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Betreibung, rechtliche Bedeutung

Was in Deutschland die Zwangsvollstreckung darstellt, wird in der Schweiz Betreibung genannt! Die Massnahmen, die in Berlin und Co. ergriffen werden, um zahlungsunwillige oder zahlungsunfähige Schuldner zum Zahlen zu bewegen, sind mithin Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, dergleichen Massnahmen in Zürich und Co. stellen Mittel und Wege der Betreibung dar.

Unterschiede in der Schweiz und der EU

Nicht nur die Namen weichen in diesem Zusammenhang voneinander ab, auch die Gesetze zur Zwangsvollstreckung in Deutschland bzw. Betreibung in der Schweiz weisen sehr viele Unterschiede auf.

Allein um die Betreibung durchzuführen, wird in der Schweiz entgegen den deutschen Gesetzen, kein vollstreckbarer Titel benötigt, sondern man lediglich einen Rechtsgrund braucht, der Schuldtitel an sich wird erst später innerhalb des Rechtsöffnungsverfahrens entschieden. Die Schweizer Gesetze weichen diesbezüglich von vielen Gesetzen der EU-Staaten ab, und dennoch ist ein Inkasso in der Schweiz für Unternehmen unumgänglich.

Die Betreibung wird durch Betreibungsämter durchgeführt, in Deutschland wird dieses Rechtsorgan „Gerichtsvollzieher“ genannt.

Keine Betreibung ohne Zahlungsaufforderung

Die Betreibung richtet sich nach dem schweizerischen Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs vom 11.04.1889. Seither wird das Gesetz vertreten und wurde lediglich am 01.01.1997 durch eine neue Fassung an die modernen Bedürfnisse der Schweiz angeglichen.

Bevor eine Betreibung in der Schweiz jedoch durchgeführt wird, werden Schuldner – wie in Deutschland auch – zunächst einmal angeschrieben und aufgefordert, Zahlung zu leisten, ohne dass es direkt zur Betreibung kommt. Um zunächst einmal von einer Betreibung Abstand zu bekommen, wird Schuldnern daher auch die Möglichkeit gegeben, sich „außergerichtlich“ zu einigen und durch eventuelle Teilzahlungen die Schuldsumme zu mindern sowie die Betreibung zu verhindern.

Wenn sich die Schuldner hier jedoch querstellen und keinerlei Zahlung leisten, wird die Betreibung nicht mehr zu vermeiden sein.

Betreibungen durch einen Profi durchführen lassen

Damit Unternehmen in Cham und Co. sich nicht ausschließlich dem Inkasso hingeben müssen, da die Wirtschaftslage auch in der Schweiz derzeit nicht so rosig ausschaut, bieten Inkassofirmen ihre Dienste an. In diesem Zusammenhang werden sämtliche Maßnahmen der Betreibung durch versierte Dienstleister durchgeführt.

Angefangen bei der ersten Mahnung bis hin zur Bonitätsprüfung und direkten Betreibung.

Es gibt 10 gute Gründe, warum ein Unternehmen sich zwecks Betreibung an einen Inkassoservice wenden sollte, der wichtigste Grund liegt aber wohl darin, dass das Unternehmen sich auf diese Art und Weise einfach und bequem der gewinnbringenden Arbeit hingeben kann, statt etwaigen Schuldnern hinterher zu laufen, um die Gelder beizutreiben.

Das Unternehmen braucht einfach nur per Email und Co. den Fall zu übergeben und schon wird die Betreibung durch versiertes Personal durchgeführt, welches den gesamten Tag über nichts anderes macht, als Schuldner zum Zahlen zu bewegen. Dies hat den Vorteil, dass die Betreibung schnell, unkompliziert und erfolgsversprechend durchgeführt wird.

Legal, seriös aber konsequent

Hierbei gehen Inkassoservice selbstverständlich auf legalem Wege vor, besuchen keine Schuldner oder drohen ihnen gar, sondern richten sich gänzlich nach den gesetzlichen Vorschriften und versuchten per Brief und Telefon die Angelegenheiten zu klären. In der Regel verzeichnen Inkassobüros sehr gute Ergebnisse mit der telefonischen Vorsprache bei Schuldnern, auch wenn man sich dies kaum vorzustellen vermag. Rund 60% der Fälle werden am Telefon geklärt, und sei es nur im Hinblick darauf, dass der Schuldner seine Schuld einsieht und zumindest zu einer Ratenzahlung bereit ist, die auch den finanziellen Verhältnissen des Schuldners beipflichtet.

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