verfahren hinter unserer Arbeit steckt.

Während Sie sich im Stuhl zurücklehnen können, leiten wir die entsprechenden Schritte für Sie ein. Sollte ein säumiger Schuldner also partout nicht zahlen wollen, wird von hier aus die Schuldbetreibung automatisch eingeleitet.

Lange Rede – kurzer Sinn: was steckt eigentlich hinter der Schuldbetreibung?

Die Schuldbetreibung ist das schweizerische Verfahren zur Eintreibung etwaiger Geldforderungen, inbegriffen Sicherheitsleistungen jeglicher Art. Eine Schuldbetreibung nach SchKG (Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs) kann jedoch nur auf Geldforderungen angesetzt werden. Unter Mithilfe des Staates werden hier die säumigen Schuldner zur Zahlung gezwungen.

Der Beginn der Schuldbetreibung

Die Schuldbetreibung beginnt in der Regel mit dem Betreibungsbegehren, mithin einem Formular, welches ausgefüllt an die Betreibungsämter geschickt werden muss, um den Zahlungsbefehl ins Rollen zu bringen. Dieser Zahlungsbefehl wird dem Schuldner zugestellt. Gleichzeitig wird er aufgefordert, innerhalb von 20 Tagen die Schuld zu begleichen. Ganz gleich, ob die Forderung Bestand hat oder nicht – die Betreibungsämter prüfen den Rechtsanspruch nicht, sondern erlassen den Strafbefehl ohne Prüfung.

Der Schuldner hat nunmehr zwei Möglichkeiten:

  • 1.Er begleicht die Forderung innerhalb der gesetzten Frist, sofern er keine weiteren Maßnahmen gegen ihn wünscht.
  • 2.Der Schuldner erhebt Rechtsvorschlag, weil er einen Teil der Forderung (oder auch die Gesamtforderung) bestreiten möchte. Dieser Rechtsvorschlag ist innerhalb von 10 Tagen beim Betreibungsamt einzureichen oder mündlich anzuzeigen.

Dem Rechtsvorschlag folgt innerhalb der Schuldbetreibung eine Rechtseröffnung. Diese Rechtseröffnung kann entweder vom Gläubiger vor dem Zivilgericht eröffnet werden, oder innerhalb des Rechtseröffnungsverfahrens. Letzteres setzt einen sogenannten Titel voraus, mithin ein Rechtseröffnungstitel oder eine Gerichtsurkunde, die den Schuldner zur Zahlung einer gewissen Summe verurteilt.

Die Schuldbetreibung wird durch einen solchen Rechtsvorschlag zunächst einmal eingestellt! Der Schuldner gewinnt sozusagen Zeit.

Schuldbetreibung – keine Rührung des Schuldners

Es gibt selbstverständlich auch die Sorte Schuldner, die trotz Schuldbetreibung keinerlei Rechtsvorschlag erheben, sich aber auch nicht innerhalb der 20 Tage um die Zahlung der Schuld kümmern. Auch besteht die Möglichkeit, dass der Rechtsvorschlag wie vorstehend beseitigt wurde.

Was passiert dann?

Frühestens 20 Tage nach Zustellung des Zahlungsbefehls kann die Schuldbetreibung mittels Fortsetzungsbegehren wieder in Gang gebracht werden.

Hier wird sodann die Pfändung durchgeführt, die Pfandverwertung oder auch ein Konkurs. Die Betreibungsart sollte gut ausgewählt werden. Hierbei kommt es darauf an, in welchen Verhältnissen sich der Schuldner befindet.

Absolute Pleite – Schuldner ist und bleibt zahlungsunfähig

Der schlimmste Fall besteht darin, dass ein Schuldner rein gar keine Zahlung leisten kann und im Grunde auch keinerlei Hab und Gut besitzt, welches im Zuge einer Pfändung verwertet werden könnte.

Nun, hier bleibt dem Schuldner im Grunde nichts anderes übrig, als ein Nachlassverfahren und private Schuldenbereinigung in die Wege zu leiten. Mit diesem Verfahren soll die Existenz des Schuldners saniert werden.

Dies bedeutet innerhalb der Schuldbetreibung jedoch auch, dass Sie als Gläubiger auf einen Teil Ihrer Forderung verzichten.

Um diesen letzten Schritt eines Schuldners zu unterbinden, sind wir bemüht, bereits vor Beginn der Schuldbetreibung dafür zu sorgen, dass Ihr Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen vermag. Notfalls auch mit einer entsprechenden Ratenzahlung.

CallBack

Sie haben Inkasso-Fragen?
Wir rufen Sie zurück!

captcha

Referenzen

Login Kunden

Passwort vergessen?